Fam. Schachtler-Risi

Sophie Dorothea VON HANNOVER

Sophie Dorothea VON HANNOVER

weiblich 1687 - 1757  (70 Jahre)


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  • Name Sophie Dorothea VON HANNOVER  [1, 2] 
    Geburt 16 Mrz 1687  Hannover, Hannover, Lower Saxony, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  [1] 
    Geschlecht weiblich 
    Tod 28 Jun 1757  Berlin, Berlin, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  [1] 
    • Schloss Monbijou
    Beerdigung Berlin, Berlin, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  [1] 
    • Berliner Dom: Hohenzollerngruft
    Personen-Kennung I7142  schap
    Zuletzt bearbeitet am 4 Nov 2026 

    Familie Friedrich Wilhelm VON BRANDENBURG-PREUSSEN, I.,   geb. 14 Aug 1688, Berlin, Berlin, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 31 Mai 1740, Potsdam, Potsdam, Brandenburg, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 51 Jahre) 
    Eheschließung 28 Nov 1706  Berlin, Berlin, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Cölln an der Spree (heute: Berlin-Mitte)
    Notizen 
    • Kinder:
      M Friedrich Ludwig (1707–1708), Kronprinz in Preußen, Kurprinz von Brandenburg, Prinz von Oranien
      F Wilhelmine (1709–1758). oo (1731) Markgraf Friedrich von Brandenburg-Bayreuth (1711–1763)
      M Friedrich Wilhelm (1710–1711), Kronprinz in Preußen, Kurprinz von Brandenburg, Prinz von Oranien
      M Friedrich (1712–1786), als Friedrich II. später König von Preußen und Kurfürst von Brandenburg. oo (1733) Prinzessin Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern (1715–1797)
      F Charlotte Albertine (1713–1714)
      F Friederike Luise (1714–1784). oo (1729) Markgraf Karl von Brandenburg-Ansbach (1712–1757
      F Philippine Charlotte (1716–1801). oo (1733) Herzog Karl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel (1713–1780)
      M Ludwig Karl Wilhelm (1717–1719)
      F Sophie Dorothea Marie (1719–1765). oo (1734) Markgraf Friedrich Wilhelm von Brandenburg-Schwedt (1700–1771)
      F Luise Ulrike (1720–1782). oo (1744) König Adolf Friedrich von Schweden (1710–1771)
      M August Wilhelm (1722–1758). oo (1742) Prinzessin Luise Amalie von Braunschweig-Wolfenbüttel (1722–1780)
      F Anna Amalie (1723–1787), Aebtissin von Quedlinburg
      M Heinrich (1726–1802). oo (1752) Prinzessin Wilhelmine von Hessen-Kassel (1726–1808)
      M August Ferdinand (1730–1813). oo (1755) Prinzessin Anna Elisabeth Luise von Brandenburg-Schwedt (1738–1820)
    Kinder 
     1. Friedrich der Grosse VON BRANDENBURG-PREUSSEN, II.,   geb. 24 Jan 1712, Berlin, Berlin, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 17 Aug 1786, Potsdam, Brandenburg, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 74 Jahre)  [Vater: natural]  [Mutter: natural]
     2. August Wilhelm VON PREUSSEN,   geb. 9 Aug 1722, Berlin, Brandenburg, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 12 Jun 1758, Potsdam, Brandenburg, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 35 Jahre)  [Vater: natural]  [Mutter: natural]
     3. Sophie Dorothea Marie VON PREUSSEN,   geb. 25 Jan 1719, Berlin, Brandenburg, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 13 Nov 1765, Frankfurt (Oder), Brandenburg, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 46 Jahre)  [Vater: natural]  [Mutter: natural]
    Familien-Kennung F3813  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 4 Nov 2026 

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsEheschließung - 28 Nov 1706 - Berlin, Berlin, Germany Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsTod - 28 Jun 1757 - Berlin, Berlin, Germany Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeerdigung - - Berlin, Berlin, Germany Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Fotos
    S-wi
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    Sophie Dorothea VON HANNOVER
    Sophie Dorothea VON HANNOVER

  • Notizen 
    • Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg (* 16. März 1687 in Hannover; † 28. Juni 1757 in Schloss Monbijou in Berlin), Mutter Friedrichs II. von Preußen, war Gemahlin des „Soldatenkönigs“ Friedrich Wilhelm I. und Königin in Preußen.

      Sie war das zweite Kind und die einzige Tochter des Kurfürsten von Hannover und späteren britischen Königs Georg I. und dessen Frau Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg-Celle, der „Prinzessin von Ahlden“.
      Da die Ehe ihrer Eltern alles andere als glücklich war und 1695 geschieden wurde, wurde Sophie Dorothea ebenso wie ihr vier Jahre älterer Bruder Georg August vor allem von ihrer Großmutter, der Kurfürstin Sophie, erzogen. Bis zu seinem dritten Lebensjahr betreute diese auch ihren dritten Enkel, den Kurprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen am hannoverschen Hof, der sich jedoch wegen seines wilden Wesens weder mit seinem Cousin gut vertrug, den er des Oefteren verprügelt haben soll, noch gegenüber seiner späteren Frau Sophie Dorothea, seiner Cousine, Zuneigung empfunden hat; sie scheint ihm gleichgültig gewesen zu sein.
      Trotzdem heirateten Sophie Dorothea und Friedrich Wilhelm am 28. November 1706 auf Vermittlung ihrer Großmutter. Der spartanische Kronprinz ehelichte damit eine eher musische Prinzessin, die sich für Musik, Kunst, Literatur und Mode interessierte. Trotz ihrer Verschiedenheit pflegte sie ihren Gatten später während seiner Krankheiten mit Hingabe, dieser gewährte ihr allerdings keinen Einfluss auf die Politik. Ueber ihre erzwungene Ehe und andere familiäre Fragen tauschte sie sich brieflich regelmäßig mit Liselotte von der Pfalz aus, einer Cousine ihrer Mutter und einstigen Ziehtochter der Kurfürstin Sophie, die in Paris ein ähnliches Schicksal erlebt hatte.
      In ihrem Schloss Monbijou, das sie seit 1712 bewohnte, traf sie sich häufig mit ihrem Sohn Friedrich (Friedrich der Große), der sie sehr liebte und auf den sie großen Einfluss hatte. In Monbijou befand sich auch dessen Geheimbibliothek [? oder nicht doch eher die Bibliothek im Schloss Sanssouci?], hier plauderte er angeregt mit seiner Mutter über Philosophie und konnte die Dinge tun, die so sehr das Missfallen seines Vaters erregten. Sophie Dorothea wusste von der Flucht des Kronprinzen und empfing seine Briefe aus der Festung Küstrin.
      Sophie Dorothea plante, die Tradition welfisch-hohenzollernscher Eheschließungen fortzusetzen. Dabei schwebte ihr eine Doppelhochzeit mit den Kindern ihres Bruders Georg II. vor: Ihr Neffe, der britische Thronfolger Friedrich Ludwig, sollte ihre Tochter Wilhelmine heiraten, während die Nichte Amelia ihrem Sohn, Kronprinz Friedrich, versprochen werden sollte. 1723 gewann sie ihren Vater für diese Idee, allerdings erschienen ihm seine vier Enkel noch zu jung für eine Verlobung. Mit der Doppelhochzeit sollte ein solides und dauerhaftes Bündnis zwischen Großbritannien, Hannover und Preußen gefestigt werden. Nach jahrelangem Hin- und Her planten Tochter und Vater schließlich 1727 eine Bekanntgabe während des geplanten Aufenthaltes Georgs I. in Hannover, doch starb der König unerwartet auf der Anreise. Sein Sohn Georg II. und die britische Regierung hatten mit einer Verlobung keine Eile und erwogen verschiedene Allianzen. Friedrich Wilhelm I. hingegen sah darin eine reine Familienangelegenheit, durch die er sich politisch in keiner Weise festlegen wollte. Zudem fädelten der österreichische Gesandte Seckendorff und der preußische Kriegsminister Grumbkow verschiedene Intrigen ein, um die „englische Allianz“ zu verhindern. Schließlich rückte der König von dem Gedanken einer Doppelhochzeit ab und wollte allenfalls noch einer Eheschließung seiner Tochter Wilhelmine mit dem Prince of Wales zustimmen, seinen eigenen Kronprinzen aber vorerst unverheiratet lassen. Am Ende arrangierte er für drei seiner Töchter, darunter Wilhelmine, Heiraten innerhalb der Hohenzollern-Familie, um die verschiedenen Zweige enger aneinander zu binden, und für drei weitere Kinder Verbindungen mit der braunschweigischen Welfen-Linie, darunter für den Kronprinzen, dessen Gemahlin, Elisabeth Christine von Braunschweig-Bevern, zudem eine Nichte der Kaiserin Elisabeth Christine in Wien war, welche die Heiratspläne entsprechend förderte.
      Friedrich verehrte seine Mutter sehr; so bestimmte er unmittelbar nach seinem Regierungsantritt, dass Sophie Dorothea nicht etwa als 'Königin Witwe', sondern als 'Königin Mutter' angesprochen werden solle und im Rang vor seiner eigenen Frau Elisabeth Christine die erste Dame am preußischen Hof sein solle.
      Der Tod seiner Mutter traf Friedrich schwer. Der König, der kurz vorher die Schlacht bei Kolin verloren hatte, schrieb seiner Schwester Amalie: „Liebe Schwester, alle Unglücksfälle schlagen auf mich mit einem mal ein. Vielleicht hat der Himmel unsere teure Mutter zu sich genommen, damit sie nicht das Unglück unseres Hauses sieht…“
      Ihre letzte Ruhestätte hat Sophie Dorothea in der Hohernzollerngruft des Berliner Doms.
      Nach Beschreibung der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth war ihre Mutter übersät von Pockennarben, nie schön, hatte aber, trotz der insgesamt vierzehn Schwangerschaften, eine gute Figur.
      Interessiert an Kunst und Wissenschaft und sehr weltgewandt, wird Sophie Dorothea oft Ehrgeiz und elitäres Verhalten nachgesagt. Laut Wilhelmine wurde sie von ihrem unmusischen und groben Gatten stets unbillig behandelt, weil dieser der Meinung war, dass Frauen in Zucht gehalten werden müssten, ansonsten würden sie ihren Männern auf der Nase herumtanzen.
      Wie dem Tagebuch des Braunschweiger Gesandten Wilhelm Stratemann in den Jahren 1728–1733 zu entnehmen ist, entwickelte Königin Sophie Dorothea in Schloss Monbijou ein kulturelles Leben, das insbesondere der Musik gewidmet war. Neben Hofkünstlern und Gästen traten im Spiegelsaal ihre beiden ältesten Kinder Wilhelmine und Friedrich mit Cembalo, Laute und Flöte auf. Auf ihr Vorbild und ihren Einfluss ist sicherlich zurückzuführen, dass sowohl Friedrich der Große als auch Schwestern von ihm selbst komponierten – Wilhelmine sogar Opern – und intellektuelle Interessen entwickelten, die Friedrich später zur Selbstinszenierung als 'roi philosophe', seine Schwestern Wilhelmine und Luise Ulrike als 'princesses philosophes' motivierten.
      Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sophie_Dorothea_von_Hannover

      (Die fränkischen Hohenzollern: Linie Brandenburg-Preußen (von Friedrich I. bis Wilhelm II.))
      1.3.(II). Friedrich Wilhelm I. (Preußen) (1688–1740) ? Sophie Dorothea von Hannover (1687–1757), Tochter von König Georg I. (Großbritannien) (1660–1727)
      Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Hohenzollern#Linie_Brandenburg-Preu%C3%9Fen_(von_Friedrich_I._bis_Wilhelm_II.)

  • Quellen 
    1. [S284] Ancestry.com, Germany, Find a Grave® Index, 1600s-Current, (Name: Ancestry.com Operations, Inc.; Location: Lehi, UT, USA; Date: 2012;).

    2. [S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Sophie Dorothea von Hannover.
      Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg (* 16. März 1687 in Hannover; † 28. Juni 1757 in Schloss Monbijou in Berlin), Mutter Friedrichs II. von Preußen, war Gemahlin des „Soldatenkönigs“ Friedrich Wilhelm I. und Königin in Preußen. - Sie war das zweite Kind und die einzige Tochter des Kurfürsten von Hannover und späteren britischen Königs Georg I. und dessen Frau Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg-Celle, der „Prinzessin von Ahlden“.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Sophie_Dorothea_von_Hannover