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Dauphin Louis Ferdinand VON BOURBON, geb. 4 Sep 1729, Versailles, Yvelines, Île-de-France, France gest. 20 Dez 1765, Fontainebleau, Seine-et-Marne, Île-de-France, France (Alter 36 Jahre)
Kinder:
totgeborenes Kind (*/+ 30 Jan 1748)
totgeborenes Kind (*/+ 10 Mai 1749)
Marie Zéphyrine (* 26 Aug 1750; + 02 Sep 1755)
Louis Joseph Xavier (* 13 Sep 1751; + 22 Mrz 1761), Herzog von Burgund
totgeborene Tochter (*/+ 03 Sep 1752)
Xavier Marie Joseph (* 08 Sep 1753; + 22 Feb 1754), Herzog von Aquitannien
Louis Auguste (* 23 Aug 1754; + 21 Jan 1793), Herzog von Berry, später König Ludwig XVI. oo Marie Antoinette (1755-1793)
Louis Stanislas Xavier (* 17 Nov 1755; + 16 Sep 1824), Graf der Provence, später König Ludwig XVIII. oo Maria Josepha von Savoyen (1753-1810)
Charles Philippe (* 09 Okt 1757; + 06 Nov 1836), Graf von Artois, später König Karl X. oo Maria Theresia von Savoyen (1756-1805)
Marie Clothilde (* 23 Sep 1759; + 07 Mrz 1802); oo König Karl Emanuel IV. von Sardinien-Piemont
Elisabeth (* 03 Mai 1764; + 10 Mai 1794) blieb unverheiratet
Ludwig (), XVIII. Louis XVIII of France in Coronation Robes (Bildausschnitt)
Notizen
Ludwig XVIII. (Louis XVIII Stanislas Xavier; * 17. November 1755 in Versailles; + 16. September 1824 im Tuilerienpalast in Paris) war von 1814 bis 1824 König von Frankreich und Navarra. Er war Graf von Provence (1755), Herzog von Anjou, Graf von Maine, Perche und Senonches sowie Pair von Frankreich (1771), Herzog von Alençon sowie Pair von Frankreich (1774), Herzog von Brunoy sowie Pair von Frankreich (1775). Er entstammte der Bourbonen-Dynastie.
Zur Zeit seines Großvaters Ludwig XV. hatte er keinen und zur Zeit seines Bruders Ludwig XVI. nur einen sehr begrenzten politischen Einfluss. Erst kurz vor der Französischen Revolution erhielt er eine gewisse politische Funktion. Im Exil schloss er sich den royalistischen Exilanten an, stand aber dort lange im Schatten seines jüngeren Bruders, des späteren Karl X. Nach der Hinrichtung Ludwigs XVI. erklärte er sich als nunmehriges Familienoberhaupt zum Regenten für seinen Neffen Ludwig XVII. und nach dessen Tod beanspruchte er den Königstitel. Tatsächlich war seine Chance, das Amt auch ausüben zu können, gering, solange sich Napoleon Bonaparte an der Macht halten konnte. Nachdem dieser 1814 von den Alliierten gestürzt worden war, kam es unter Ludwig zur Restauration der Monarchie. Diese war aber nicht absolut, sondern konstitutionell. Als Napoleon 1815 noch einmal zur Herrschaft der Hundert Tage an die Macht zurückkehrte, musste Ludwig erneut fliehen. Erst nachdem Napoleon endgültig besiegt war, konnte er zurückkehren.
Persönlich war er eher gemäßigt und setzte auf vergleichsweise liberale Minister. Ihm gelang es aber nicht, die Ultraroyalisten im Zaum zu halten, und es kam zum Weißen Terror, Racheakten an Republikanern und Bonapartisten. Am Ende musste er als Folge der Mehrheitsverhältnisse im Parlament auch ein ultraroyalistisches Ministerium ernennen - diese Politik setzte sein Bruder und Nachfolger Karl X. von 1824 bis 1830 fort.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_XVIII..
[S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Ludwig XVIII.
Ludwig XVIII. (Louis XVIII Stanislas Xavier; * 17. November 1755 in Versailles; † 16. September 1824 im Tuilerienpalast in Paris) war von 1814 bis 1824 König von Frankreich und Navarra. Er war Graf von Provence (1755), Herzog von Anjou, Graf von Maine, Perche und Senonches sowie Pair von Frankreich (1771), Herzog von Alençon sowie Pair von Frankreich (1774), Herzog von Brunoy sowie Pair von Frankreich (1775). Er entstammte der Bourbonen-Dynastie.