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Obschon anno 1595 mehrere HÄMMERLI-Familien in Engi existierten, lassen sich nun aber gleichwohl sämtliche HÄMMERLI von Engi auf nur zwei Stammväter zurückführen. Ob die beiden Stammväter der HÄMMERLI Geschwisterkinder (Brüder waren sie bestimmt nicht) oder noch entfernter verwandt waren, lässt sich nicht bestimmen. Der eine ist der Baschli (Sebastian) HÄMMERLI, verheiratet mit Anna MARTI. Er hatte eine Tochter [Katharina], welche 1629 an der Pest im Alter von 28 Jahren starb, und die Söhne Jakob und Jost, beides Stammhalter mit ziemlich großer Nachkommenschaft. (Dem letzteren starben an der Pest anno 1629 auch die erste Frau [Barbara RITZ] und vier Kinder.) - Der andere Stammvater war Hans HÄMMERLI (+ 1650), Sohn des Lienhard, der sich 1566 eingekauft hatte. Verehelicht mit einer Dorothea DIETRICH besaß er sechs Kinder, wovon zwei Stammhalter, Leonhard und Hans. Der Stamm des letzteren erlosch aber schon bei seinem Enkel, Tagwenvogt Fridolin HÄMMERLI, da dessen einziger Sohn, Hans, mit 20 Jahren ledig starb. Von Leonhard dagegen stammen u. a. folgende soaetere Familien: die des Schaefliwirt Johannes HÄMMERLI und seiner zwei älteren Brüder und die des Webermeisters Jakob HÄMMERLI und seiner vier älteren Brüder. Das sind die einzigen Familien als Nachkommen des 1566 ins Landrecht aufgenommenen Lienharf HÄMMERLI.
Quelle: Martin Baumgartner: Zur Geschichte der bürgerlichen Geschlechter von Engi und Entwicklung.