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Franziska WRCEK, geb. 15 Feb 1871, Hradec Králové, East Bohemia, Czech Republic gest. 29 Jul 1927, Glarus, Glarus, Switzerland (Alter 56 Jahre)
Beziehung
natural
Eheschließung
22 Apr 1897
Varna, Bulgaria
Notizen
Kinder:
M Fritz ZWICKI / ZWICKY; * 14 Feb 1898, Mollis GL, Schweiz; + 08 Feb 1974, Pasadena, Los Angeles, Kalifornien
M Rudolf ZWICKI; * 04 Jun 1900, Mollis GL, Schweiz
F Leonie ZWICKI; * 27 Dez 1905, Mollis GL, Schweiz
Anna Margaritha ZÜRCHER, geb. 12 Mai 1929, Bönigen, Bern, Switzerland gest. 20 Okt 2012, Aarau, Aargau, Switzerland (Alter 83 Jahre)
Eheschließung
15 Okt 1947
Mollis, Glarus, Switzerland
Notizen
Kinder:
F Margrit ZWICKY; * ca 1949, California; 1950 Wohnort: San Gabriel, Los Angeles, California, USA; ledig
F Franziska ZWICKY; * California; 1950 Wohnort: San Gabriel, Los Angeles, California, USA; ledig
F Barbarina ZWICKY; * 1952
Fritz Zwicky (* 14. Februar 1898 in Warna, Fürstentum Bulgarien, heimatberechtigt in Mollis; † 8. Februar 1974 in Pasadena, Kalifornien) war ein Schweizer Physiker und Astronom, der vorwiegend am California Institute of Technology (Caltech) wirkte.
Zwicky war der Sohn eines in Bulgarien tätigen Schweizer Baumwollhändlers. Mit sechs Jahren wurde er zwecks Einschulung nach Glarus zu seinen Grosseltern geschickt. Später bestand er die Matura in Zürich mit Bestnoten. Zwischen 1917 und 1925 studierte er an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich Mathematik und Experimentelle Physik und promovierte dort 1922 bei Peter Debye mit der Arbeit 'Zur Theorie der heteropolaren Kristalle'.
Ausgestattet mit einem Rockefeller-Stipendium emigrierte er 1925 nach Pasadena, um sein Studium am Caltech fortzusetzen. Später hielt er dort als Assistenzprofessor Vorlesungen in Atomphysik.
Er entwarf zahlreiche kosmologische Theorien, die zum heutigen Verständnis des Universums Wesentliches beitrugen. 1942 wurde er zum Professor für Astronomie berufen. Daneben arbeitete er zwischen 1943 und 1961 auch als Berater der Aerojet Engineering Corporation und erprobte verschiedene Treibstoffe und Materialien, um die Raketentechnik für die Raumfahrt voranzutreiben. Ab 1948 war er auch Mitglied des Mount-Wilson-Observatoriums und des Observatoriums auf Mount Palomar.
Fritz Zwicky verstarb am 8. Februar 1974 im Alter von 75 Jahren in Pasadena und wurde in seiner Heimatgemeinde Mollis begraben.
Er liebte die Berge und war in seiner Freizeit ein begeisterter und ambitioeser Bergsteiger. Laut seinen Mitmenschen soll er schwierig im Umgang gewesen sein. Er befürwortete den Bau der US-amerikanischen Atombombe, um dem Deutschen Reich zuvorzukommen, verurteilte aber deren Einsatz gegen Japan. Friedrich Dürrenmatt war von Zwicky fasziniert, und er diente ihm als Vorbild für die Figur Moebius in der Tragikomödie 'Die Physiker'.
Zwicky lieferte als Wegbereiter neuer astronomischer Ideen wichtige Erkenntnisse zu extragalaktischen Sternsystemen. So entdeckte er die kompakten Galaxien, stellte 1938 als erster die Hypothese auf, Supernova-Explosionen seien die Folge eines Gravitationskollapses und begründete zu diesem Zweck zusammen mit Walter Baade die Theorie, dass Supernovae Neutronensterne erzeugen könnten. Weiterhin wandte er 1933 als erster das Virialtheorem auf Galaxienhaufen an und schloss so auf die Existenz von Dunkler Materie. Im selben Jahr stellte er erste Ueberlegungen zum Auftreten von Galaxien als Gravitationslinsen an, nachdem Einstein bei diesem Effekt nur an Sterne gedacht und ihn somit als zu klein, um beobachtbar zu sein, angesehen hatte. Zwicky entdeckte insgesamt 123 Supernovae, mehr als jeder andere einzelne Astronom bislang. Auf ihn geht auch die als wahr erwiesene Vorhersage zurück, der Krebsnebel sei der Ueberrest der von chinesischen Astronomen beobachteten Supernova von 1054. Zwicky schlug vor, Supernova-Explosionen als Standardkerzen zur Entfernungsmessung zu verwenden. An der Verwirklichung dieser Idee wird seit Beginn des 21. Jahrhunderts verstärkt gearbeitet.
Des Weiteren stellte er zusammen mit seinem Mitarbeiter Paul Wild den Catalogue of Galaxies and of Clusters of Galaxies (CGCG) zusammen.
Zwicky versuchte am 16. Oktober 1957 - elf Tage nach dem Start des ersten sowjetischen Satelliten Sputnik - mittels einer Aerobee-Rakete und einer gerichteten Sprengladung ein Kuegelchen von etwa einem Zentimeter Durchmesser als Artificial Planet No. Zero so ins Weltall zu befördern, dass es nicht mehr auf die Erde zurückfällt. Ueber den Erfolg wird noch immer diskutiert.
Zwicky wurde 1972 mit der Goldmedaille der Royal Astronomical Society ausgezeichnet. Seit 1926 war er Fellow der American Physical Society.
Neben seinen astronomischen Tätigkeiten beschäftigte er sich mit der Methodik, aus Ideen konkrete Produkte zu entwickeln (siehe Morphologische Analyse).
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Zwicky
[S48] Ancestry.com, 1950 United States Federal Census, (Name: Ancestry.com Operations, Inc.; Location: Lehi, UT, USA; Date: 2022;), United States of America, Bureau of the Census; Washington, D.C.; Seventeenth Census of the United States, 1950; Record Group: Records of the Bureau of the Census, 1790-2007; Record Group Number: 29; Residence Date: 1950; Home in 1950: San Gabriel, Los Ang.