Fam. Schachtler-Risi

Mathias BRÄM

Mathias BRÄM

männlich um 1545 -


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  • Name Mathias BRÄM  [1] 
    Geburt um 1545  Splügen, Graubünden, Switzerland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  [1] 
    Geschlecht männlich 
    Personen-Kennung I3164  schap
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2026 

    Familie   
    Notizen 
    • Kinder:
      M Gregorius BRÄM; * ca 1570, Schwanden GL, Schweiz; + 18 Feb 1607, Engi GL, Schweiz
      F Verena BRÄM; * ca 1588, Engi GL, Schweiz; + 02 Mrz 1659, Engi GL, Schweiz
    Kinder 
     1. Verena BRÄM,   geb. um 1588, Engi, Glarus, Switzerland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 2 Mrz 1659, Engi, Glarus, Switzerland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter ~ 71 Jahre)  [Vater: natural]
     2. Gregorius 'Gorius' BRÄM,   geb. um 1570, Schwanden, Glarus, Switzerland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 18 Feb 1607, Engi, Glarus, Switzerland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter ~ 37 Jahre)  [Vater: natural]
    Familien-Kennung F1660  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2026 

  • Ereignis-Karte
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Fotos
    BRÄM (Engi GL)
    BRÄM (Engi GL)

  • Notizen 
    • Bereits 1548 wird im Glarner Ratsprotokoll ein "Brem der Seumer" erwähnt (11. Juni). Der Zusammenhang mit dem Panixerpass, für dessen weitere Verbesserung ebenfalls 1548 der Rat von Glarus drei Baumeister ernannte, liegt nahe. Die Fortsetzung der Panixerroute führte einerseits zum Lukmanier, den die Sernftaler Bauern und Viehzüchter für den Besuch der grossen Viehmärkte in Lauis (Lugano) benützten und andrerseits über den Safienberg oder Valserberg nach Splügen und Chiavenna. - Das Geschlecht BRÄM kann ziemlich früh auch aus Safien belegt werden. - Quelle: Fritz Zopfi: Die Walserinfiltration ins Sernftal seit dem Ende des 13. Jahrhunderts; Jahrbuch des Historischen Vereins des Kantons Glarus; 1982

      Die Familie Bräm kam 1566 von Splügen GR ins Glarnerland.
      Mathias Bräm von Splügen wurde 1566 Landmann von Glarus und Bürger zu Engi.
      1566 kaufte sich Stammvater Mathias BRÄM von Splügen das glarnerische Landrecht für 40 fl. und wurde somit Bürger von Engi, nicht aber auch seine Nachkommen, sonst hätte die Einkaufssumme wenigstens 100 Gl. betragen müssen. Sämtliche Nachkommen dieses Mathias BRÄM blieben nun bis 1836 Hintersässler oder Geduldete in Engi. Erst durch die Aufnahme ins Landrecht anno 1836 wurden die BRÄM, zwölf an der Zahl, vollwertige Bürger von Engi. Diese zwölf ins Landrecht aufgenommenen BRÄM sind folgende:
      (1) Samuel BRÄM (1800-1874), Bruder des Herrenegg Heinrich. Seine Ehe mit Anna HÄMMERLI (1790-1853) blieb kinderlos.
      (2-4) Mathias BRÄM (* 1804), ein Bruder von (1), und seine Söhnchen Jakob (1831) und Heinrich (1835). Diese Familie zog mit fünf Söhnen und einer Tochter nach Nordamerika. Bekannt ist nur noch, dass diese Tochter A. Katharina 1855 in Neu-Elm (USA) einen Meinrad ZENTNER von Elm heiratete.
      (5) Heinrich BRÄM (1810-1881), Herrenegg. Seine neun Kinder aus der Ehe mit Barbara LUCHSINGER (1811-1885) sind erst nach der Aufnahme ins Landrecht geboren.
      (6-9) Burkhard BRÄM (1772-1837) und sein Sohn Burkhard (1805-1848) und dessen Söhne Burkhard (1829-1884) und Peter BRÄM (1834-1894 [richtig: 1896]). - Bruder Heinrich BRÄM, Linden, wurde erst 1841 geboren.
      (10-11) Fridolin BRÄM (* 1802) und sein Sohn Fridolin (1829-1854), ledig. Vater Fridolin BRÄM zog nach dem Tode seiner Frau, Katharina ZENTNER (1805-1855), mit der einzig von sieben Kindern noch lebenden Tochter Ursula (* 1839) nach Brasilien, von wo keine Nachrichten über ihr weiteres Schicksal vorliegen.
      (12) Jakob Friedrich BRÄM (* 1820; + 1855, Basel; an der Cholera), einziger Sohn des in Basel wohnhaften Samuel BRÄM (1784-1831), dessen Vater Mathias schon 1816 in Basel starb. - Eine Schwester dieses Samuel BRÄM, Elsbeth (1785-1828), war eine übelberüchtigte Person und öffentlich verrufen. In Basel hielt sie sich als Dirne auf und wurde als solche nach Engi zurücktransportiert. 1809 gebar sie ein uneheliches Kind. Sie kam mehrfach in Gefangenschaft. Schliesslich heiratete sie 1822 dennoch. Eine andere Schwester, Barbara (1791-1837), war stumm. 1817 gebar sie ein uneheliches, totes Kind und konnte keinen Vater angeben. - Quelle: Martin Baumgartner: Zur Geschichte der bürgerlichen Geschlechter von Engi und Entwicklung.

      Die MARTI im Sernftal lassen sich auf diesen einen Stammvater zurückführen: Ratsherr und Sechserrichter Mathäus MARTI, 1577-1659, auf den sich alle MARTI von Engi, Matt und Elm zurückführen lassen. Seine Frau, Verena BRÄM, ist sehr wahrscheinlich die Tochter des Stammvaters der BRÄM, Mathias. Von seinen [Matheus MARTI] neun Kindern, sechs Söhne und drei Töchter , haben sich vier Söhne verheiratet und haben den Stammbaum mit zusammen 40 Kindern schon weit gefördert. Vom jüngsten dieser Söhne, von Hans MARTI (war auch Tagwenvogt und Kilchmeier), und von diesem wiederum der Jüngste, Jacob MARTI, 1659 geboren, kaufte 1685 das Tagwenrecht von Elm um 70 Gl., und es ist dessen einziger Sohn Hans, geboren 1686, der Stammvater des alten Elmer MARTI, die inzwischen in Elm erloschen sind. - Quelle: Martin Baumgartner: Zur Geschichte der bürgerlichen Geschlechter von Engi und Entwicklung.

  • Quellen 
    1. [S175] FamilySearch.org, FamilySearch FamilyTree, (Location: https://www.familysearch.org/de/;), "Family Tree," database, FamilySearch (http://familysearch.org : modified 30 April 2020, 21:47), entry for Mathias Bräm (PID https://familysearch.org/ark:/61903/4:1:L4R1-YM7 ); contributed by various users. PersonID L4R1-YM7.
      Mathias Bräm
      https://familysearch.org/ark:/61903/4:1:L4R1-YM7