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Hugobert VON AUSTRASIEN, geb. zwischen 635 und 645 gest. zwischen 697 und 698, Cologne, North Rhine-Westphalia, Germany (Alter ~ 62 Jahre)
Beziehung
natural
Mutter
Irmina VON OEREN, geb. zwischen 635 und 645, Ohren, Limburg-Weilburg, Hesse, Germany gest. 25 Dez 704, Weissenburg in Bayern, Weissenburg-Gunzenhausen, Bavaria, Germany (Alter ~ 69 Jahre)
Beziehung
natural
Notizen
Kinder:
F Plektrudis / Bliktrud; 0670-91; 0717 bezeugt; + 10 Aug 0725; Gründerin des Klosters St. Maria im Kapitol in Köln. oo Pippin der Mittlere
F Regintrud; * ca 0665; + /0740. oo2 (nach dem Tod ihres ersten Ehemanns) Herzog Theodbert von Bayern
F Irmina; + ca 0704. oo Chariveus, Bruder von Lambert, Graf von Hespengau
vermutlich auch:
F Bertrada die Aeltere / VON BAYERN / VON PRUeM; * 0660-90, + 0721-50; Gründerin der Abtei Prüm und Mutter des Grafen Heribert von Laon, des Vaters Bertradas der Jüngeren, die wiederum die Mutter Karls des Großen ist
M Herve VON LAON; * ca 0664; + ca 0692
Töchter entweder von Irmina VON OEREN oder von Theodrada VON LUeTTICH:
F Adela VON PFALZEL; * ca 0660; + ca 0735; Gründerin des Frauenklosters Pfalzel
F Chrodelinde VON LAON / VON AUSTRASIEN; * 0678-85; + 0725-50
Plektrudis (Bliktrud) (* vor 660; + nach 717, vermutlich 10. August 725 in Köln) war die Ehefrau des karolingischen Hausmeiers Pippin des Mittleren.
Plektrudis stammte aus vornehmstem austrasischem Adel, vermutlich aus der Hugobert-Irmina-Sippe. Sie war wahrscheinlich die Tochter der Irmina von Oeren und des (Pfalzgrafen) Hugobert, und damit die Schwester der Aebtissin Adela von Pfalzel bei Trier.
Seit etwa 670/675 war sie mit Pippin dem Mittleren vermählt. Mit ihm machte sie zahlreiche Schenkungen an Kirchen und Klöster. Es erscheint historisch wahrscheinlich, dass die von ihr in die Ehe gebrachten Güter Pippin halfen, die Krise des arnulfingischen Hauses zu überwinden. Wohl auch deshalb war Plektrudis bei allen Rechtsgeschäften Pippins beteiligt. Ihre Söhne Drogo und Grimoald der Jüngere wurden mit wichtigen Aemtern durch Pippin ausgestattet.
Kurz vor dem Tode Pippins versuchte Plektrudis die Rechte ihrer Enkel (ihre Söhne waren bereits gestorben) gegen die Ansprüche von Pippins Friedelsohn Karl Martell zu verteidigen. Pippin willigte ein, dass ein unehelicher Sohn Grimoalds, der erst siebenjährige Theudoald, ihn beerben sollte. Karl wurde zunächst von Plektrudis in Köln gefangengesetzt. Er konnte jedoch fliehen und mit Hilfe einer von ihm aufgestellten Streitmacht Plektrudis schließlich 717 zwingen, seine Rechte anzuerkennen. Der Ueberlieferung nach ist sie 725 in Köln verstorben. Nach ihrem Tod wurde sie als Heilige verehrt.
Plektrudis ist die Gründerin von St. Maria im Kapitol in Köln, wo sie auch begraben lag. Ein kostbarer Sarkophag konnte bei Ausgrabungen geborgen werden. Ihre Gebeine sind nach dem Zweiten Weltkrieg verloren gegangen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Plektrudis
[S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Plektrudis.
Plektrudis (Bliktrud) (* vor 660; † nach 717, vermutlich 10. August 725 in Köln) war die Ehefrau des karolingischen Hausmeiers Pippin des Mittleren.