Fam. Schachtler-Risi

Wok VON ROSENBERG, I.
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Name Wok VON ROSENBERG [1, 2, 3] Suffix I. Geburt um 1210 Geschlecht männlich Dynasty Rosenberg [4] Dynasty Witigonen [5] Tod 3 Jun 1262 Graz, Steiermark, Austria
[6] Beerdigung Vyšší Brod, Central Bohemia, Czech Republic
- Kloster Hohenfurth
Personen-Kennung I18708 schap Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2026
Vater Witiko VON PRCICE UND BLANKENBERG, III., geb. zwischen 1163 und 1170, Prcíce, Central Bohemia, Czech Republic
gest. zwischen 1236 und 4 Jun 1256, St. Florian, Linz, Upper Austria, Austria
(Alter ~ 73 Jahre) Beziehung natural Mutter Kunigunde VON BLANKENBERG, geb. zwischen 1165 und 1190 Beziehung natural Eheschließung zwischen 1191 und 1195 Notizen - Kinder:
M Wok I. VON ROSENBERG; * ca 1210-1262
M Witiko VON PRIBENICE; * ca 1200-12; + 1255/; belegt 1243-1255
M Zacharias / Zawisch VON PRCICE-BLANKENBERG; * 1197-1220; + 1257<
F NN
Familien-Kennung F10432 Familienblatt | Familientafel
Familie Hedwig VON SCHAUNBERG, geb. um 1230, Julbach, Rottal-Inn, Bavaria, Germany
gest. 3 Feb 1313 (Alter ~ 83 Jahre) Notizen - Kinder:
M Heinrich I. VON ROSENBERG; * 1257-58; + 1310
M Witiko VI. VON ROSENBERG; * 1259-60; + 1277
Kinder 1. Heinrich VON ROSENBERG, I., geb. zwischen 1257 und 1258, Kaplice, South Bohemia, Czech Republic
gest. 4 Jul 1310, Hradcany, Praha, Czech Republic
(Alter ~ 53 Jahre) [Vater: natural] [Mutter: natural]Familien-Kennung F10431 Familienblatt | Familientafel Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2026
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Ereignis-Karte 
Tod - 3 Jun 1262 - Graz, Steiermark, Austria 

Beerdigung - - Vyšší Brod, Central Bohemia, Czech Republic 
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: Nicht festgelegt
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Fotos 
ROSENBERG (von)
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Notizen - Wok von Rosenberg (auch Wok I. von Rosenberg; tschechisch Vok z Rožmberka; Vok I. z Rožmberka; * um 1210; † 3. Juni 1262 in Graz) war Oberster Marschall des Königreichs Böhmen und Landeshauptmann der Steiermark.
Wok entstammte dem böhmischen Adelsgeschlecht der Witigonen. Seine Eltern waren Witiko von Pr?ice und Blankenberg und Kunigunde von Schoenhering. Sein Vater begründete den witigonischen Familienzweig der Rosenberger und Wok war der erste, der das Praedikat „von Rosenberg“ benutzte. Dieses leitete er von der gleichnamigen Burg Rosenberg ab, die von ihm oder seinem Vater nach 1225 errichtet worden sein soll.
Erstmals erwähnt wurde er als „Woko de Rosenberch“ am 22. Juni 1250 in einer Urkunde König Wenzels I., mit der dieser dem Prager Domkapitel die St.-Bartholomäus-Kapelle des Veitsdoms stiftete. Allerdings wurde er schon für das Jahr 1246 in dem gereimten Fürstenbuch erwähnt, das der Wiener Jans der Enikel vermutlich zwischen 1280 und 1290 verfasste. Darin wird die Schlacht bei Laa an der Thaya beschrieben, die am 26. Januar 1246 zwischen dem österreichischen Heer Friedrichs des Streitbaren und dem böhmischen Heer unter Führung Ulrichs von Kärnten, des ältesten Sohnes des Kärntner Herzogs Bernhard von Spanheim, stattfand und bei dem Wok eine prächtige Rüstung getragen haben soll. Es ist nicht bekannt, ob diese Dichtung den historischen Tatsachen entspricht.
Am 7. Juni 1255 wurde Wok vom böhmischen König Ottokar II. P?emysl zum Obersten Marschall des Königreichs Böhmen ernannt. In dieser Position musste er König Ottokar im selben Jahre auf dessen Zug gegen die heidnischen Pruzzen begleiten, mit dem der Deutsche Orden unterstützt werden sollte. Nach dem Tod seines Vaters 1256 übernahm Wok die Funktionen eines Hauptmannes und Landrichters für den Distrikt ob der Enns. Im selben Jahr bestätigte er in Linz dem Abt von Zwettl die Mautfreiheit für das Klostersalz.
In den kämpferischen Auseinandersetzungen Ottokars um die Reichskrone kam es 1256 an der böhmisch-bayerischen Grenze bei Burghausen zu einem bewaffneten Gefecht, an dem Wok mit seinem Heer beteiligt war. Am 23. April 1257 bezeugte er das zwischen Ottokar und dem Passauer Bischof Otto von Lonsdorf geschlossene Schutz- und Trutzbündnis. Im August desselben Jahres kämpfte er mit Ottokar gegen den niederbayerischen Herzog Heinrich XIII. Ottokars Heer gelang es, bis Altfraunhofen vorzurücken, das südlich von Heinrichs Residenzstadt Landshut liegt. Mit Unterstützung seines Bruders Ludwig konnte Heinrich Ottokars Heere 1258 bei Mühldorf am Inn zurückschlagen. Nach der Niederlage flüchteten der König sowie Wok und weitere Adelige in das damals zum Erzbistum Salzburg gehörende Mühldorf, wo sie von den Gegnern eingeschlossen wurden. Nach neun Tagen gaben sie den Kampf auf und durften die Stadt verlassen. Im Oktober 1258 bestätigte Wok in Wels drei Urkunden Ottokars für das Stift Kremsmünster.
1260 kämpfte Wok an der Seite Ottokars in der Schlacht bei Kressenbrunn, in der die Böhmen und Steirer den ungarischen König Bela IV. besiegten. Zur Belohnung für seine Tapferkeit wurde er im selben Jahr von König Ottokar zum Richter des Landes ob der Enns ernannt und erhielt zudem die Herrschaft Raabs (tschechisch Rakous) als erbliches Lehen. Am 25. Dezember 1260 wurde er von Ottokar II. als Nachfolger Heinrichs I. von Liechtenstein zum Landeshauptmann der Steiermark (capitaneus Styrie) ernannt. Wegen verschiedener Rechtsstreitigkeiten hielt er im Juli 1261 einen Gerichtstag (Landtaiding) in Marburg und im Herbst desselben Jahres einen weiteren in Leoben ab.
Bereits 1259 stiftete Wok das Kloster Hohenfurth. Nach einer Ueberlieferung soll er es als Dank für seine wundersame Errettung aus den Fluten der Moldau errichtet haben. 1262 unterstützte er den Deutschen Ritterorden in Neuhaus, der vor 1237 von Heinrich I. von Neuhaus dorthin gerufen worden war. Wok starb am 3. Juni 1262 in Graz. Sein Leichnam wurde nach Hohenfurth überführt und in der von ihm angelegten Familiengruft der Klosterkirche bestattet. In den Nekrologien des Klosters wurde er gewürdigt.
Erbe und Nachfolger wurde Woks Sohn Heinrich I. von Rosenberg. Das von Wok erstellte Testament wurde in Graz verfasst und mit dem 4. Juni 1262 datiert. Da seine Richtigkeit nicht bezweifelt wird, handelt es sich vermutlich um einen Fehler in der Datierung. Testamentarische Zuwendungen erhielten die Klöster in Schlaegl und in Alttabor. Das Amt des steirischen Landeshauptmanns übertrug König Ottokar II. dem Olmützer Bischof Bruno von Schauenburg.
Wok erwarb sich große Verdienste um die Kolonisation Südböhmens. Neben dem bereits erwähnten Kloster Hohenfurth, um das sich am rechten Ufer der Moldau das Städtchen Hohenfurth entwickelte, gründete er Rosenthal im Böhmerwald. Das von den Witigonen gegründete und später untergegangene Dorf Stradonice (heute Rožnov, Stadtteil von Budweis) erweiterte Wok um das Novum Forum und schenkte beides dem Kloster Hohenfurt. Im Zuge des in den schlesisch-mährischen Grenzwald vordringenden Landesausbaus errichtete er im Norden Mährens als Stützpunkt die Burg Wogendruessel, um die sein Sohn Heinrich vor 1302 das Städtchen Prudnik gründete. Nach dem Tod seines Bruders Witiko von P?íb?nice erbte Wok die Herrschaft P?íb?nice.
Wok war mit Hedwig (Hedvika ze Schaunberka), Witwe des Heinrich von Kuenring, verheiratet. Deren Eltern waren Heinrich von Schaunberg und Hailwig von Plain.
Nach Woks Tod vermählte sich Hedwig in dritter Ehe mit Friedrich von Stubenberg, mit dem sie in der Steiermark lebte. Im Jahre 1300 erhielt sie von ihrem Sohn Heinrich die lebenslange Nutznießung der Herrschaften Eibenstein und Plessberg in Österreich sowie Stopnitz in Böhmen. Sie starb am 13. Februar 1315 und wurde in der Stiftskirche in Rein bestattet.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wok_von_Rosenberg
- Wok von Rosenberg (auch Wok I. von Rosenberg; tschechisch Vok z Rožmberka; Vok I. z Rožmberka; * um 1210; † 3. Juni 1262 in Graz) war Oberster Marschall des Königreichs Böhmen und Landeshauptmann der Steiermark.
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Quellen - [S188] Community, _GeneaNet, (Name: Geneanet SAS; Location: 165 bis, rue de Vaugirard / 75015 Paris / France; Date: 1996;), _Familiengeschichte von Patrick WILD, +(33)1 42 74 40 30.
Stammbaumbesitzer : Patrick WILD (pwild1)
A Glarus family tree that goes back to the beginnings of church records in the canton of Glarus, as something as far back as the 16th century. - Interested people can also read a lot of background information on my website www.glarusfamilytree.com. Immerse yourself and discover the wealth of information about Glarus and its families.
https://gw.geneanet.org/pwild1 - [S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Wok von Rosenberg.
Wok von Rosenberg (auch Wok I. von Rosenberg; tschechisch Vok z Rožmberka; Vok I. z Rožmberka; * um 1210; † 3. Juni 1262 in Graz) war Oberster Marschall des Königreichs Böhmen und Landeshauptmann der Steiermark. - Wok entstammte dem böhmischen Adelsgeschlecht der Witigonen. Seine Eltern waren Witiko von Pr?ice und Blankenberg und Kunigunde von Schoenhering.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wok_von_Rosenberg - [S188] Community, _GeneaNet, (Name: Geneanet SAS; Location: 165 bis, rue de Vaugirard / 75015 Paris / France; Date: 1996;), _Familiengeschichte von Bernd Josef JANSEN, +(33)1 42 74 40 30.
Stammbaumbesitzer: Bernd Josef JANSEN (bjjansen)
https://gw.geneanet.org/bjjansen - [S179] Stammlisten - Herrscherlisten, (Name: wikipedia et alt.;), Rosenberg (böhmisches Adelsgeschlecht).
Das Adelsgeschlecht der Herren von Rosenberg (tschechisch Páni z Rožmberka, Plural Rožmberkové) entstammte dem Geschlecht der Witigonen, das sich in vier Familienlinien verzweigte, die von Rosenberg, die von Krumau, die von Neuhaus und die von Landstein. - Im 15. Jahrhundert waren die Rosenberger das einflussreichste Adelsgeschlecht in Böhmen. Die Weitergabe der Güter richtete sich bei den Rosenbergern nach der patrilinearen Erbfolge. Mit Peter Wok von Rosenberg erloschen die Rosenberger 1611 im Mannesstamm.
mit Stammlisten
https://de.wikipedia.org/wiki/Rosenberg_(b%C3%B6hmisches_Adelsgeschlecht)#Stammlisten_der_Rosenberger - [S179] Stammlisten - Herrscherlisten, (Name: wikipedia et alt.;), Witigonen.
Die Witigonen (auch Wittigonen; Witekonen; Witkowitzer; tschechisch Vítkovci; lateinisch Vitkonides, auch Witegonides) waren ein böhmisches Adelsgeschlecht, das sich Ende des 12. Jahrhunderts in vier Linien verzweigte. Ihr Wappen war eine fünfblaettrige Rose. Die Sammelbezeichnung „Vítkovci“ leitet sich von „Vítek“ ab.
mit Genealogien
https://de.wikipedia.org/wiki/Witigonen#Genealogie - [S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Witiko von Pr?ice und Blankenberg.
Witiko von Pr?ice und Blankenberg (auch Witiko III. von Pr?ice und Blankenberg; Witiko d. J. von Pr?ice und Blankenberg; lateinisch Witigo de Planchinbere, auch Witko de Plankinberg, Witigo de Boemia; tschechisch Vítek III. z Pr?ice a Plankenberka; Vítek mladší z Pr?ice a Plankenberka; Vorname auch Witek, Witko, Witego, Witeko; * um 1170; † vor 4. Juni 1256 in St. Florian) war ein böhmischer Adliger. Sein Praedikat „von Pr?ice“ (von Purschitz) leitet sich von Pr?ice bei Sedlec ab. Vermutlich durch Heirat gelangte er an die Burg Blankenberg, von der sich sein Beiname „von Blankenberg“ ableitet. In Urkunden, die seine Muehlviertler Besitzungen betreffen, wird er häufig als „Witiko nobilis homo de Boemia“ bezeichnet. - Witiko entstammte dem böhmischen Adelsgeschlecht der Witigonen. Sein Vater Witiko von Pr?ice vererbte seine umfangreichen südböhmischen Ländereien an seine vier Söhne, die eigene Familienzweige begründeten. Witiko, der u. a. Pr?ice und Priethal erbte, begründete den Zweig der Rosenberger.
https://de.wikipedia.org/wiki/Witiko_von_Pr%C4%8Dice_und_Blankenberg
- [S188] Community, _GeneaNet, (Name: Geneanet SAS; Location: 165 bis, rue de Vaugirard / 75015 Paris / France; Date: 1996;), _Familiengeschichte von Patrick WILD, +(33)1 42 74 40 30.
