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Ernst VON BABENBERG, geb. um 1027, Melk, Lower Austria, Austria gest. 9 Jun 1075, Langensalza, Unstrut-Hainich-Kreis, Thuringia, Germany (Alter ~ 48 Jahre)
Eheschließung
um 1054
Meissen, Saxony, Germany
Notizen
Kinder:
M Luitpold / Leopold II. VON ÖSTERREICH (* 1050/53; + 12 Okt 1095; Markgraf von Österreich 1075-1095). oo Itha (von Formbach-Ratelnberg), Witwe nach Haderich (von Schwarzenburg)?
F Justizia VON ÖSTERREICH (* ca 1057; + 1120-22). oo Graf Otto II. (III.) von Wolfratshausen
M Adalbert VON PERNEGG (* ca 1053; + 1100); Graf von Bogen
F NN VON ÖSTERREICH (* ca 1055)
Kinder
1. Leopold VON BABENBERG, geb. zwischen 1050 und 1052, Tulln An Der Donau, Lower Austria, Austria gest. 12 Okt 1095, Tulln An Der Donau, Lower Austria, Austria (Alter ~ 45 Jahre) [Vater: natural] [Mutter: natural]
Mechthild, Markgräfin und wohl mit Adelheid identisch (1041-1071) Markgräfin Mechthild, Gattin Markgraf Ernst des Strengen. (Babenberger Stammbaum, Stift Klosterneuburg)
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Markgräfin Mechthild, eine Ehefrau von Markgraf Ernst dem Tapferen im "Babenberger-Stammbaum" des Stiftes Klosterneuburg. Sie dürfte mit Adelheid ident sein. (Bildausschnitt)
Notizen
Adelheid von Babenberg (* im 11. Jahrhundert, um 1040 / 1055; + im 11. Jahrhundert, vor / um 1071) beziehungsweise Adelheid von Wettin oder Adelheid von Meißen, auch Markgräfin Adelheid von Österreich war die erste Ehefrau von Markgraf Ernst von Österreich ("Ernst dem Tapferen"), der über Gebiete des heutigen Bundeslandes Niederösterreich herrschte.
Adelheid von Babenberg entstammte einer der ältesten Fürstenfamilien des Reichs. Sie war eine Tochter des Markgrafen Dedo (II.) von "Meißen" (+ 1075) (Haus Wettin) aus dessen Ehe mit Markgräfin Oda von der Lausitz. Sie war eine Schwester des Grafen Wilhelm (IV.) von Weimar, Markgraf von Meißen und eine Schwägerin des Pfalzgrafen Friedrich von Sachsen.
Adelheid heiratete um 1055 Markgraf Ernst "den Tapferen". Sie war die Mutter des Markgrafen Leopold "des Schönen".
Die Hintergründe für die Heirat von Adelheid mit Ernst sind unbekannt. Da Markgraf Ernst als Parteigänger von Kaiser Heinrich IV. (+ 1106) gilt, gibt es in der Forschung die Mutmaßung, dass seine Ehe mit Adelheid ein Grund gewesen sein könnte, dass sich sein Schwiegervater in der sächsischen Oppositionsbewegung gegen Heinrich IV. eher zurückhielt.
Nach dem Skelett aus der "Babenberger-Grablege" von Melk, das ihr zugeordnet wurde, war Adelheid ca. 1,71 m groß und eine schlanke, grazile Erscheinung. Ueber die genauen Umstände ihres Todes ist nichts überliefert, doch wäre vorstellbar, dass sie im Kindbett verstarb. Diese mögliche Todesursache findet sich aber in der Forschung bisher nur als eine Mutmaßung, Belege dazu gibt es keine. Zu ihren Gefolgsleuten, die sich in der Markgrafschaft niederließen, zählte der Ministeriale Azzo, der als Ahnherr der Kuenringer gilt.
Im Stift Klosterneuburg befindet sich der bekannten "Babenberger-Stammbaum" vom Ende des 15. Jahrhunderts, auf dem eine Ehefrau von Markgraf Ernst "dem Tapferen" mit Namen Mechthild dargestellt ist. Mit dieser dürfte Adelheid gemeint sein.
Adelheid wurde nach ihrem Tod in der "Babenberger-Grablege" im Stift Melk beigesetzt, wo ihr Ehemann seinen Hauptsitz hatte.
Quelle: https://regiowiki.at/wiki/Adelheid_von_Babenberg
[S179] Stammlisten - Herrscherlisten, (Name: wikipedia et alt.;), Babenberger.
Stammliste der Babenberger und der Liutpoldinger Mit der allgemein angenommenen Verbindung zu den Luitpoldingern.
[S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Stift Melk.
Das Stift Melk, offiziell Abtei Melk (lateinisch Abbatia SS. App. Petri et Pauli apud Melk), ist eine Abtei der Benediktiner im Bundesland Niederösterreich in der Stadt Melk am rechten Ufer der Donau. Der heutige Barockbau wurde in den Jahren 1702–1746 von Jakob Prandtauer errichtet. Als Wahrzeichen der Wachau gehört es zum UNESCO-Welterbe. Es wurde als „sinnbildlichstes und dominantestes Barockgebäude“ beschrieben. Weiters beherbergt es das Stiftsgymnasium Melk, die älteste noch bestehende Schule Oesterreichs. Abt des Stiftes ist Georg Wilfinger. Die Stiftskirche von Melk trägt – obschon der Schutzpatron des Stiftes der hl. Koloman ist, und die Kirche auch dessen Grablege – das Patrozinium St. Petrus und Paulus. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt Melk und der Wachau, und gilt als eine der schönsten Barockkirchen in Österreich.