Fam. Schachtler-Risi

Johann Sigismund VON BRANDENBURG

Johann Sigismund VON BRANDENBURG

männlich 1572 - 1620  (47 Jahre)


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  • Name Johann Sigismund VON BRANDENBURG  [1] 
    Geburt 8 Nov 1572  Halle an der Saale, Halle, Sachsen-Anhalt, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Dynasty Hohenzollern (brandenburgisch)  [2] 
    Find A Grave https://de.findagrave.com/memorial/22804847/johann_sigismund-von_brandenburg 
    Tod 2 Jan 1620  Berlin, Berlin, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Beerdigung Berlin, Berlin, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Berliner Dom: Hohenzollerngruft
    Personen-Kennung I7088  schap
    Zuletzt bearbeitet am 4 Nov 2026 

    Vater Joachim Friedrich VON BRANDENBURG,   geb. 27 Jan 1546, Berlin, Berlin, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 18 Jul 1608, Köpenick, Berlin, Berlin, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 62 Jahre) 
    Beziehung natural 
    Mutter Katharina VON BRANDENBURG-KÜSTRIN,   geb. 10 Aug 1549, Kostrzyn nad Odra, Lubuskie, Poland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 30 Sep 1602, Berlin, Berlin, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 53 Jahre) 
    Beziehung natural 
    Eheschließung 8 Jan 1570  Kostrzyn nad Odra, Lubuskie, Poland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Verwandtenehe
    Notizen 
    • Kinder:
      M Johann Sigismund (1572–1620), Kurfürst von Brandenburg. oo (1594) Prinzessin Anna von Preußen (1576–1625)
      F Anna Katharina (1575–1612), ? 1597 König Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577–1648)
      F Tochter (*/+ 1576)
      M Johann Georg (1577–1624), Herzog von Jägerndorf. oo (1610) Prinzessin Eva Christine von Württemberg (1590–1657)
      M August Friedrich (1580–1601)
      M Albrecht Friedrich (1582–1600)
      M Joachim (1583–1600)
      M Ernst (1583–1613)
      F Barbara Sophie (1584–1636). oo (1609) Herzog Johann Friedrich von Württemberg (1582–1628)
      F Tochter (*/† 1585/86)
      M Christian Wilhelm (1587–1665), Erzbischof und Administrator von Magdeburg. oo1 (1615) Prinzessin Dorothea von Braunschweig-Wolfenbüttel (1596–1643). oo2 (1650) Gräfin Barbara Eusebia von Martinitz (+ 1656). oo3 (1657) Gräfin Maximiliane von Salm-Neuburg (1608–1663)
    Familien-Kennung F18326  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Anna VON HOHENZOLLERN,   geb. 3 Jul 1576, Kaliningrad, Kaliningrad, Russia Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 1625, Berlin, Berlin, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 48 Jahre) 
    Eheschließung 30 Okt 1594  Kaliningrad, Russia Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Notizen 
    • Kinder:
      M Georg Wilhelm (* 13 Nov 1595, Cölln an der Spree, Berlin; + 01 Dez 1640, Königsberg, Preussen), Kurfürst und Markgraf von Brandenburg. oo (1616) Prinzessin Elisabeth Charlotte von der Pfalz (1597–1660)
      F Anna Sophia (1598–1659). oo (1614) Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591–1634)
      F Marie Eleonore (* 11 Nov 1599, Königsberg, Preussen; + 28 Mrz 1655, Stockholm, Schweden). oo (1620) König Gustav II. Adolf von Schweden (1594–1632)
      F Katharina (1602–1644). oo1 (1626) Fürst Gábor Bethlen von Siebenbürgen (1580–1629). oo2 (1639) Herzog Franz Karl von Sachsen-Lauenburg (1594–1660)
      M Joachim Sigismund (1603–1625)
      F Agnes (1606–1607)
      M Johann Friedrich (1607–1608)
      M Albrecht Christian (*/+ 1609)
    Kinder 
     1. Georg Wilhelm VON BRANDENBURG,   geb. 13 Nov 1595, Berlin, Berlin, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 1 Dez 1640, Kaliningrad, Russia Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 45 Jahre)  [Vater: natural]  [Mutter: natural]
     2. Barbara Sophie VON BRANDENBURG,   geb. 16 Nov 1584, Halle an der Saale, Halle, Sachsen-Anhalt, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 13 Feb 1636, Strasbourg, Bas-Rhin, Alsace, France Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 51 Jahre)  [Vater: natural]  [Mutter: natural]
    Familien-Kennung F3796  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 4 Nov 2026 

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsGeburt - 8 Nov 1572 - Halle an der Saale, Halle, Sachsen-Anhalt, Germany Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsEheschließung - 30 Okt 1594 - Kaliningrad, Russia Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsTod - 2 Jan 1620 - Berlin, Berlin, Germany Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeerdigung - - Berlin, Berlin, Germany Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Fotos
    Johann Sigismund VON BRANDENBURG
    Johann Sigismund VON BRANDENBURG

  • Notizen 
    • Johann Sigismund, Markgraf von Brandenburg (* 8. November 1572 in Halle; † 23. Dezember 1619/jul. / 2. Januar 1620/greg. in Berlin) war ab 1608 Kurfürst von Brandenburg. Dem Haus Hohenzollern entstammend, war er von 1608 bis 1618 Administrator, dann Erbe des Herzogtums Preußen.

      Johann Sigismund war der älteste Sohn aus der Ehe des späteren Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg mit Katharina von Brandenburg-Küstrin. Er wuchs unter dem maßgeblichen Einfluss seines Großvaters, des Kurfürsten Johann Georg, auf. An dessen Hof erhielt er eine am lutherischen Bekenntnis ausgerichtete religiöse Erziehung.
      1588 verließ er vorübergehend das Schloss seiner Eltern in Wolmirstedt und begleitete seinen jüngeren Bruder nach Straßburg, um gemeinsam mit mehreren anderen hohen Reichsadligen dessen Ansprüche auf das dortige Domkapitel zu unterstreichen. Nach einer kurzen Kavalierstour kehrte er 1589 nach Wolmirstedt zurück.
      Nach seiner Heirat wohnte er mit seiner Frau Anna von Preußen in Zechlin, von wo aus er mehrfach mit seiner Familie zu seiner Schwiegermutter Maria Leonora von Preußen nach Königsberg reiste, um dort zu jagen.
      Mit dem Beginn seiner Regierungszeit in Brandenburg 1608, dem Erbfall am Niederrhein 1609 und den zähen Verhandlungen mit Polen über das Herzogtum Preußen wurden zunehmend seine persönlichen Schwächen sichtbar: Er war entscheidungsunwillig, zog sich immer wieder wochen- und monatelang zum Jagen und Kartenspielen in die Wälder Preußens zurück, überließ die Regierung Statthaltern und war durch Personen in seiner Nähe leicht beeinflussbar. Seine anfangs durchaus glückliche Ehe war zerüttet, wobei er Streitigkeiten mit seiner energischen Frau möglichst aus dem Wege ging.
      1616 erlitt der Kurfürst einen Schlaganfall, von dem er sich nicht mehr erholen sollte. 1619 übergab er die Regierungsgeschäfte noch vor seinem Tode an seinen ältesten Sohn, den Kurprinzen Georg Wilhelm.
      Seine letzte Ruhestätte befindet sich in der Hohenzollerngruft des Berliner Doms.
      Wie sein Vater Joachim Friedrich erwarb auch Johann Sigismund die Kuratel über seinen Schwiegervater Herzog Albrecht Friedrich von Preußen und damit die Administration in dem zum Königreich Polen gehörigen Herzogtum Preußen. Erst nach hohen Geldzahlungen und erheblichen Zugeständnissen für die Katholiken in Königsberg war König Sigismund III. von Polen 1612 bereit, ihm das Herzogtum auch als polnisches Lehen zu übertragen. Mit Albrecht Friedrichs Tod starben 1618 die fränkisch-preußischen Hohenzollern aus. Ihr Erbe fiel an die Brandenburger Hohenzollern und somit an Johann Sigismund, der jedoch schon gesundheitlich stark beeinträchtigt war und im Jahr darauf starb.
      Nach dem Aussterben des klevischen Herzoghauses im Januar 1609 erhob Johann Sigismund als Vormund seiner Ehefrau Anna von Preußen Anspruch auf das alleinige Erbe an den Vereinigten Herzogtümern Jülich-Kleve-Berg. - Gegen seinen Willen schloss sein Bruder Ernst, den er als Statthalter an den Niederrhein geschickt hatte, im Juni 1609 einen Vertrag mit Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg, der ebenfalls Erbansprüche erhob, über eine gemeinsame Regierung in den strittigen Gebieten. - Nach dem Scheitern eines Angriffs brandenburgischer Soldaten auf Düsseldorf zur Verdrängung Wolfgang Wilhelms und dem Einmarsch einer spanischen Armee unter Ambrosius Spinola kam es 1614 zum Vertrag von Xanten, in dem Johann Sigismund vorläufig die alleinige Regierung im Herzogtum Kleve und in den Grafschaften Mark und Ravensberg zugesprochen wurde. - Da der Kaiser die Erbansprüche Brandenburgs und Pfalz-Neuburgs nicht anerkannte, war die Führung der Titel „Herzog in Jülich, Kleve und Berg“ durch Johann Sigismund auf Reichsebene rechtlich nicht zulässig. Auf Reichstagen stand Brandenburg daher auch kein Stimmrecht im Fürstenkollegium für das Herzogtum Kleve zu.
      Am Weihnachtstag 1613 (25. Dezember 1613/jul. / 4. Januar 1614/greg.) trat Johann Sigismund im Berliner Dom vom lutherischen zum reformierten Bekenntnis über, ein Ereignis, das zu den wichtigsten der brandenburgisch-preußischen Geschichte zählt. Bisherige Untersuchungen gingen von einer politischen oder religiösen Motivation des Kurfürsten aus. Unter Berücksichtigung regionalgeschichtlicher Studien sowie neuerer Erkenntnisse zur „Zweiten Reformation“ und zur Persönlichkeit Johann Sigismunds gehen neuere Forschungen davon aus, dass diese Konversion ein Ergebnis der Einwirkung eines Personenkreises auf den Kurfürsten war. Die calvinistische Aktionspartei im Westen des Reiches unternahm mit Hilfe einer „personalen Brücke“ (Gerhard Oestreich), zu der vor allem Räte (u. a. Adam Gans Edler zu Putlitz), Prediger und Hofmeister gehörten, mehrfach und letztlich erfolgreich den Versuch, auch Brandenburg in das Netzwerk des sich um 1600 herausbildenden „protestantischen Internationalismus“ (Heinz Schilling) einzugliedern, wobei sie zunächst Einfluss auf die Brüder Ernst und Johann Georg von Brandenburg sowie auf seinen Sohn Georg Wilhelm nahm. - In der 1614 von seinem Hofprediger Martin Füssel verfassten Schrift „Confessio Sigismundi“ (auch „Marchia“ genannt) gestattete er indes seinen Landeskindern, diesen Uebertritt nicht nachzuvollziehen, und begründete damit eine Ausnahme von der im Augsburger Religionsfrieden von 1555 vorgesehenen Formel 'cuius regio eius religio'. Wegen des äusserst heftigen Widerstands der brandenburgischen Geistlichen (etwa beim Berliner Tumult 1615) blieb die Bevölkerung fast vollständig lutherisch. Das Herrscherhaus bestand aber darauf, dass die Mitglieder der Führungsschicht (hohe Beamte und Offiziere) zum Calvinismus übertraten. Man spricht daher in Brandenburg von einem „Hofcalvinismus“.
      Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sigismund_(Brandenburg)

      Die fränkischen Hohenzollern: Linie Hohenzollern-Brandenburg (von Joachim Friedrich bis Friedrich I. in Preußen)
      1.1.(I). Johann Sigismund (Brandenburg) (1572–1620) ? Anna von Preußen und Jülich-Kleve-Berg (1576–1625), Tochter von Herzog Albrecht Friedrich von Preußen (1553–1618)
      Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Hohenzollern#Linie_Hohenzollern-Brandenburg_(von_Joachim_Friedrich_bis_Friedrich_I._in_Preu%C3%9Fen)

  • Quellen 
    1. [S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Johann Sigismund (Brandenburg).
      Johann Sigismund, Markgraf von Brandenburg (* 8. November 1572 in Halle; † 23. Dezember 1619/jul. / 2. Januar 1620/greg. in Berlin) war ab 1608 Kurfürst von Brandenburg. Dem Haus Hohenzollern entstammend, war er von 1608 bis 1618 Administrator, dann Erbe des Herzogtums Preußen. - Johann Sigismund war der älteste Sohn aus der Ehe des späteren Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg mit Katharina von Brandenburg-Küstrin.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sigismund_(Brandenburg)

    2. [S179] Stammlisten - Herrscherlisten, (Name: wikipedia et alt.;), Hohenzollern.
      Das Haus Hohenzollern war eine der bedeutendsten Dynastien der deutschen Geschichte. Das nach seinem Stammsitz, Burg Hohenzollern in Schwaben, benannte Adelsgeschlecht stellte mit seinem fränkischen Zweig seit 1192 die Burggrafen von Nürnberg, seit 1415 die Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg, seit 1525 die Herzöge in Preußen und seit 1701 die preußischen Könige sowie von 1871 bis zum Ende des Deutschen Kaiserreichs im Jahr 1918 die Deutschen Kaiser.

      Die nachfolgende Stammliste der Hohenzollern erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wurde jedoch versucht, möglichst alle wichtigen Mitglieder aufzuführen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Hohenzollern