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- Konstantin war ein Sohn des Pantherios und der Gregoria. Als sein Geburtsdatum ist laut Seibt 930 oder wenig später anzunehmen. Er war ein jüngerer Bruder des Bardas Skleros, den er auf dessen Kriegszügen begleitete. Verheiratet war er mit Sophia, einer Tochter des Kuropalates Leon Phokas, des Bruders des Kaisers Nikephoros II. Phokas. In der Literatur wird er öfter als Vater der Theophano bezeichnet, die 972 Otto II. heiratete.
Im Jahre 970 begleitete Konstantin seinen Bruder auf einem Feldzug gegen die Rhos. In der Schlacht bei Arkadiupolis (Thrakien) tötete er einen russischen Krieger, der Bardas Skleros angegriffen hatte. Konstantin soll über ungeheure Körperkraft verfügt haben, denn angeblich schlug er dem Pferd des Russen, als dieser es sich aufbäumen ließ, um Konstantin abzuwehren, mit einem einzigen Schlag den Kopf ab und tötete danach auch den Reiter.
Während der Usurpation des Bardas Skleros, die von 976 bis 979 dauerte, unterstützte Konstantin seinen Bruder. In der Schlacht bei Rhagea im Herbst 977 befehligte er den rechten Flügel.
Als Bardas Skleros nach der Niederlage von Aquae Saravenae (24.3.979) gezwungen war, auf arabisches Gebiet zu fliehen, schickte er Konstantin zu ‘A?udaddawla, dem in Bagdad herrschenden b?yidischen Emir, um diesen um Hilfe und um ein Bündnis zu bitten. ‘A?udaddawla zog die Verhandlungen jedoch in die Länge, da er zugleich mit kaiserlichen Gesandten aus Konstantinopel verhandelte, die eine Auslieferung der Rebellen, darunter auch des Romanos Skleros, des Sohnes des Bardas Skleros, und des Konstantin forderte. Schließlich ließ ‘A?udaddawla Bardas Skleros, Konstantin und Romanos festsetzen und nach Bagdad bringen, wo sie mehrere Jahre in Gefangenschaft blieben. Nach zahlreichen Vertragsverhandlungen zwischen den B?yiden und Basileios II., die letztlich zu keinem Ergebnis führten, kamen Bardas Skleros und seine Angehörigen erst im Ša‘b?n 376 a. h. (6.12.986 - 3.1.987) wieder frei, als sie selbst mit ?am??maddawla, dem Sohn und Nachfolger ‘A?udaddawlas, einen Vertrag abschlossen. Darin wurde Bardas Skleros, der jetzt noch einmal versuchte, sich des Kaiserthrones zu bemächtigen, als byzantinischer Kaiser anerkannt und den B?yiden und ihren Verbündeten gegenüber zu Frieden und Loyalität sowie zur Freilassung muslimischer Gefangener und zur Uebergabe bestimmter Grenzfestungen verpflichtet.
Nach der Rückkehr des Bardas Skleros auf byzantinischen Boden diente Konstantin als Unterhändler zwischen seinem Schwager Bardas Phokas, der unterdessen ebenfalls gegen Basileios II. rebelliert hatte, und seinem Bruder Bardas Skleros und vermittelte eine Vereinbarung zwischen beiden, die jedoch von Bardas Phokas wenig später gebrochen wurde, als dieser seinen Rivalen festsetzen ließ.
Nach dem Tod des Bardas Phokas (13. April 989) ließ dessen Frau Bardas Skleros frei, der sofort seinen Anspruch erneuerte und jetzt u. a. auch Anhänger des Bardas Phokas um sich scharen konnte. Dennoch scheint es nicht mehr zu Kämpfen gekommen zu sein. Basileios II. bot Bardas Skleros, vielleicht durch Vermittlung seines Bruders Konstantinos (VIII.), die Versöhnung an, was Bardas Skleros, der unterdessen ja auch schon ca. 70 Jahre zählte, akzeptierte. Der Kaiser amnestierte die Anhänger des Bardas Skleros, beschenkte diesen selbst reich und ernannte ihn zum Kuropalates (Vertrag vom 11. Oktober 989). Daraufhin begab Bardas Skleros sich zum Kaiser, von dem er - nach anfänglichen Irritationen, da er angeblich noch die roten Purpursandalen trug, die dem Kaiser vorbehalten waren, die Bardas Skleros dann aber auszog - freundlich empfangen wurde. In einigen Quellen wird berichtet, daß Bardas Skleros kurz zuvor erblindet war. Die ganze Erhebung hatte knapp sechs Monate gedauert. Auch wenn Konstantin hierbei keine Erwähnung findet, wird man annehmen dürfen, daß er seinen Bruder begleitet hat.
Basileios II. verbannte die beiden Brüder nach Didymoteichon, wo der Kaiser und Bardas im Frühjahr 991 noch einmal kurz zusammentrafen. Laut Ya?y? waren Bardas und Konstantin vom Kaiser aufgefordert worden, an einem Feldzug gegen die Bulgaren teilzunehmen, hatten dies aber unter Hinweis auf ihren Gesundheitszustand abgelehnt. Bardas starb am 6. März 991, sein Bruder Konstantin fünf Tage später, also am 11. März 991.
Quelle: Lilie, Ralph-Johannes, Ludwig, Claudia, Zielke, Beate and Pratsch, Thomas. "Konstantinos Skleros: ????????????". Prosopographie der mittelbyzantinischen Zeit Online. Berlin, Boston: De Gruyter, 2013. https://www.degruyter.com/database/PMBZ/entry/PMBZ26075/html. Accessed 2023-10-07. - CC BY-NC-ND 4.0 Deed - Fussnoten, Links und fremdsprachige Zeichen entfernt.
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