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Pippin VON LANDEN, (der Aeltere), geb. zwischen 575 und 580, Landen, Brabant Wallon, Belgium gest. 24 Jan 640, Metz, Nièvre, Bourgogne, France (Alter ~ 65 Jahre)
Notizen
Kinder:
M Grimaldo I. (der Aeltere); * ca 0615, Herstal, Liege, Belgien; + 0656-62, Paris, Île-de-France, France
F Begga VON HERSTAL; * ca 0620, Herstal, Liege, Belgium; + 17 Dez 0692
F Gertrud; * ca 0622, Herstal, Liege, Belgien
Iduberga (auch: Ida, Itta; * unbekannt; + 8. Mai 652 in Nivelles) wird als Heilige in der römisch-katholischen Kirche verehrt.
Sie war die Tochter eines aquitanischen Herzogs. Ihr Gemahl war Pippin der Aeltere. Auch ihre Töchter Gertrud und Begga werden als Heilige verehrt. Ein Sohn war Grimoald. Idubergas Bruder Modoald war Bischof von Trier.
Nach dem Tod ihres Ehemannes 640 stiftete sie die Abtei Kloster Nivelles, wo sie seitdem als Nonne lebte. Sie ließ Reliquien und Bücher aus Rom und von jenseits des Meeres kommen. Wenig später gründete sie ein zweites Kloster in Fosses (heute: Fosses-la-Ville), das ausschließlich von Iren besiedelt wurde. Nach ihrem Tod wurde ihre Tochter Gertrud von Nivelles die Aebtissin in Nivelles, welche das Kloster dem Heiligen Foillan schenkte.
Der Festtag der Heiligen Iduberga ist am 8. Mai.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Iduberga
Pippins Witwe Itta (Iduberga), aus nicht näher bestimmbarem Adelsgeschlecht, tritt erst nach Pippins Tod deutlicher in den Quellen in Erscheinung, und zwar als Klostergründerin. Nach Art mancher vornehmer Damen der Zeit schuf sie sich gemeinsam mit ihrer jüngeren Tochter Gertrud einen geistlichen Alterssitz in Nivelles am Kohlenwald (südlich von Brüssel) und stattete ihn reich aus.
Bei der Einrichtung des Nonnenkonvents beriet sie der aus Aquitanien stammende Missionsbischof Amandus, der (ganz ähnlich wie Arnulfs gefährte Romarich) enge Beziehungen zum columbanischen, also irofränkischen Mönchtum hatte. Wenig später rief Itta sogar noch ein zweites Kloster weiter südlich in Fosses (bei Namur) ins Leben, das ausschließlich von Iren besiedelt wurde.
Hier wie vor allem in Nivelles, wo sie 650 starb und beigesetzt wurde, wird die Gründung von dem Wunsch bestimmt gewesen sein, einen Ort beständigen Gebets für sich und ihre Angehörigen zu gewinnen, dazu ein allseits respektierliches Zentrum pippinidischer Macht und Größe, womöglich auch ein Refugium in Tagen des Unglücks. Wie sehr ein solches Kloster in den Rahmen adliger Familienherrschaft eingebettet war, ist schon daran abzulesen, dass Gertrud der Mutter nahtlos in der Leitung von Nivelles nachfolgte - sie sollte eine im Mittelalter weithin verehrte Heilige werden - und dass auch nach ihrem Tode (659?) die Würde der Aebtissin gleichsam im Erbgang auf Gertruds Nichte Wulfetrud, die Tochter ihres Bruders Grimoald, überging.
Quelle: http://www.manfred-hiebl.de/mittelalter-genealogie/_völkerwanderung/i/itta_652_pippinidin/itta_652.html