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750 verloren die Mamikonjan Taron, Ahlat und Mu? an die Bagratiden. In den 770ern wurde die Familie von Artavizd Mamikonjan, dann von Musel IV. (+ 772) und von Samuel II. geführt. Letzterer verheiratete seine Tochter mit Smbat VII Bagratuni. Sein Enkel Smbat Msaker (dt.: Der Fleischfresser) wurde der Urvater der Bagratidenherrscher von Armenien und Taron.
Die Mamikonjan führten eine nationale Rebellion gegen das abbasidische Kalifat in den Jahren 774-775. Nachdem die Rebellen geschlagen worden waren, ging die Oberherrschaft der Mamikonjan in Armenien zu Ende. Sogar in ihrem Heimatland Tayk wurden sie von den Bagratiden verdrängt. Kurdik Mamikonjan wurde ca. 800 wieder Herr über Sasun. Ein halbes Jahrhundert später verlor Grigor Mamikonjan Bagrevand an die Moslems, eroberte er in den frühen 860ern zurück und verlor es diesmal an die Bagratiden. Danach verschwanden die Mamikonjan aus der Geschichte.
Nach ihrem desaströsen Aufstand 774 wanderten einige Prinzen nach Georgien aus. Die späteren georgischen Adelsfamilien der Liparitids-Orbeliani und der Tumanischwili (Tumanow) werden manchmal als deren Nachfahren angesehen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mamikonjan_(Adelsgeschlecht)
[S204] Steinlin, Uli W., Die Vorfahren der Familie Steinlin von St. Gallen, Memayakes (Hmayeak) MAMIKONIAN, * 700, + um 778.
400-4.1
[S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Mamikonjan (Adelsgeschlecht).
Mamikonjan oder Mamikonean war der Name einer Adelsfamilie, die die armenische Politik zwischen dem 4. und 8. Jahrhundert dominierte. Sie herrschten über die armenischen Regionen Taron, Sasun, Bagrevand und andere.