Fam. Schachtler-Risi

Pippin VON FRANKEN, (Sohn von Karl Martell)

Pippin VON FRANKEN, (Sohn von Karl Martell)

männlich 715 - 768  (~ 54 Jahre)


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  • Name Pippin VON FRANKEN  [1, 2, 3] 
    Suffix (Sohn von Karl Martell) 
    Geburt zwischen 714 und 715  Liège, Liege, Belgium Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • [Lüttich] Jupille-sur-Meuse
    Taufe Utrecht, Netherlands Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Dynasty Karolinger  [4] 
    Tod 24 Sep 768  Saint-Denis, Paris, Île-de-France, France Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Beerdigung 24 Sep 768  Saint-Denis, Île-de-France, France Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Kathedrale von Saint-Denis
    Personen-Kennung I2883  schap
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2026 

    Vater Karl MARTELL, (Pippinid),   geb. zwischen 688 und 691, Herstal, Liege, Belgium Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. vor 22 Okt 741, Quierzy, Aisne, Picardie, France Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter ~ 53 Jahre) 
    Beziehung natural 
    Mutter Rotrude (Chrotude) VON HESPENGAU, (Pippiniden),   geb. zwischen 690 und 695, France Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. zwischen 724 und 725 (Alter ~ 34 Jahre) 
    Beziehung natural 
    Eheschließung zwischen 710 und 713  Moselle, Lorraine, France Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Notizen 
    • Kinder:
      M Carloman (Karlmann): + 0754
      M Pippin III. der Jüngere: 0714; + 0768; König der Franken
      F Chiltrudis (Hiltrud): 0715; + 0754
      F Landrada
      F Alda
    Familien-Kennung F1092  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Bertrada Von Laon die JÜNGERE,   geb. um 720, Laon, Aisne, Picardie, France Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. um 12 Jul 783, Choisy, Oise, Picardie, France Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter ~ 63 Jahre) 
    Eheschließung zwischen 742 und 744  Oise, Picardie, France Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Choisy-au-Bac
    Notizen 
    • Kinder:
      M Karl der Grosse VON DEN FRANKEN (Charlemagne); * 02 Apr 0747, Ingelheim, Rheinland-Pfalz, Deutschland; + 28 Jan 0814, Aachen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
      M Karlmann I. VON BURGUND; * 28 Jun 0751; + 04 Dez 0771, Reims, Marne, Champagne-Ardenne, Frankreich
      F Gisela VON DEN FRANKEN; * 0757; + 0810, Chelles, Oise, Picardie, Frankreich
      M Pippin VON DEN FRANKEN; * 0759; + 0761
      F Rothaid VON DEN FRANKEN; * 0761; + Metz, Moselle, Lothringen, Frankreich
      F Adelheid VON DEN FRANKEN; * 0763; + Metz, Moselle, Lothringen, Frankreich
    Kinder 
     1. Adelheid VON FRANKEN, (Tochter von Pippin),   geb. zwischen 760 und 763, Ingelheim am Rhein, Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. Metz, Moselle, Lorraine, France Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  [Vater: natural]  [Mutter: natural]
     2. Pippin VON FRANKEN, (Sohn von Pippin),   geb. um 759   gest. um 761 (Alter ~ 2 Jahre)  [Vater: natural]  [Mutter: natural]
     3. Chrothais VON FRANKEN, (Tochter von Pippin),   geb. 761, Ingelheim am Rhein, Mainz-Bingen, Rhineland-Palatinate, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. Metz, Moselle, Lorraine, France Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  [Vater: natural]  [Mutter: natural]
     4. Gisela VON FRANKEN, (Tochter von Pippin),   geb. 757, Aachen, Nordrhein-Westfalen, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 30 Jul 810, Chelles, Oise, Picardie, France Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 53 Jahre)  [Vater: natural]  [Mutter: natural]
     5. Karloman KAROLINGER, (von Burgund),   geb. 28 Jun 751   gest. 4 Dez 771, Reims, Marne, Champagne-Ardenne, France Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 20 Jahre)  [Vater: natural]  [Mutter: natural]
     6. Redburga VON FRANKEN,   geb. 752  [Vater: natural]  [Mutter: natural]
     7. Kaiser des Frankenreiches Karl der Grosse KAROLINGER,   geb. zwischen 2 Apr 747 und 2 Apr 748   gest. 28 Jan 814, Aachen, Nordrhein-Westfalen, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter ~ 66 Jahre)  [Vater: natural]  [Mutter: natural]
    Familien-Kennung F1397  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2026 

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsGeburt - zwischen 714 und 715 - Liège, Liege, Belgium Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsTaufe - - Utrecht, Netherlands Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsEheschließung - zwischen 742 und 744 - Oise, Picardie, France Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Fotos
    Pippin VON DEN FRANKEN, III. (Junior)
    Pippin VON DEN FRANKEN, III. (Junior)

  • Notizen 
    • Pippin der Jüngere, genannt auch Pippin III., Pippin der Kurze und Pippin der Kleine (* 714; + 24. September 768 in Saint-Denis bei Paris) war ein fränkischer Hausmeier aus dem Geschlecht der Karolinger und seit 751 König der Franken. Er war der Sohn von Karl Martell und der Vater von Karl dem Großen und Karlmann I.

      Pippin wurde 714 als zweiter Sohn Karl Martells und dessen erster Ehefrau Chrotrud geboren und im Kloster Saint-Denis erzogen.
      Im März 741 teilte Karl Martell sein Reich zwischen seinen Söhnen aus erster Ehe, Karlmann und Pippin, wobei sich über Art und Durchführung die wenigen, aus späterer Zeit stammenden Quellen durchaus widersprechen. Karlmann bekam Austrien, Alemannien und Thüringen, während Pippin Neustrien, Burgund und die Provence erhielt. Kurz vor seinem Tod änderte Karl Martell sein Testament. Grifo, sein Sohn von Swanahild, bekam nun auch seinen Teil. Nach dem Tod von Karl Martell ergriff Karlmann seinen Halbbruder Grifo mit dessen Mutter und setzte beide in unterschiedlichen Klöstern fest. 742, nach dem Aquitanien-Feldzug, teilten Karlmann und Pippin den Annales regni Francorum zufolge das Reich endgültig unter sich auf. Da die Macht nicht gefestigt schien, setzte Karlmann 743 mit Childerich III. erneut einen merowingischen König ein, um so seinem Amt als Hausmeier eine königliche Legitimierung zu geben.
      Zwischen den beiden Brüdern scheint es grundsätzlich kein Einvernehmen und keine erfolgreiche Kooperation gegeben zu haben. Als Karlmann 747, laut den karolingerfreundlichen Quellen, seine Länder Pippin übergab und sich in die Klöster Monte Soracte und Monte Cassino zurückzog, scheint es zumindest Gerüchte gegeben zu haben, dass dieser Rückzug nicht ganz freiwillig war. Pippin ließ explizit in zeitgenössischen Quellen erwähnen, dass es allein der Entschluss seines Bruders gewesen sei. Er übernahm dann jedoch unter Umgehung möglicher Erbrechte von Karlmanns Kindern und von seinem Halbbruder Grifo die Regentschaft des ganzen Frankenreichs, die allerdings nicht unangefochten blieb. So musste er erneut eine Empörung Grifos unterdrücken. Bei den Alemannen hob Pippin die Herzogswürde auf, und in Bayern setzte er Odilos unmündigen Sohn Tassilo III. als Herzog, aber unter fränkischer Oberhoheit, ein.
      Pippin war bestrebt, nach dem Amt des Hausmeiers auch den Königstitel zu erlangen. Die faktische Macht lag schon lange bei den karolingischen Hausmeiern. Die merowingischen Könige waren nur noch dem Namen nach die Herrscher. Zur Legitimation dieser Titelübernahme bediente sich Pippin nach Darstellung der fränkischen Reichsannalen des Papstes Zacharias. Pippin schickte dazu seine wichtigsten Ratgeber, Fulrad von Saint-Denis und Bischof Burkard von Würzburg, nach Rom zum Papst mit der Frage: „Wegen der Könige in Francia, die keine Macht als Könige hätten, ob das gut sei oder nicht.“ Wunschgemäß antwortete der Papst: „Es ist besser, den als König zu bezeichnen, der die Macht hat“. Im November 751 ließ sich Pippin durch eine Versammlung der Franken in Soissons nach Absetzung Childerichs III., der mitsamt seinem Sohn Theoderich in das Kloster Prüm verwiesen wurde, zum König (Rex Francorum) ausrufen und beendete damit die Reihe der Könige aus dem Geschlecht der Merowinger.
      Mit der Wahl Pippins zum König begann die Königsherrschaft der Karolinger im Frankenreich. Die exakte Rolle des Papstes bei diesem Vorgang wurde später unterschiedlich gesehen: Während Rom von einer Art autoritativer Aufforderung zur Krönung und damit einem päpstlichen Verfügungsrecht über das Königtum ausging, verstanden die weltlichen Großen das „Weistum“ des Papstes eher als eine Art Gutachten. Als der von den Langobarden bedrängte Papst Stephan II. in das Frankenreich kam, um Pippin um Hilfe zu bitten (6. Februar 754 in Ponthion), ließ sich dieser am 28. Juli 754 samt seinen Söhnen Karlmann und Karl in der Basilika Saint-Denis von ihm salben.
      Im Frühjahr 755 zog Pippin nach Italien. Der Langobardenkönig Aistulf, in Pavia belagert, zeigte sich entgegenkommend, brach aber nach Pippins Abzug seine Zusagen und belagerte den Papst in Rom. Pippin kehrte 756 zurück, zwang Aistulf zur Anerkennung der fränkischen Oberherrschaft und zur Abtretung des Exarchats von Ravenna, das Pippin dem Papst schenkte (Pippinische Schenkung), und übernahm das Patriziat über die Stadt Rom.
      753 und 757 führte er erfolgreich Kriege gegen die Sachsen und trieb durch die Eroberung Narbonnes die Sarazenen über die Pyrenäen. 760 bis 768 unternahm er wiederholt Feldzüge gegen Herzog Waifar von Aquitanien. Ueberdies konnte er Herzog Tassilo III. von Bayern 757 zur Leistung des Vasalleneides zwingen.
      Vor seinem Tode teilte Pippin das Reich unter seinen Söhnen Karl (747-814) und Karlmann I. (751-771).
      Pippin starb am 24. September 768 in Saint-Denis bei Paris und wurde im Westen vor der dortigen Klosterkirche, der heutigen Kathedrale Saint-Denis beigesetzt. Bei der Plünderung der Königsgräber von Saint-Denis während der Französischen Revolution wurde sein Grab im August 1793 geöffnet und geplündert, seine Ueberreste wurden in einem Massengrab außerhalb der Kirche beerdigt.
      Pippins Beiname „der Kurze“ oder „der Kleine“ kommt nicht, wie gelegentlich behauptet, von der falschen Uebersetzung des lateinischen „Pippinus minor“ für „Pippin den Jüngeren“. Vielmehr war „Pippin der Kurze“ (lateinisch: Pippinus brevis) ein Beiname, der ursprünglich in Quellen des 11. und 12. Jahrhunderts Pippin dem Mittleren beigelegt wurde (so bei Ademar von Chabannes und noch im 13. Jahrhundert in den Grandes Chroniques de France). Die Uebertragung des Beinamens auf Pippin den Jüngeren dürfteab dem 12. Jahrhundert unter Einfluss einer bereits 883/884 von Notker Balbulus aufgeschriebenen Anekdote erfolgt sein (Gesta Karoli Magni, Buch 2, Kap. 15). Danach hätte Pippin der Jüngere einen Löwen mit dem Schwert besiegt und habe sich dabei mit dem kleinen David, wie er dem großen Goliat gegenüberstand, sowie mit dem kleinwuechsigen Alexander dem Großen verglichen. Gottfried von Viterbo nennt Pippin den Jüngeren in seinem „Königsspiegel“ (Speculum regum, 1183) sogar Pippinus nanus, also „Pippin den Zwerg“. Einige spätere Autoren sind ihm darin gefolgt, so Sicardus von Cremona in seiner Universalchronik (Chronica universalis, 1213).
      Für die Zuweisung des Beinamens „der Kurze“ an Pippin den Jüngeren spielte wohl ebenso eine Rolle, dass man die Größe seines Sohnes Karls des Großen mit einem kleinen Vorgänger kontrastieren wollte. Ein weiterer Erklärungsansatz geht davon aus, dass sich der Beiname „der Kurze“ auch aus dem Namen Pippin heraus angeboten hat, da „Pippin“ als „Kleiner“ (ursprünglich ein Kosename für ein kleines Kind) gedeutet werden kann. In der heutigen deutschen Geschichtswissenschaft ist der Beiname „der Kurze“ ungebräuchlich; allgemein wird von Pippin dem Jüngeren gesprochen, was auf seine Stellung als dritter und jüngster Hausmeier dieses Namens zurückgeht. Im Englischen (Pepin the Short) und Französischen (Pépin le Bref) ist die Bezeichnung dagegen noch heute geläufiger, vergleiche den Buchtitel von I. Gobry (2001).
      Das Frankenreich ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl teils unübersichtlicher Teilungen und einen allmählichen Machtübergang vom Geschlecht der Merowinger auf das der Karolinger, der im Jahre 751 mit der Königswahl Pippins des Jüngeren seinen endgültigen Abschluss fand.
      Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Pippin_der_J%C3%BCngere

  • Quellen 
    1. [S178] ALTHER, Ernst W., Ahnentafel von Bürgern st.gallischen Ursprungs, König Pippin der Kurze, * um 715, + St-Denis 24.12.768, genannt der Kleine der Jüngere.
      259-3-1

    2. [S204] Steinlin, Uli W., Die Vorfahren der Familie Steinlin von St. Gallen, Pippin, König der Franken, der Kurze, Kleine, Fromme, Jüngere: * um 715 + 768 (St-Denis).
      385-8.1


    3. [S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Pippin der Jüngere.
      Pippin der Jüngere, genannt auch Pippin III., Pippin der Kurze oder Pippin der Kleine, französisch: Pépin Le Bref (* 714; † 24. September 768 in Saint-Denis bei Paris) war ein fränkischer Hausmeier aus dem Geschlecht der Karolinger und seit Ende 751 König der Franken. Er war der jüngere Sohn Karl Martells und der Vater Karls des Großen und von König Karlmann I.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Pippin_der_J%C3%BCngere

    4. [S179] Stammlisten - Herrscherlisten, (Name: wikipedia et alt.;), Karolinger.
      Dies ist eine detaillierte Stammliste der Karolinger

      https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Karolinger