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Hunfrid I. zählte zu den Vertrauten Kaiser Karls des Grossen, verwaltete am Beginn des 9. Jahrhunderts die Markgrafschaft Istrien und trat bei der Einführung der Grafschaftsverfassung in Churrätien 806/07 als erster Graf in Rätien auf. Für Karl den Grossen war er 808 als missus in Italien tätig. Ein Reliquienkreuz mit Hl.-Blut-Reliquie, das er für den Kaiser erworben und von diesem zurückerhalten hatte, übergab Hunfrid an das von ihm zwischen 814 und 823 gegründete Frauenkloster Schänis im Gaster (SG). 823 übte Hunfrid (oder sein gleichnamiger Sohn), der auch als Gesandter Kaiser Ludwigs des Frommen in Rom auftrat, als dux super Redicam die Grafengewalt über ganz Rätien aus. - Quelle: https://historisches-lexikon.li/Hunfridinger
Hunfried von Rätien, auch Hunfrid, (geboren um 775; gestorben um 830) war ein Vasallenherzog Karls des Großen.
Hunfried wurde um 775 als Sohn Guérins III. von Thurgau und einer unbekannten Mutter geboren. 798 heiratete er Hitta, Tochter von Ulrich Wulfhard von Argengau und Linzgau. 799 wurde er nach dem Tod von Erich dessen Nachfolger als Herzog von Friaul. Im Jahr 800 wurde er nach dem Tod seines Vaters Guérin III. Graf von Thurgau. 808 verzichtete er auf das Herzogtum Friaul, um Markgraf von Istrien und Graf von Rätien zu werden.
Aus seiner Ehe gingen zwei Kinder hervor.
Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Hunfried_I.
[S179] Stammlisten - Herrscherlisten, (Name: wikipedia et alt.;), Burchardinger (rätisches Adelsgeschlecht).
Die rätischen Burchardinger (auch Hunfridinger), auch Burcharde, waren eine adlige Familie des 10. Jahrhunderts mit Besitz vor allem in (Chur-)Rätien am Hochrhein.