Fam. Schachtler-Risi

Ernst Anton Karl Ludwig VON WETTIN, I.

Ernst Anton Karl Ludwig VON WETTIN, I.

männlich 1784 - 1844  (60 Jahre)


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  • Name Ernst Anton Karl Ludwig VON WETTIN 
    Suffix I. 
    Geburt 2 Jan 1784  Coburg, Bayern, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Dynasty Sachsen-Coburg-Gotha 
    Dynasty Wettin  [1, 2] 
    Tod 29 Jan 1844  Gotha, Thuringia, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Schloss Friedenstein
    Beerdigung Coburg, Bayern, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Gruft der Coburger Stadtkirche St. Moriz
    Personen-Kennung I7055  schap
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2026 

    Vater Franz Friedrich Anton VON SACHSEN-COBURG-SAALFELD,   geb. 15 Jul 1750, Coburg, Bayern, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 9 Dez 1806, Coburg, Bayern, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 56 Jahre) 
    Beziehung natural 
    Mutter Auguste REUSS ZU EBERSDORF,   geb. 19 Jan 1757, Coburg, Bayern, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 16 Nov 1831, Coburg, Bayern, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 74 Jahre) 
    Beziehung natural 
    Eheschließung 13 Jun 1777  Ebersdorf, Saale-Orla-Kreis, Thuringia, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Schloss Ebersdorf
    Notizen 
    • Kinder:
      F Sophie (1778-1835); oo (1804) Emmanuel von Mensdorff-Pouilly, seit 1818 Graf von Mensdorff-Pouilly (1777-1852)
      F Antoinette (1779-1824); oo (1798) Prinz Alexander Friedrich Karl von Württemberg (1771-1833)
      F Juliane (Anna Fjodorowna) (1781-1860); oo (1796) Großfürst Konstantin Pawlowitsch, o/o 1820
      M Ernst I. (1784-1844); oo1 (1817) Prinzessin Luise von Sachsen-Gotha-Altenburg (1800-1831); o/o 1826; oo2 (1832) Prinzessin Marie von Württemberg (1799-1860)
      M Ferdinand (1785-1851); oo (1816) Maria Antonie Gabriele von Koháry, Vater von Ferdinand II., König von Portugal und Großvater von Ferdinand I., Zar von Bulgarien.
      F Marie Louise Victoire von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1786-1861); oo1 (1803) Fürst Emich Carl, 2. Fürst zu Leiningen (1763-1814); oo2 (1818) Edward Augustus, Duke of Kent and Strathearn (einem jüngeren Sohn König Georgs III. von Großbritannien) verheiratet, Mutter der britischen Königin Victoria
      F Marianne Charlotte (1788-1794)
      M Leopold I. (1790-1865), 1831-1865 König der Belgier; oo1 (1816) Prinzessin Charlotte Auguste (1796-1817). oo2 (1829) Karoline Bauer, (1807-1877) (historisch nicht gesichert, o/o 1831; oo3 (1832) Prinzessin Louise von Orléans (1812-1850)
      M Maximilian (1792-1793)
    Familien-Kennung F3765  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Luise VON SACHSEN-GOTHA-ALTENBURG,   geb. 21 Dez 1800, Gotha, Thuringia, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 30 Aug 1831, Paris, Île-de-France, France Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 30 Jahre) 
    Eheschließung 31 Jul 1817  Gotha, Thuringia, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Schloss Friedenstein
    Notizen 
    • Kinder:
      Ernst II. (1818-1893), Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha; oo (1842) Prinzessin Alexandrine von Baden (1820-1904)
      Albert (1819-1861); oo (1840) Königin Victoria von Großbritannien und Irland (1819-1901)
    Kinder 
     1. Franz Albrecht August Karl Emanuel VON SACHSEN-COBURG-UND-GOTHA,   geb. 26 Aug 1819, Coburg, Bayern, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 14 Dez 1861, Windsor, Berkshire, England Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 42 Jahre)  [Vater: natural]  [Mutter: natural]
    Familien-Kennung F3782  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2026 

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsGeburt - 2 Jan 1784 - Coburg, Bayern, Germany Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeerdigung - - Coburg, Bayern, Germany Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Fotos
    Ernst I., von Sachsen-Coburg und Gotha
    Ernst I., von Sachsen-Coburg und Gotha

  • Notizen 
    • Ernst I. Anton Carl Ludwig von Sachsen-Coburg-Gotha (* 2. Januar 1784 in Coburg; + 29. Januar 1844 in Gotha) war ab 1806 Herzog von Sachsen-Coburg-Saalfeld. Als erster Herzog des neu geschaffenen Doppelherzogtums Sachsen-Coburg und Gotha war er 1826 Begründer des gleichnamigen Fürstenhauses. Ernst I. war preußischer General und der Vater des britischen Prinzgemahls Albert.
      Ernst war der älteste Sohn des Herzogs Franz von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1750-1806) aus dessen Ehe mit Auguste (1757-1831), Tochter des Grafen Heinrich XXIV. Reuß zu Ebersdorf. Sein jüngerer Bruder Leopold wurde 1831 König der Belgier, seine Schwester Juliane war russische Großfürstin und über seine Schwester Victoire war er Onkel der britischen Königin Victoria.
      Er wurde am 10. Mai 1803 frühzeitig für volljährig erklärt, weil sein Vater im Frühjahr 1803 schwer erkrankte und er sich an der Regierungsarbeit beteiligen musste. Durch die Verbindungen seiner Schwester wurde er von Zarin Katharina II. und Zar Paul I. zum Obersten in russischen Regimentern ernannt. Zar Alexander I. ernannte ihn 1801 zum General der Garde zu Pferde. Ernst nahm an der Schlacht bei Jena und Auerstedt teil und begleitete danach König Friedrich Wilhelm III. von Preußen bis ins Hauptquartier nach Graudenz.
      Als der Vater 1806 starb, folgte er am 9. Dezember in der Herzogswürde, konnte die Regierung aber zunächst nicht antreten, da das Land von napoleonischen Truppen besetzt war und unter französischer Verwaltung stand. Erst durch den Frieden von Tilsit 1807 wurde Sachsen-Coburg-Saalfeld, das zunächst aufgelöst werden sollte, auf russischen Druck des Schwagers des Herzogs, Zar Alexander, zum Herzogtum erhoben und zurückgegeben.
      Im Jahr 1808 setzte er den Minister seines Vaters, Theodor von Kretschmann, ab und ließ ihn unter Anklage stellen.
      Herzog Ernst kämpfte als preußischer General 1813 bei Lützen und Leipzig und zog 1814 in die französische Festung Mainz ein. Nach der Schlacht bei Leipzig wurde er Befehlshaber des 5. deutschen Armeekorps und nach der Niederlage Napoleons bei Waterloo wurde ihm zum Dank in der Schlussakte des Wiener Kongresses, an dem er persönlich teilnahm, vom 9. Juni 1815 ein Gebiet von 8,25 Quadratmeilen mit 25'000 Einwohnern um die Hauptstadt St. Wendel zuerkannt, das 1819 den Namen Fürstentum Lichtenberg erhielt und das er 1834 für 2 Millionen Taler an Preußen verkaufte. Den Erlös verwendete er vor allem für den Erwerb von Schloss und Herrschaft Greinburg an der Donau und von weiteren Gütern in Tirol, Posen und Niederösterreich. Außerdem erwarb er 1836 die Domänen Wandersleben, 1837 Thal und 1838 Mechterstädt sowie das Schloss Sternberg.
      Nach dem napoleonischen Krieg bemühte sich Ernst I. um den Wiederaufbau des Herzogtums. Am 1. August 1821 gab er dem Land eine neue Verfassung im Rahmen einer verschleierten Verfassungsvereinbarung. Er förderte Wissenschaft und Künste, so veranlasste er den gleichzeitigen Neubau des Hoftheaters Gotha und des Hoftheaters Coburg (beide 1840 eingeweiht). Architekturgeschichtlich bedeutend ist seine umfassende Neigung für den neugotischen Baustil. Die Umbauten der Schlösser Rosenau, Ehrenburg, Callenberg und Reinhardsbrunn gehören in Deutschland zu den frühesten Profanbauten der romantischen Neugotik, jeweils eingebettet in weitläufige Landschaftsparks englischen Stils.
      Nach dem Aussterben des Hauses Sachsen-Gotha-Altenburg mit Herzog Friedrich IV. 1825 wurde im Praeliminarvertrag zu Liebenstein am 11. August 1826 die notwendig gewordenen Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer beschlossen. Bei der Teilung des Landes mit den Herzögen Bernhard II. von Meiningen und Friedrich von Hildburghausen erhielt Ernst das Herzogtum Gotha mit den Aemtern Gotha, Ichtershausen, Tenneberg, Georgenthal, Tonna, Liebenstein, Zella, Volkenroda und den Kanzleibezirk Ohrdruf. Er regierte nun unter dem Namen Ernst I. die beiden Länder in Personalunion.
      Als oberste Verwaltungsbehörde seines neuen Landes gründete er das coburg-gothaische Staatsministerium und ordnete die Landesverwaltung neu. Er förderte Ackerbau, Handel, Infrastruktur und Gewerbe und schloss mit seinen Nachbarn Handelsverträge.
      In der unter Ernst 1828 errichteten „Neuen Münze“ zur Fortsetzung des Münzbetriebes in Gotha wurden alle Nominale des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha nach der Münzkonvention von 1753/63 geprägt. Nach nur zehnjähriger Betriebszeit ließ der Herzog die Münze aus wirtschaftlichen Gründen schließen und den Geldbedarf als Auftragsprägung decken.
      Herzog Ernst I. starb am 29. Januar 1844 auf Schloss Friedenstein in Gotha und wurde in der Gruft der Coburger Stadtkirche St. Moriz beigesetzt. 1860 folgte die Ueberführung in das Herzogliche Mausoleum auf dem Glockenberg.
      Ernst heiratete in erster Ehe am 31. Juli 1817 in Gotha Luise (1800-1831), Tochter des Herzogs August von Sachsen-Gotha-Altenburg. Diese Ehe wurde aus politischen Erwägungen angebahnt - Luise war die einzige Erbin des Hauses Sachsen-Gotha-Altenburg. Nach einigen Jahren war die Ehe durch beiderseitigen Ehebruch zerrüttetund wurde am 31. März 1826 geschieden. Aus der Ehe mit Herzogin Luise gingen zwei Söhne hervor.
      In einer zweiten Ehe heiratete Ernst am 23. Dezember 1832 in Coburg Marie (1799-1860), Tochter des Herzogs Alexander Friedrich Karl von Württemberg. Diese Ehe mit seiner Nichte blieb kinderlos.
      Aus drei außerehelichen Beziehungen hatte er vier Kinder:
      1. Mit der Theaterstatistin und Chorsängerin Henriette Adelaide, genannt Pauline Panam (1789-1840), hatte er den Sohn
      1.1. Ernst August Belmont (1809-1832), ab 1830 Ritter von Hallenberg.
      2. Mit Sophie Fermepin de Marteaux (1797-1885) hatte er eine Tochter,
      2.1. Berta von Schauenstein (1817-1896), die Eduard Edgar Schmidt-Löwe (1808-1892), einen unehelichen Sohn von Juliane von Sachsen-Coburg-Saalfeld, heiratete.
      3. Mit der Bettenmeisterin Margaretha Braun hatte er die Zwillingssöhne
      3.1. Ernst Albrecht Bruno von Bruneck (* 1838), ab 1856 Freiherr von Bruneck, und
      3.2. Robert Ferdinand von Bruneck (* 1838), ab 1856 Freiherr von Bruneck.
      Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_I._(Sachsen-Coburg_und_Gotha)

  • Quellen 
    1. [S179] Stammlisten - Herrscherlisten, (Name: wikipedia et alt.;), Wettin (Haus).
      Das Haus Wettin ist mit über 1000 Jahren Familiengeschichte eines der ältesten urkundlich nachgewiesenen Geschlechter des deutschen Hochadels, dem eine historische Bedeutung für die Landesgeschichte der BundesLänder Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Bayern zukommt. Ihren Namen leitet die Dynastie von der Burg Wettin ab, gelegen in der Nähe von Halle (Saale).

      mit Listen der Ernestiner, Albertiner, ihrer Fuestentümer, Schlösser und Grabstätten

      https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Wettin

    2. [S179] Stammlisten - Herrscherlisten, (Name: wikipedia et alt.;), Wettin (Stammliste).
      Die Stammliste des Hauses Wettin bietet eine genealogische Uebersicht über die in der Wikipedia vertretenen Personen aus sämtlichen Linien dieses deutschen, seit dem 19. Jahrhundert europaweit verbreiteten Hochadelsgeschlechts. - Zunächst bildet sie die familiären Zusammenhänge dreier möglicher Abstammungstheorien Dietrichs I. ab, des ersten wissenschaftlich nachweisbaren Ahnherrn (10. Jahrhundert). Die anschließende eigentliche Stammliste gliedert sich hierarchisch nach den Linien der Wettiner. Die Hauptlinie zerfiel bei der Leipziger Teilung 1485 in Ernestiner und Albertiner.

      mit Stammlisten des Hauses Wettin

      https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_des_Hauses_Wettin