Fam. Schachtler-Risi

Pyrrhos VON EPIRUS, I.

Pyrrhos VON EPIRUS, I.

männlich 319 BC - 272 BC


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  • Name Pyrrhos VON EPIRUS  [1, 2, 3] 
    Suffix I. 
    Geburt 319 BC 
    Geschlecht männlich 
    Dynasty Aiakiden 
    Tod 272 BC  Árgos, Argolis, Peloponnisos, Greece Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I10055  schap
    Zuletzt bearbeitet am 4 Nov 2026 

    Vater Aiakides VON EPIRUS,   geb. um 350 BC   gest. 313 BC 
    Beziehung natural 
    Mutter Phthia VON PHARSALOS, II.,   geb. um 340 BC 
    Beziehung natural 
    Notizen 
    • Kinder:
      M Pyrrhos I.; + 0272 BC
      F Deidameia; + ca 0298 BC. oo1 Alexander IV. Aigos (+ 0310 BC). oo2 Demetrios I. Poliorketes (+ 0283 BC)
      F Troas
    Familien-Kennung F4943  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Lanassa VON SYRAKUS,   geb. um 320 BC   gest. nach 279 BC 
    Notizen 
    • Kinder:
      M Alexandros II. (+ 0245/40 BC), Sohn und Nachfolger
    Kinder 
     1. Alexander VON EPIRUS, II.,   geb. um 293 BC   gest. zwischen 245 BC und 240 BC  [Vater: natural]  [Mutter: natural]
    Familien-Kennung F4942  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 4 Nov 2026 

    Familie 2 Antigoné VON KYRENE,   geb. um 319 BC   gest. 295 BC 
    Eheschließung zwischen 298 BC und 297 BC 
    Notizen 
    • Kinder:
      F Olympias
    Kinder 
     1. Olympias VON EPIRUS,   geb. zwischen 296 BC und 295 BC   gest. nach 242 BC  [Vater: natural]  [Mutter: natural]
    Familien-Kennung F9433  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 4 Nov 2026 

  • Ereignis-Karte
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  • Fotos
    Pyrhhus
    Pyrhhus

  • Notizen 
    • Er galt zu seiner Zeit als grosser Feldherr (Makedonien, Thessalien und Illyrien 284-280), konnte aber seine grossartigen Erfolge nicht auf die Dauer halten. Sein Name ist darum heute verewigt im Begriff des Pyrrussieges (sein verlustreicher Sieg über die Römer in Unteritalien, der dennoch zu seinem Untergang führte.
      oo1 Antigone, Stieftochter von Ptolemaios
      oo2 Lanassa von Syrakus
      oo3 Birkenna aus Illyrien
      Quelle: Uli W. Steinlin

      Pyrrhos I. (altgriechisch Pýrrhos, deutsch ‚Feuerkopf, rothaarig‘, lateinisch Pyrrhus, altlateinisch Burrus; * ca. 319/18 BC; + 272 BC in Argos) war ein antiker griechischer König der Molosser und Hegemon der Epiroten aus der Dynastie der Aiakiden im 4. und 3. vorchristlichen Jahrhundert. Vor dem historischen Hintergrund der Diadochenkriege war er in der Generation nach Alexander dem Großen einer der führenden Kriegsherren der frühhellenistischen Aera. Bekannt wurde er vor allem durch den nach ihm benannten Pyrrhischen Krieg gegen die junge Römische Republik. Trotz seiner letztendlichen Niederlage in diesem Krieg blieb im Gedenken sein militärisches Koennen in höchstem Ansehen. Der Begriff „Pyrrhussieg“ für einen zu teuer erkauften Erfolg leitet sich von seinem Namen ab.
      Pyrrhos war der einzige Sohn des Königs Aiakides und einer Tochter des thessalischen Kavalleriegenerals Menon von Pharsalos. Ueber seine Großtante Olympias war er mit Alexander dem Großen verwandt, was ihm später mehrfach zum Vorteil gereichte. Seine Schwester Deidameia war auf Betreiben der Olympias 317 BC mit Alexander IV. Aigos verheiratet worden, dem Sohn des Welteroberers. Im Krieg gegen Kassander um die Macht in Griechenland und Makedonien waren nacheinander Olympias (316 BC) und schließlich Aiakides (313 BC) gefallen. Beim Tod des Vaters war Pyrrhos erst fünf Jahre alt, worauf sein Onkel Alketas II. die Gunst der Stunde nutzte und sich zum König in Epiros aufschwang. Weil der Onkel ein Vasall Kassanders war, musste Pyrrhos von einigen Getreuen seines Vaters in den Norden, zu den Illyrern, gerettet werden, wo er von König Glaukias adoptiert und aufgezogen wurde.
      Kassanders Machtposition in Griechenland wurde durch die Anlandung des Demetrios Poliorketes im Jahr 307 BC in Frage gestellt, was die Epiroten zur Erhebung gegen den ungeliebten Alketas II. veranlasste. Nach dessen Ermordung konnte der zwölfjährige Pyrrhos mit der militärischen Unterstützung seines Adoptivvaters nach Epiros zurückgeführt und als König inthronisiert werden. Um sich gegen Kassander behaupten zu können, hatte er sich außenpolitisch an Demetrios Poliorketes angelehnt, der 303 BC Deidameia geheiratet hatte. Als aber 302 BC Pyrrhos anlässlich der Hochzeit einer seiner illyrischen „Brüder“ das Land verlassen hatte, nutzten dies seine von Kassander unterstützten Gegner zur Installierung des Neoptolemos II. als Gegenprätendenten aus. Erneut zur Exilnahme gezwungen, schloss sich Pyrrhos in Kleinasien dem Gefolge seines Schwagers Demetrios Poliorketes an, der sich gerade auf dem Weg zur Vereinigung seiner Streitkräfte mit denen seines Vaters Antigonos Monophthalmos befand. Aber in der entscheidenden Schlacht von Ipsos im Sommer 301 BC, in der Pyrrhos erstmals seine herausragende Tapferkeit beweisen konnte, erlitten die Antigoniden eine schwere Niederlage; Antigonos war gefallen und Pyrrhos war mit Demetrios zur Flucht auf die See gezwungen. Die Chancen zur Rückgewinnung seines Königreichs waren damit geschwunden.
      Zum Zwecke eines Friedens mit dem mächtigen Herrscher von Aegypten, Ptolemaios I., wurde Pyrrhos 298 BC von Demetrios als Geisel nach Alexandria geschickt, was sich für Pyrrhos letztendlich als richtungsweisend erweisen sollte. Denn Ptolemaios war an einer Expansion seines Einflusses in Griechenland interessiert und fand durch eine Protektion des Pyrrhos ein Mittel dazu. Durch seine Heirat mit dessen Stieftochter Antigone war Pyrrhos in die Familie des Ptolemaios aufgenommen worden, der ihm weiterhin Geld, Schiffe und Söldner für seine Rückkehr nach Epiros im Jahr 297 BC bereitstellte. Nachdem Neoptolemos II. und dessen Gefolgsleute schnell durch Mord beseitigt waren, war Pyrrhos der unumschränkte Herrscher im Land. Als seine Hauptstadt bestimmte er Ambrakia. Im makedonischen Bruderkrieg unterstützte er Alexander V. gegen Antipatros I., wofür er sich 294 BC mit den Landschaften Tymphaia und Parauaia entlohnen ließ. Aber noch im selben Jahr wurde Alexander V. von Demetrios Poliorketes beseitigt, der somit die Macht in Makedonien übernahm. Fortan stand Pyrrhos im Ringen um die Herrschaft in Griechenland in Rivalität seinem ehemaligen Freund gegenüber. 293 BC hatte er diesen erstmals im Bund mit den Boeotiern angegriffen und war bis zu den Thermopylen vorgedrungen, dann aber von Demetrios wieder nach Epiros zurückgeworfen worden.
      Außenpolitisch sicherte sich Pyrrhos durch ein Bündnis mit Agathokles von Syrakus, dem Paionierkönig Audoleon und dem illyrischen König der Dardanier Bardylis II. ab, von denen er in Vielehe je eine Tochter heiratete. Das Bündnis mit Agathokles jedoch hielt nicht lange an, da dessen Tochter Lanassa nicht bereit war, ihre Gleichstellung mit den „barbarischen“ Nebenfrauen ihres Mannes hinzunehmen. Sie verließ Pyrrhos 291 BC und bot sich Demetrios Poliorketes zur Ehe an. 289 BC marschierte Demetrios in Epiros ein, konnte aber nach Makedonien zurückgeschlagen werden. Daraufhin verbündete sich Pyrrhos mit dem in Thrakien herrschenden Lysimachos, um Demetrios in einen Zweifrontenkrieg zu verwickeln. 288 BC marschierte Pyrrhos mit seinem Heer bis Beroia vor, wo sich ihm Demetrios entgegenstellte. Bevor es allerdings zur Schlacht kam, liefen die Makedonen auf die Seite Pyrrhos’ über, der als Verwandter Alexanders des Großen für würdiger befunden wurde, ihr König zu sein. Dem aus Makedonien fliehenden Demetrios setzte Pyrrhos bis nach Athen nach, wo er nach dem endgültigen Abzug seines Rivalen nach Asien einziehen und im Parthenon auf der Akropolis ein Siegopfer darbringen konnte. In Makedonien hatte sich Pyrrhos einstweilen mit Lysimachos zu arrangieren, gegen den er sich nun mit Antigonos Gonatas verbündete, dem Sohn des Demetrios. 285 BC wurden sie allerdings von Lysimachos geschlagen, der darauf die Alleinherrschaft in Makedonien übernahm.
      Kampf gegen Rom: Pyrrhischer Krieg - Rom blickte insgesamt mit Stolz auf den erfolgreichen Abwehrkampf gegen Pyrrhos zurück und hat ihn auch nicht, wie sonst manch anderen seiner Gegner, rückwirkend verunglimpft.
      In den fast sechs Jahren seiner Abwesenheit hatten sich in Griechenland die politischen Verhältnisse gewandelt. Bereits 279 BC waren die Kelten in ihrer Südwanderung in Griechenland eingefallen und bis an die Thermopylen vorgedrungen. Ptolemaios Keraunos war gegen sie gefallen und nach einigen Jahren der Anarchie hatte sich Antigonos Gonatas in Makedonien als König etablieren können. Als Folge des Abwehrkampfes gegen die Kelten war südlich von Epiros der aitolische Städtebund zur regionalen Größe aufgestiegen. Kaum aus Italien zurückgekehrt, fiel Pyrrhos 274 BC mit 8'000 Infanteristen und 500 Kavalleristen in Makedonien ein und schlug Antigonos, von dem 2'000 Krieger auf seine Seite übergegangen waren, in zwei Schlachten. Daraufhin gelang ihm die Einnahme von Aigai, wobei seine keltischen Söldner die Grabhügel der makedonischen Könige plünderten. Als Vorwand für seinen Krieg gegen Antigonos hatte Pyrrhos dessen ausbleibende Unterstützung in Italien herangezogen.
      Auf Betreiben des Kleonymos wandte sich Pyrrhos 272 BC auf die Peloponnes, um für den Prätendenten den Thron Spartas zu erkämpfen. Auf seinem Marsch wurde er von Antigonos Gonatas auf dem Seeweg verfolgt, der hinter ihm den Isthmos abriegelte. Im Kampf um Sparta musste Pyrrhos eine weitere Niederlage hinnehmen, bei der sein ältester Sohn Ptolemaios fiel. Inzwischen war aber in Argos eine Stasis zwischen zwei von Aristippos und Aristeas angeführten Parteien ausgebrochen. Aristippos rief Antigonos zu Hilfe, Aristeas Pyrrhos. Als dieser vor der Stadt eintraf, wurde er auf den bereits auf den Hügeln lagernden Antigonos aufmerksam. Nachdem dieser die Aufforderung zur Feldschlacht nicht angenommen hatte, bemächtigte sich Pyrrhos in einem Nachtangriff der Stadt Argos, deren Nachtwache verräterisch eines ihrer Tore offen stehen ließ. Als die Argiver am nächsten Morgen ihre Stadt von fremden Truppen besetzt fanden, erhoben sie sich, angeführt von Aristippos, gegen die Besatzer. Im Straßenkampf wurde Pyrrhos von einem Dachziegel, den angeblich eine alte Frau vom Dach ihres Hauses hinabgeworfen hatte, am Genick getroffen, worauf er am Grab des Likymnios bewusstlos von seinem Pferd fiel und von einem feindlichen Krieger enthauptet wurde. Antigonos sorgte darauf für eine Feuerbestattung gemäß dem Brauch und übersandte seine Asche zur Beisetzung nach Epiros.
      Noch im Jahr von Pyrrhos’ Tod wurde Tarent als letzte freie Polis der Magna Graecia von Rom erobert.
      Pyrrhos führte ein polygames Eheleben und war mit mindestens vier Frauen verheiratet. Seine erste Frau war die 298/97 BC geehelichte Antigone, Stieftochter des Ptolemaios I. von Aegypten. Sie war die Mutter seines ältesten Sohnes Ptolemaios (+ 272 BC). Nach ihr nahm er noch Lanassa, Tochter des Agathokles von Syrakus, sowie je eine Tochter des Paionierkönigs Audoleon und des Illyrerkönigs Bardylis II. zur Frau. Sein zweiter Sohn und Nachfolger Alexandros II. (+ 245/40 BC) war ein Sohn der Lanassa. Weitere Kinder waren der Sohn Helenos und die Töchter Olympias und Nereïs, wobei unklar ist, von welchen Müttern sie stammen. Nereïs wurde mit Gelon, dem Sohn des Tyrannen Hieron II. von Syrakus, verheiratet und sie wurde Mutter des Tyrannen Hieronymos von Syrakus.
      Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Pyrrhos_I.

  • Quellen 
    1. [S204] Steinlin, Uli W., Die Vorfahren der Familie Steinlin von St. Gallen, Pyrrhos II., König von von Epirus: * 319 BC + 272 BC gefallenKönig der Molosser 307-303 BC"Pyrrussieg" [andernorts: Pyrrhos I.].
      403-9.5


    2. [S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Pyrrhos I.
      Pyrrhos I. (deutsch ‚Feuerkopf, rothaarig‘, lateinisch Pyrrhus, altlateinisch Burrus; * ca. 319/18 BC; † 272 BC in Argos) war ein antiker griechischer König der Molosser und Hegemon der Epiroten aus der Dynastie der Aiakiden im 4. und 3. vorchristlichen Jahrhundert. Vor dem historischen Hintergrund der Diadochenkriege war er in der Generation nach Alexander dem Großen einer der führenden Kriegsherren der frühhellenistischen Aera. Bekannt wurde er vor allem durch den nach ihm benannten Pyrrhischen Krieg gegen die junge Römische Republik. Trotz seiner letztendlichen Niederlage in diesem Krieg blieb im Gedenken sein militärisches Koennen in höchstem Ansehen. Der Begriff „Pyrrhussieg“ für einen zu teuer erkauften Erfolg leitet sich von seinem Namen ab. - Pyrrhos war der einzige Sohn des Königs Aiakides und einer Tochter des thessalischen Kavalleriegenerals Menon von Pharsalos.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Pyrrhos_I.

    3. [S188] Community, _GeneaNet, (Name: Geneanet SAS; Location: 165 bis, rue de Vaugirard / 75015 Paris / France; Date: 1996;), _Familiengeschichte von Bernd Josef JANSEN, +(33)1 42 74 40 30.
      Stammbaumbesitzer: Bernd Josef JANSEN (bjjansen)

      https://gw.geneanet.org/bjjansen