Fam. Schachtler-Risi

Kronprinz Rudolf VON OESTERREICH

Kronprinz Rudolf VON OESTERREICH

männlich 1858 - 1889  (30 Jahre)


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  • Name Rudolf VON OESTERREICH  [1] 
    Titel Kronprinz 
    Titel (Nobility) 1858 
    Kronprinz (Österreich-Ungarn) Als erstgeborener Sohn von Kaiser Franz Joseph I. 
    Titel (Nobility) 1858 
    Kronrinz (kaiserliches Österreich (Cisleithanien)) 
    Geburt 21 Aug 1858  Laxenburg, Modling, Lower Austria, Austria Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Neues Schloss
    Geschlecht männlich 
    AlsoKnownAs Kronprinz Rudolf von Oesterreich-Ungarn 
    Dynasty Habsburg-Lothringen  [2] 
    Find A Grave https://de.findagrave.com/memorial/7177/rudolf-habsburg 
    Titel (Nobility) Kronprinz (königliches Ungarn) 
    Tod 30 Jan 1889  Mayerling, Baden, Lower Austria, Austria Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Schloss Mayerling
    Beerdigung Wien, Vienna, Austria Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Kapuzinergruft: Franz-Josephs-Gruft #144
    Personen-Kennung I4586  schap
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2026 

    Vater Erzherzog Franz Joseph VON OESTERREICH-UNGARN, I.,   geb. 18 Aug 1830, Wien, Vienna, Austria Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 21 Nov 1916, Wien, Vienna, Austria Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 86 Jahre) 
    Beziehung natural 
    Mutter Herzogin Elisabeth Amalie 'Sisi' IN BAYERN,   geb. 24 Dez 1837, München, Bavaria, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 10 Sep 1898, Genève, Genève, Switzerland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 60 Jahre) 
    Beziehung natural 
    Eheschließung 24 Apr 1854  Wien, Vienna, Austria Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Verwandtenehe (Cousin - Cousine, 2°)
    Notizen 
    • Kinder
      F Sophie Friederike Dorothea Maria Josepha von Oesterreich / HABSBURG-LOTHRINGEN (* 05 Mrz 1855, Wien, Niederösterreich, Österreich; + Mai 1857, Budapest, Ungarn)
      F Gisela von Oesterreich / HABSBURG-LOTHRINGEN (* 12 Jul 1856, Laxenburg, Niederösterreich, Austria; + 27 Jul 1932, München, Bayern, Deutschland)
      M Rudolf Franz Karl Joseph von Oesterreich / HABSBURG-LOTHRINGEN (* 21 Aug 1858, Laxenburg, Modling, Niederösterreich, Österreich; + 30 Jan 1889, Mayerling, Baden, Niederösterreich, Österreich)
      F Marie Valerie Mathilde Amalie von Oesterreich / HABSBURG-LOTHRINGEN (* 22 Apr 1868, Ofen, Ungarn; + 06 Sep 1924, Wallsee-Sindelburg, Schloss Nieder-Wallsee, Bezirk Amstetten, Niederösterreich, Österreich)
    Familien-Kennung F2564  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Prinzessin Stephanie VON BELGIEN,   geb. 21 Mai 1864, Brussels (Bruxelles), Belgium Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 23 Aug 1945, Pannonhalma, Gyor-Moson-Sopron, Hungary Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 81 Jahre) 
    Eheschließung 10 Mai 1881  Wien, Vienna, Austria Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Verwandtenehe
    Notizen 
    • Kinder:
      F Elisabeth Marie VON HABSBURG-LOTHRINGEN; * 02 Sep 1883, Laxenburg, Modling, Niederösterreich, Österreich; + 16 Mrz 1963, Wien, Niederösterreich, Österreich; "die rote Erzherzogin"
    Kinder 
     1. Erzherzogin Elisabeth Marie 'Erzsi' VON OESTERREICH,   geb. 2 Sep 1883, Laxenburg, Modling, Lower Austria, Austria Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 16 Mrz 1963, Wien, Vienna, Austria Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 79 Jahre)  [Vater: natural]  [Mutter: natural]
    Familien-Kennung F4597  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2026 

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsEheschließung - 10 Mai 1881 - Wien, Vienna, Austria Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeerdigung - - Wien, Vienna, Austria Link zu Google Earth
     = Link zu Google Earth 
    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Fotos
    Rudolf VON ÖSTERREICH-UNGARN (1887)
    Rudolf VON ÖSTERREICH-UNGARN (1887)
    Rudolf Franz Karl Joseph VON HABSBURG-LOTHRINGEN
    Rudolf Franz Karl Joseph VON HABSBURG-LOTHRINGEN

  • Notizen 
    • Nicht zu verwechseln mit:
      Kaiser Rudolf I. (1218–1291): Der erste römisch-deutsche König aus dem Haus Habsburg. Er ist der historische Stammvater der Dynastie und die Person, nach welcher der Kronprinz des 19. Jahrhunderts benannt wurde.
      Kaiser Rudolf II. (1552–1612): Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, König von Böhmen und Ungarn. Er stammte ebenfalls aus dem Haus Habsburg und ist besonders für seine Hofhaltung in Prag und seine Förderung von Kunst und Alchemie bekannt.
      Erzherzog Rudolf von Österreich (1788–1831): Ein direkter Urgroßonkel des Kronprinzen (jüngster Sohn von Kaiser Leopold II.). Er war Kardinal, Erzbischof von Olmütz und ein bedeutender Freund sowie Förderer von Ludwig van Beethoven.
      Erzherzog Rudolf von Österreich (1919–2010): Ein Großneffe des Kronprinzen (jüngster Sohn des letzten österreichischen Kaisers Karl I. und der Kaiserin Zita).
      Rudolf Habsburg-Lothringen (geb. 1950): Ein Urgroßneffe des Kronprinzen (Sohn von Erzherzog Carl Ludwig), der als zeitgenössisches Mitglied der Familie in der heutigen Wirtschaft tätig ist.
      Kronprinz Rudolf von Bahrain (geb. 1980) oder andere internationale Thronfolger: Bei sehr allgemeinen Suchen nach dem Begriff „Kronprinz Rudolf“ ohne den Zusatz „Österreich“ tauchen gelegentlich historische oder moderne Titelträger anderer Herrschaftshäuser auf.
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      Rudolf, Kronprinz von Österreich und Ungarn (vollständiger Vorname Rudolf Franz Karl Joseph; * 21. August 1858 im Neuen Schloss Laxenburg; † 30. Januar 1889 auf Schloss Mayerling) war Kronprinz des kaiserlichen Österreich (Cisleithanien) und des königlichen Ungarn. Wie alle habsburgischen Prinzen trug er, den Hausgesetzen des Hauses Habsburg-Lothringen entsprechend, den Titel Erzherzog (ungarisch f?herceg).

      Er war der einzige Sohn von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth. Der junge Kronprinz war sehr sensibel und sollte auf Wunsch des Vaters eine harte militärische Ausbildung erhalten. Der Sohn sollte ein guter Soldat, begeisterter Jäger und braver Katholik werden. Generalmajor Leopold Graf Gondrecourt wurde als Erzieher bestimmt. Er ließ das Kind stundenlang in Regen und Kälte exerzieren, weckte ihn auch gelegentlich mit Pistolenschüssen und ließ ihn in den Wäldern des Lainzer Tiergartens plötzlich alleine, das Kind in Panik versetzend. So entwickelte der junge Rudolf deutliche Anzeichen von Hospitalismus, die sich in Angstzuständen, Unehrlichkeit und einer hartnäckigen Anhänglichkeit gegenüber seinen Bezugspersonen äußerte. Sein Leben lang begleiteten ihn ein hysterisches Schuldgefühl und krankhafte Selbstvorwürfe.
      Diese Art der Ausbildung wurde auf Druck seiner Mutter beendet. Sie bestimmte Joseph Graf Latour von Thurmburg, Gondrecourts Adlatus, zu seinem Erzieher, der seine naturwissenschaftlichen Neigungen förderte. So kam beispielsweise der deutsche Tierforscher Alfred Brehm an den Hof, um ihn zu unterrichten. Rudolf war ein wissbegieriges und lerneifriges Kind und von schneller Auffassungsgabe.
      Unter dem Einfluss seines Lehrers Joseph von Zhishman kam Rudolf früh mit liberalem Gedankengut in Kontakt und begeisterte sich für das Idealbild des „Bürgerkönigs“ in Person von Louis-Philippe I. Auch in Kaiser Joseph II. sah Rudolf ein solches Vorbild.
      Rudolf unternahm zahlreiche Reisen, zunächst in Europa, später auch auf anderen Kontinenten, über die er mehrfach Berichte – unter seinem Namen oder anonym – verfasste. Darüber hinaus regte er eine Enzyklopädie Österreich-Ungarns an, das so genannte Kronprinzenwerk, und schrieb darin selbst mit. Außerdem war Kronprinz Rudolf ein angesehener Ornithologe.
      Rudolf äußerte sich schon in Jugendjahren häufig antiklerikal, was ihm die Kritik seines Vaters und seines erzkonservativen Großonkels Albrecht einbrachte. Trotz seines Antiklerikalismus war Rudolf jedoch keineswegs antichristlich, sondern lobte ausdrücklich die Gesinnung des Urchristentums. Er zeigte ein ausgeprägtes Interesse an der „sozialen Frage“, wobei es dem Kronprinzen vor allem um praktische Hilfestellung für die von Armut Betroffenen ging.
      Politisch stand Rudolf der liberalen Verfassungspartei nahe. Dementsprechend bevorzugte er einen starken Zentralstaat gegenüber einer Föderalisierung des Habsburgerreiches und eine Stärkung des „multinationalen Bewusstseins“ gegenüber nationalen Sonderrechten.
      Nach dem Ende seines Studiums übersiedelte Rudolf 1878 nach Prag, wo er im Infanterieregiment Nummer 36 seinen Militärdienst leistete.
      Laut Berta Zuckerkandl, Tochter des Zeitungsverlegers und langjährigen Rudolf-Freunds Moriz Szeps, hatte Rudolf in Prag eine Liebesaffäre mit einer jungen Frau jüdischen Glaubens – seiner Enkelin Stephanie Windisch-Grätz (1909–2005) zufolge seiner großen und einzigen Liebe. Nach Spitzelberichten im Akt des Wiener Polizeipräsidenten Franz von Krauß begleitete diese Geliebte ihn sogar zur Brautschau an den Brüsseler Hof. Sie starb, nachdem sie aus ihrem Exil ausgebrochen war, in das man sie verbannt hatte.
      Auf Druck des Kaisers musste Rudolf 1881 Prinzessin Stephanie heiraten, Tochter des belgischen Königs Leopold II. Sie war die Nichte zweiten Grades von Rudolfs Vater Franz Joseph, da ihre Mutter Marie Henriette eine Enkelin von Kaiser Leopold II. war. Die Hochzeit fand in Wien statt.
      Das Paar lebte einige Zeit in Prag, wo es wiederholt zu Auseinandersetzungen kam. Nach der Geburt ihrer Tochter, Erzherzogin Elisabeth Marie, 1883 in Laxenburg kehrten sie nach Wien zurück.
      Mitte Februar 1886 wurde bei Rudolf Gonorrhoe diagnostiziert. Er wurde unter anderem mit Kopaivabalsam und Kokainzäpfchen behandelt und zur Erholung nach Dalmatien geschickt. Stephanie, die ihn begleitete, wurde von ihm infiziert und in der Folge unfruchtbar. Für die nachfolgende Kinderlosigkeit macht man dann Stephanie verantwortlich. Ungesichert ist, ob Rudolf zudem an Syphilis erkrankt war, was von einigen Autoren behauptet, aber von Medizinhistorikern und anderen Autoren bezweifelt wird.
      Vermutlich nahm Rudolf sich in der Nacht vom 29. auf den 30. Januar 1889 in Schloss Mayerling durch einen Schuss in den Kopf das Leben. Die 17-jährige Freiin Mary Vetsera starb ebenfalls dort. Dem Bericht des Arztes zufolge war sie von Kronprinz Rudolf erschossen worden. Dass die Baroness tatsächlich durch einen Kopfschuss starb, ist inzwischen überprüft. Die Wiener Hofärzte obduzierten den Leichnam des Kronprinzen und attestierten aufgrund pathologischer Befunde des Gehirns, die Tat sei in einem „Zustande von Geistesverwirrung geschehen“, wodurch der Kronprinz mit allen kirchlichen Zeremonien beigesetzt werden konnte. Freiin Mary wurde in das Stift Heiligenkreuz gebracht und auf dem Friedhof der Zisterzienserabtei beerdigt.
      Bereits Anfang Februar 1889 erschienen in der deutschen Presse verschiedene Berichte über Kronprinz Rudolf und die Baroness, deren Verbreitung in Österreich-Ungarn jedoch am 15. Februar aufgrund einer Entscheidung des k. k. Landesgerichts in Troppau verboten wurde.
      Der exakte Verlauf der Todesnacht ist bis heute ungeklärt, nachdem die Zeugen (darunter Rudolfs Kammerdiener Johann Loschek) ihr Leben lang schwiegen oder widersprüchliche Aussagen machten. Loschek berichtete später von einem der Tat vorangegangenen langen Gespräch: „Ich hörte die ganze Nacht über Rudolf und Vetsera in sehr ernstem Tone sprechen. Verstehen konnte ich es nicht. 5 Minuten vor 1/4 Sieben Uhr früh kam Rudolf vollständig angezogen zu mir in das Zimmer heraus und befahl mir, einspannen zu lassen. Ich war noch nicht im Hof draußen, als ich zwei Detonationen hörte, ich lief sofort zurück, der Pulvergeruch kam mir entgegen, ich stürmte zum Schlafzimmer, doch es war entgegen der Gewohnheit... abgesperrt.“
      Viele Dokumente im Zusammenhang mit der Affäre wurden alsbald vernichtet. Der Wortlaut der im Sterbezimmer hinterlassenen Abschiedsbriefe der beiden Verstorbenen ist allerdings später bekannt geworden und diejenigen Mary Vetseras wurden 2015 bei einer Archivrevision der Schoellerbank, wo sie anonym hinterlegt worden waren, wiederentdeckt.
      Rudolf benutzte seit langer Zeit Morphium- und Kokainzäpfchen sowie opiumhaltiges Gurgelwasser und trank stark. Er unterlag heftigen Stimmungsschwankungen. Seine Ehe war zerrüttet, und sein konservativer Vater hielt den liberalen Sohn – der sich sehr für Politik interessierte – von allen Staatsgeschäften fern. Am Tag vor seinem Tod erregte Rudolf etwa eine oppositionelle Rede des mit ihm befreundeten Grafen Pista Károlyi im ungarischen Parlament, zumal in der Presse erwähnt wurde, dass Rudolf diesem zuvor einen Brief geschrieben hatte, was er als kompromittierend ansah. Jedoch pflegte Rudolf bereits eine Art Todeskult, als Mary Vetsera ihn erstmals in der Wiener Hofburg besuchte; in einem Brief an ihre ehemalige Erzieherin beschrieb sie, wie sie auf seinem Schreibtisch einen Totenschädel sowie einen geladenen Revolver entdeckte.
      Die angebliche Tatwaffe gelangte später in den Besitz Ottos von Habsburg (1912–2011), der sie zeitlebens nicht herausgab. Der Suizid des Kronprinzen erschütterte das Vertrauen in die habsburgische Monarchie. Zita, Ottos Mutter und Ehefrau des letzten Kaisers Karl, beharrte in ihren letzten Lebensjahren Historikern gegenüber darauf, dass Rudolf und Mary Vetsera in Mayerling nicht vom Kronprinzen selbst getötet worden seien, sondern „politischen Meuchelmördern zum Opfer gefallen“ seien, wie das deutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel in seinem Kurznachruf zu Zitas Tod 1989 berichtete. Nach Meinung Zitas sei Rudolf „Opfer eines politisch motivierten Mordanschlags“ einer ausländischen Verschwörung gewesen, weil er sich nicht an einer Verschwörung zum Sturz Kaiser Franz Josephs habe beteiligen, sondern diese habe aufdecken wollen. Auftraggeber sei nach Zita der französische Staatsmann Georges Clemenceau gewesen. Brigitte Hamann, selbst Autorin einer Rudolf-Biografie, bezeichnete diese Aussagen im Jahr 2005 als „gezielte Vernebelungstaktik.“
      Rudolf setzte in seinem Testament vom 2. März 1887 seinen Vater Kaiser Franz Joseph als Testamentsvollstrecker ein. Darüber hinaus bat er ihn, für seine Tochter Elisabeth Marie (1883–1963), die er gleichzeitig zu seiner Universalerbin machte, die Vormundschaft zu übernehmen.
      Nach Rudolfs Tod wurde nach den habsburgischen Hausgesetzen sein Onkel Karl Ludwig österreichisch-ungarischer Thronfolger.
      Bei seiner Taufe wurde sein Name Rudolph geschrieben, ebenso bei seiner Heirat 1881, in einem Nachruf 1889 Rudolf. Die nach ihm benannte Kronprinz Rudolf-Bahn führte schon bei ihrer Gründung (1866) nur den Namen mit f. 1903 kam es im ganzen deutschsprachigen Raum zu einer Rechtschreibreform, bei der ph-Schreibungen auf f geändert wurden.
      Rudolf war Förderer des k.u.k. Heeresmuseums (heute Heeresgeschichtliches Museum) in Wien. Ab 1885 war er Vorsitzender des Komitees, dem die Bildung und Ausgestaltung des Heeresmuseums oblag.
      Mizzi Kaspar (1864–1907) war Rudolfs langjährige Geliebte. Rudolf wollte sich zusammen mit ihr umbringen, doch sie wollte nicht mit ihm sterben. Sie informierte die Polizei über Rudolfs Suizidpläne, was aber nicht weiter verfolgt wurde. Rudolf verbrachte seine letzte Nacht in Wien, vom 27. auf den 28. Januar 1889, bei ihr. Am Morgen brach er nach Mayerling auf. Rudolf vermachte Kaspar (zu dieser Zeit 24 Jahre alt) in seinem Testament 30'000 Gulden.
      Ehrungen: https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_von_%C3%96sterreich-Ungarn#Ehrungen
      Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_von_%C3%96sterreich-Ungarn

  • Quellen 
    1. [S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie.
      Rudolf, Kronprinz von Österreich und Ungarn (vollständiger Vorname Rudolf Franz Karl Joseph; * 21. August 1858 im Neuen Schloss Laxenburg; † 30. Januar 1889 auf Schloss Mayerling) war Kronprinz des kaiserlichen Österreich (Cisleithanien) und des königlichen Ungarn. Wie alle habsburgischen Prinzen trug er, den Hausgesetzen des Hauses Habsburg-Lothringen entsprechend, den Titel Erzherzog (ungarisch f?herceg). - Er war der einzige Sohn von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_von_%C3%96sterreich-Ungarn

    2. [S179] Stammlisten - Herrscherlisten, (Name: wikipedia et alt.;), Habsburg.
      Die Stammliste der Habsburger umfasst das Haus Habsburg bzw. das Haus Österreich (lateinisch Domus Austriae, mittellateinisch Casa de Austria, spanisch Casa de Austria, französisch Maison d’Autriche) von seinen Anfängen bis zum 18. Jahrhundert. Nachkommen aus der Ehe von Maria Theresia von Österreich mit Franz Stephan von Lothringen (Haus Habsburg-Lothringen) werden in der Stammliste des Hauses Habsburg-Lothringen aufgeführt.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Habsburger