Fam. Schachtler-Risi
Otto VON WETTIN, II.
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Name Otto VON WETTIN [1, 2, 3, 4, 5] Suffix II. Geburt um 1125 Meissen, Sachsen, Germany
[3, 4, 5] Geschlecht männlich Dynasty Wettin [6, 7] Titel (Nobility) Graf von Wettin Titel (Nobility) zwischen 1156 und 1190 Markgraf (Meissen) Tod 18 Feb 1190 Nossen, Meissen, Sachsen, Germany
[3, 4, 5] Beerdigung 28 Feb 1190 Nossen, Meissen, Sachsen, Germany
[3, 4, 5] Personen-Kennung I6447 schap Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2026
Vater Konrad VON WETTIN, I., geb. um 1098, Meissen, Sachsen, Germany
gest. 5 Feb 1157, Lauterberg, Osterode am Harz, Niedersachsen, Germany
(Alter ~ 59 Jahre) Beziehung natural Mutter Liutgard VON RAVENSTEIN, geb. zwischen 1103 und 1104, Elchingen, Ostalbkreis, Baden-Württemberg, Germany
gest. 19 Jun 1146, Gerbstedt, Mansfelder Land, Sachsen-Anhalt, Germany
(Alter ~ 43 Jahre) Beziehung natural Eheschließung 1119 Notizen - Kinder:
M Heinrich VON MEISSEN; * ca 1120; + jung
F Oda VON MEISSEN; * ca 1121; + ca 1190; Aebtissin in Gerbstedt
F Bertha VON MEISSEN; * ca 1123; + 1190/; Aebtissin in Gerbstedt
M Otto (der Reiche) VON MEISSEN; * 1125; + 18 Feb 1190; Markgraf von Meißen
M Dietrich II. VON MEISSEN / VON LANDSBERG und EILENBURG; * ca 1126; + 09 Feb 1185
M Dedo V. (der Feiste) von GROITZSCH-ROCHLITZ; * 1128-30; + 16 Aug 1190
F Sophie VON MEISSEN; * ca 1130; + 16 Apr 1190; oo Graf Gebhard I. von Burghausen
M Heinrich I. VON WETTIN; * 1123-32; + 30 Aug 1181
F Gertrud VON MEISSEN; * ca 1135; + ca 1191; oo Graf Günther II. von Schwarzburg (+ 1197)
F Adelheid VON MEISSEN; * ca 1137; + 23 Okt 1181; oo1 (1152) Sven III. König von Dänemark (+ 1157) (Haus Estridsson); oo2 Graf Adalbert III. von Ballenstedt (+ 1171)
F Agnes VON MEISSEN; * ca 1140; + 21 Jan 1203; nach 05 Nov 1184 Aebtissin von Quedlinburg
M Friedrich I. VON BREHNA; * 1142/45; + 04 Jan 1182
Familien-Kennung F3409 Familienblatt | Familientafel
Familie Hedwig VON BALLENSTEDT, (Askanier), geb. zwischen 1127 und 1140, Brandenburg, Saxony-Anhalt, Germany
gest. Mrz 1203, Nossen, Meissen, Sachsen, Germany
(Alter ~ 76 Jahre) Eheschließung 1147 Notizen - Kinder:
Albrecht I. (der Stolze) VON MEISSEN; * 1158; + 1195; oo Sophie von Böhmen
Adelheid VON MEISSEN; * 1160; + 1211; oo Ottokar I. P?emysl, König von Böhmen
Dietrich (der Bedrängte) VON MEISSEN; * 1162; + 1221; oo Jutta von Thüringen
Sophie; oo Udalrich II. VON MAeHREN, Herzog von Mähren
Kinder 1. Dietrich VON WETTIN, geb. 11 Mrz 1162, Meissen, Sachsen, Germany
gest. 18 Feb 1221, Meissen, Saxony, Germany
(Alter 58 Jahre) [Vater: natural] [Mutter: natural]2. Adelheid VON MEISSEN, geb. nach 1160, Meissen, Saxony, Germany
gest. 2 Feb 1211, Meissen, Sachsen, Germany
(Alter < 49 Jahre) [Vater: natural] [Mutter: natural]3. Albrecht VON MEISSEN, I., geb. 1158, Meissen, Saxony, Germany
gest. 24 Jun 1195, Krummenhennersdorf, Freiberg, Saxony, Germany
(Alter 37 Jahre) [Vater: natural] [Mutter: natural]4. Sophie VON MEISSEN, geb. zwischen 1150 und 1164, Meissen, Saxony, Germany
gest. nach 1177 (Alter ~ 28 Jahre) [Vater: natural] [Mutter: natural]Familien-Kennung F3520 Familienblatt | Familientafel Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2026
- Kinder:
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Ereignis-Karte 
Geburt - um 1125 - Meissen, Sachsen, Germany 

Tod - 18 Feb 1190 - Nossen, Meissen, Sachsen, Germany 

Beerdigung - 28 Feb 1190 - Nossen, Meissen, Sachsen, Germany 
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: Nicht festgelegt
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Fotos 
O-md 
Otto der Reiche
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Notizen - Otto der Reiche (* 1125; † 18. Februar 1190) aus dem Hause der Wettiner war von 1156 bis 1190 Markgraf von Meißen. Er war der älteste Sohn Konrads I., des Großen, von Meißen und der Ostmark/Lausitz und Luitgarts von Ravenstein.
Sein Beiname der Reiche ist nicht zeitgenössisch. Zu Ottos Lebzeiten galt der Großvater seiner Frau, Herzog Otto von Ballenstedt als Otto der Reiche. Erst Jahrhunderte später erhielt er, wegen der reichen Silberfunde bei Freiberg, diesen Beinamen.
Ottos Vater, Konrad I., verzichtete im November 1156 auf Druck Kaiser Friedrich Barbarossas auf seine Herrschaftsrechte und ging ins Kloster. Die folgende Länderteilung führte zu einer Aufsplitterung der wettinischen Macht in fünf Linien:
° Otto, der das ganze Erbe seines Vaters beansprucht hatte, bekam nur die Mark Meißen, verlor das Bautzener Land an das Königreich Böhmen und einiges mehr.
° Seine Brüder Dietrich und Dedo erhielten die Ostmark/Lausitz sowie die Grafschaft Groitzsch-Rochlitz.
° Die beiden Jüngsten Heinrich und Friedrich mussten sich mit kleineren Gebieten, den Grafschaften Wettin und Brehna zufriedengeben.
Politisch hatte Otto keine besonders glückliche Hand: Das Verhältnis zum römisch-deutschen Herrscher blieb kühl. Dem Auf- und Ausbau des Pleißenlandes durch kaiserliche Lehns- und Dienstmannen um Altenburg, Chemnitz und Zwickau konnte er wenig entgegensetzen. Im Osterzgebirge und am Dresdner Elbübergang zog er gegen die königlichen Burggrafen von Dohna den Kürzeren.
Er nahm 1179-1181 an der Seite seines Verwandten, des Magdeburger Erzbischofs Wichmann und seiner Brüder an den Kämpfen gegen den Sachsenherzog Heinrich den Löwen teil, profitierte dann aber nicht von dessen Niederlage.
Erfolge verzeichnete er im inneren Ausbau seiner Besitzungen, wo er u. a. Bauern im Erzgebirgsvorland ansiedelte. Zwischen 1156 und 1170 verlieh er dem Ort Leipzig als erstem in der Mark Meißen das Stadtrecht. Im Jahr 1176 gründete er die Kirche St. Nicolai als zweite Stadtkirche Leipzigs.
Um 1168 wurde im Gebiet des von Otto gestifteten Klosters Altzella in der Nähe des jetzigen Nossen an der Freiberger Mulde Silber gefunden. Es gelang ihm, vom Herrscher mit dem Bergregal belehnt zu werden. Dies sicherte ihm das Recht auf Abbau aller Bodenschätze in seiner Markgrafschaft. An der Fundstelle entstand Freiberg, das sich bald zur bedeutendsten Bergstadt im Meißner Land entwickelte. Die reichen Freiberger Silbervorkommen zogen die Gründung der Freiberger und Leipziger Münze durch den Markgrafen nach sich, belegt durch die repräsentativen Brakteaten Ottos.
Sein Lebensende wurde von einem schweren innerfamiliären Erbstreit überschattet. Die Absicht, entgegen vorheriger Absprachen, seinen jüngeren Sohn Dietrich zu bevorzugen, veranlasste den älteren Albrecht zur Gefangennahme Ottos. Albrecht wurde dabei von seinem Onkel Dedo, Markgraf der Ostmark/Lausitz, und dessen Sohn Konrad unterstützt. Auf Befehl des Kaisers Friedrich I. Barbarossas musste Otto zwar wieder freigelassen werden, der Ansehensverlust der Familie aber war immens und führte schon 1195 zur Katastrophe.
Die Gebeine des Markgrafen Otto der Reiche waren einst im Hohen Chor des Hausklosters der Meißner Wettiner, in der Stiftskirche Altzella, bestattet. Markgraf Friedrich II., der Ernsthafte, ließ sie im Jahr 1340 in eine eigene Begräbniskapelle verbringen, die 1599 abbrannte. 1787 veranlasste Kurfürst Friedrich August III. die Neuerrichtung der Kapelle zum Gedenken an seine Vorfahren. 1983 wurden die Grabplatten Ottos des Reichen, seiner Gemahlin Hedwig von Meißen und beider Söhne am ursprünglichen Ort im Chor der Stiftskirche wieder im Boden eingelassen.
1147 heiratete Otto Hedwig († 1203), eine Tochter des Markgrafen von Brandenburg Albrecht der Bär.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_(Mei%C3%9Fen)
- Otto der Reiche (* 1125; † 18. Februar 1190) aus dem Hause der Wettiner war von 1156 bis 1190 Markgraf von Meißen. Er war der älteste Sohn Konrads I., des Großen, von Meißen und der Ostmark/Lausitz und Luitgarts von Ravenstein.
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Quellen - [S188] Community, _GeneaNet, (Name: Geneanet SAS; Location: 165 bis, rue de Vaugirard / 75015 Paris / France; Date: 1996;), _Christoph Graf von Polier: genealogischen Datensammlung von Christoph Graf v Polier, +(33)1 42 74 40 30.
Stammbaumbesitzer : Christoph GRAF von POLIER (cvpolier)
https://gw.geneanet.org/cvpolier - [S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Otto (Meißen).
Otto der Reiche (* 1125; † 18. Februar 1190) aus dem Hause der Wettiner war von 1156 bis 1190 Markgraf von Meißen. Er war der älteste Sohn Konrads I., des Großen, von Meißen und der Ostmark/Lausitz und Luitgarts von Ravenstein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_(Mei%C3%9Fen) - [S175] FamilySearch.org, FamilySearch FamilyTree, (Location: https://www.familysearch.org/de/;), Foundation for Medieval Genealogy.
https://fmg.ac/Projects/MedLands/MEISSEN.htm#OttoMeissendied1190 - [S175] FamilySearch.org, FamilySearch FamilyTree, (Location: https://www.familysearch.org/de/;), Foundation for Medieval Genealogy.
https://fmg.ac/Projects/MedLands/MEISSEN.htm#OttoMeissendied1190A - [S292] FamilySearch.org, Find a Grave Index, "Find a Grave Index", FamilySearch (https://www.familysearch.org/ark:/61903/1:1:QVG9-NKJR : Wed Apr 02 08:48:51 UTC 2025), Entry for Otto II von Meissen.
https://familysearch.org/ark:/61903/1:1:QVG9-NKJR - [S179] Stammlisten - Herrscherlisten, (Name: wikipedia et alt.;), Wettin (Haus).
Das Haus Wettin ist mit über 1000 Jahren Familiengeschichte eines der ältesten urkundlich nachgewiesenen Geschlechter des deutschen Hochadels, dem eine historische Bedeutung für die Landesgeschichte der BundesLänder Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Bayern zukommt. Ihren Namen leitet die Dynastie von der Burg Wettin ab, gelegen in der Nähe von Halle (Saale).
mit Listen der Ernestiner, Albertiner, ihrer Fuestentümer, Schlösser und Grabstätten
https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Wettin - [S179] Stammlisten - Herrscherlisten, (Name: wikipedia et alt.;), Wettin (Stammliste).
Die Stammliste des Hauses Wettin bietet eine genealogische Uebersicht über die in der Wikipedia vertretenen Personen aus sämtlichen Linien dieses deutschen, seit dem 19. Jahrhundert europaweit verbreiteten Hochadelsgeschlechts. - Zunächst bildet sie die familiären Zusammenhänge dreier möglicher Abstammungstheorien Dietrichs I. ab, des ersten wissenschaftlich nachweisbaren Ahnherrn (10. Jahrhundert). Die anschließende eigentliche Stammliste gliedert sich hierarchisch nach den Linien der Wettiner. Die Hauptlinie zerfiel bei der Leipziger Teilung 1485 in Ernestiner und Albertiner.
mit Stammlisten des Hauses Wettin
https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_des_Hauses_Wettin
- [S188] Community, _GeneaNet, (Name: Geneanet SAS; Location: 165 bis, rue de Vaugirard / 75015 Paris / France; Date: 1996;), _Christoph Graf von Polier: genealogischen Datensammlung von Christoph Graf v Polier, +(33)1 42 74 40 30.
