Fam. Schachtler-Risi
Albrecht ASCHERSLEBEN, (von Sachsen-Wittenberg)
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Name Albrecht ASCHERSLEBEN [1, 2, 3, 4] Suffix (von Sachsen-Wittenberg) Geburt zwischen 1175 und 1180 Wittenberg, Sachsen-Anhalt, Germany
[3] Geschlecht männlich Dynasty Askanier [5] Titel (Nobility) Graf (Askanien) Titel (Nobility) Herzog (Engern) Titel (Nobility) Herzog (Sachsen) Titel (Nobility) Herzog (Westfalen) Titel (Nobility) Kurfürst Titel (Nobility) 1212 Herzog (Sachsen-Wittenberg) Titel (Nobility) 1226 Herr (Nordalbingien) Tod zwischen 8 Sep und 7 Okt 1260 Lehnin, Potsdam-Mittelmark, Brandenburg, Germany
[3] Beerdigung Lehnin, Potsdam-Mittelmark, Brandenburg, Germany
[3] - Kloster Lehnin
Personen-Kennung I26178 schap Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2026
Vater Bernhard ASCHERSLEBEN, (von Ballenstedt), geb. 1140, Brandenburg, Germany
gest. 9 Feb 1212, Bernburg, Saxony-Anhalt, Germany
(Alter 72 Jahre) Beziehung natural Mutter Judith (Jutta) VON POLEN, geb. zwischen 1152 und 1153 gest. nach 1201 (Alter ~ 50 Jahre) Beziehung natural Eheschließung um 1170 Notizen - Kinder:
M Heinrich I. VON ANHALT; * ca 1170-1252
F Sophia VON SACHSEN; ca 1173-1244; Aebtissin zu Gernrode
M Magnus VON SACHSEN; ca 1175-
F Hedwig VON SACHSEN; ca 1178-1206/
M Albrecht I. VON SACHSEN-WITTENBERG; ca 1180-1260
M Johann VON SACHSEN; ca 1182-
Familien-Kennung F8780 Familienblatt | Familientafel
Familie Helene VON BRAUNSCHWEIG-LÜNEBURG, geb. 18 Mrz 1223, Braunschweig, Niedersachsen, Germany
gest. 6 Sep 1273, Wittenberg, Sachsen-Anhalt, Germany
(Alter 50 Jahre) Eheschließung um 1247 Notizen - Kinder:
M Johann I. VON SACHSEN-WITTENBERG / VON SACHSEN-LAUENBURG (* 1248-49; + 30 Jul 1285, Wittenberg); Herzog von Sachsen-Lauenburg. oo1 (1257) schwedische Prinzessin Ingeborg (* 1247; + 1302), Tochter König Erichs III "XI" (+ 02 Feb 1250). oo2 Catharina (+ 1258), Tochter Jarl Sunes von Bjaelbo und Helena, Tochter König Sverkers II.
F Helene VON SACHSEN-WITTENBERG (* 1247-49; + 12 Jun 1309). oo1 (1266) Heinrich I. Herzog von Breslau. oo2 (1275) Friedrich III. Burggraf von Nürnberg
F Mechthild VON SACHSEN (* ca 1251; + <1287)
M Albrecht II. VON SACHSEN-WITTENBERG (* ca 1250; + 25 Aug 1298); 1260 Herzog von Sachsen-Wittenberg. oo (1273) Agnes (+ 1322, Wittenberg), Tochter des römisch-deutschen Königs Rudolf von Habsburg
F Elisabeth (+ < 02 Feb 1306). oo1 (1250) Johann I. Graf von Holstein. oo2 (1265) Konrad I. Graf von Brehna
M Rudolf (+ 1269<). oo Anna, Tochter des Pfalzgrafen Ludwig von Bayern
Kinder 1. Helene VON SACHSEN-WITTENBERG, geb. zwischen 1247 und 1249, Wittenberg, Saxony-Anhalt, Germany
gest. 12 Jun 1309, Nürnberg, Bavaria, Germany
(Alter ~ 62 Jahre) [Vater: natural] [Mutter: natural]2. Herzog Albrecht VON SACHSEN-WITTENBERG, II., geb. zwischen 1249 und 1252, Wittenberg, Sachsen-Anhalt, Germany
gest. 25 Aug 1298, Aken, Kothen, Saxony-Anhalt, Germany
(Alter ~ 49 Jahre) [Vater: natural] [Mutter: natural]Familien-Kennung F10441 Familienblatt | Familientafel Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2026
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Fotos 
Albrecht ASCHERSLEBEN, (von Sachsen-Wittenberg)
Albrecht I Herzog von Sachsen (Bildausschnitt)
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Notizen - Albrecht I., Herzog von Sachsen, auch Albert I. (* um 1175; † 7. Oktober 1260 oder 8. November 1261 begraben im Kloster Lehnin) aus dem Geschlecht der Askanier war Herzog von Sachsen-Wittenberg, Engern, Westfalen und Herr von Nordalbingien, Kurfürst und Erzmarschall des Heiligen Römischen Reiches und Graf von Askanien.
Albrecht wurde als Sohn des Herzogs Bernhard und der Judith von Polen, Tochter des Herzogs Mieszko III., nach seinem Bruder Heinrich I. geboren.
Nach dem Tod seines Vaters erbte Albrecht die sächsische Herzogswürde und gründete im Jahre 1212 die herzoglich-sächsische Linie der Askanier, die sich 1260 in die Zweige Sachsen-Lauenburg und Sachsen-Wittenberg spaltete. Nach dem Tod seines Vaters Bernhard III. erhielt sein älterer Bruder Heinrich I. die askanischen Erblande und wurde so Graf von Anhalt.
Albrecht I. unterstützte Kaiser Otto IV. in seinem Kampf gegen die Staufer und bekämpfte besonders deren Patron und Stütze Erzbischof Albrecht von Magdeburg, gegen den er unter anderem Staßfurt verlor. Im Jahr 1217 ging er ein letztes Mal, zusammen mit Kaiser Otto IV. und Markgraf Albrecht II. von Brandenburg († 1220), über die Elbe gegen Erzbischof Albrecht von Magdeburg vor, ohne nennenswerte Erfolge zu erzielen.
Der spätere Kaiser Friedrich II. hatte sich anlässlich seiner Krönung in Aachen am 25. Juli 1215 verpflichtet, einen Kreuzzug durchzuführen. Jedoch wurde seine Teilnahme von inneren Zwistigkeiten in Deutschland verhindert. Er rüstete jedoch ein Heer aus und unterstellte es 1217 Albrechts I. Führung. Dieser eroberte daraufhin die Festung Damiette am Mittelmeer (Kreuzzug von Damiette). Hiermit wollte man eine Basis für die Wiedereroberung Palästinas haben, wozu es jedoch nicht kam.
1218 bestätigte König Friedrich II. seine Lehen, Rechte und Vogteien. 1219 zog er anlässlich eines Kreuzzuges nach Livland. Dabei sollte verhindert werden, dass die Letten sich mit den Russen verbündeten. Dabei erwies sich Albrecht als tüchtiger Kriegsmann mit strategischem Geschick.
Als Erzbischof Albrecht von Magdeburg 1221 nach Italien zum Kaiser reiste, nutzte Albrecht I. die für ihn günstige Lage zum Nachteil seiner unmündigen, brandenburgischen Verwandten Johann I. und Otto III. aus. Dies führte zu einem tiefen Zerwürfnis zwischen ihm und seinem älteren Bruder Heinrich von Anhalt, dem Kindsvormund. Zusammen mit Friedrich II. war er mehrmals in Italien und wurde 1226 zum Herzog von Nordalbingien gewählt. Durch diesen neuen Titel wurde er in die Kriege der Schauenburger gegen Dänemark hineingezogen und mischte sich in der Schlacht bei Bornhoeved am 22. Juli 1227 auf der Seite von Adolf IV. von Schauenburg, zusammen mit Lübeck, Hamburg und dem Erzbischof Gebhard von Bremen, aktiv in das Kriegsgeschehen ein. Auf dänischer Seite kämpfte ebenfalls ein askanischer Verwandter aus der Linie Weimar-Orlamünde. Dadurch brach die dänische Großmachtstellung zusammen und Albrecht I. konnte Lauenburg einschließlich der Stadt Moelln gewinnen. Bis dahin hatte er an der Unterelbe nur die Hoheit über das weitgehend autonome Land Hadeln besessen. Zusätzlich sicherte er die sächsischen Hoheitsansprüche über Wagrien (Ostholstein), Lübeck, Schwerin, und Dannenberg. Des Weiteren gewann er von den Welfen die Vogteien Hitzacker, Bergedorf und den Sachsenwald. Jedoch erst auf dem Hoftag zu Worms von 1231 wurden ihm diese Besitzungen durch Kaiser Friedrich II. bestätigt.
Von 1227 bis 1230 war er Regent der Markgrafschaft Meißen und reiste in den Jahren 1228/29 zusammen mit Friedrich II. nach Jerusalem.
In den Jahren 1231/32 vermittelte er den Frieden zwischen dem Kaiser und dessen Sohn Heinrich VII. und erreichte zusammen mit anderen Reichsfürsten das bedeutsame Statutum in favorem principum als neue Basis der Territorialherrschaften.
1240/41 war er nochmals in Italien. Durch den Tod von Graf Baderich II. (1250) erhielt Albrecht zum Herzogtum die Grafschaft Belzig hinzu. Auch kümmerte er sich um die wirtschaftlichen Belange seines Landes. So erließ er am 2. Januar 1248 eine Zollrolle für den Handelsverkehr der Städte Hamburg und Lübeck mit Salzwedel und sagte Geleitssicherheit zu, was ihm große Einnahmen bescherte. Auch gründete er um 1250 das Franziskanerkloster (graue Kloster) und die dazugehörige Franziskanerkirche (Zeughauskaserne am Arsenalsplatz), welche später die Begräbnisstätte seiner verstorbenen Angehörigen wurde und als Hofkirche bis 1306 diente.
Da Albrecht I. im Besitz der Kurrechte als Erzmarschall des Heiligen Römischen Reiches war, wohnte er 1252 der Fürstenversammlung zu Braunschweig bei, um den Gegenkönig Wilhelm von Holland anzuerkennen. In dieser Stellung griff er 1231 in die Reichsbelange ein, als der nach weltlicher Macht strebende Papst durch seinen Prälaten versuchte, die Fürsten gegen Kaiser Friedrich II. aufzuhetzen. Auf dem darauf folgenden Reichstag in Frankfurt 1234 erreichte Albrecht I., dass die Ketzergerichte den Fanatikern entzogen und der ordentlichen Gerichtsbarkeit übertragen wurden.
1257 wählte er Alfons X. von Kastilien mit. Albrecht gewann auch Grafenrechte und Besitzungen in Engern.
Nach seinem Tod im Jahre 1260 teilten seine Söhne Johann I. und Albrecht II. sein Land, entsprechend den Grundsätzen des askanischen Geschlechts, das erst 1727 die Primogenitur einführte. Daraufhin wurde das Herzogtum Sachsen, in die Herzogtümer Sachsen-Wittenberg und Sachsen-Lauenburg aufgeteilt.
oo1 (1222) Agnes von Österreich (* 1206; † 29. August 1226), Tochter des Herzogs Leopold VI. - Kinder:
(1.1.) Bernhard († nach 1238)
(1.2.) Judith. oo1 (17. November 1239) König Erich von Dänemark (* 1216; † 1250). oo2 Burchard VII. von Querfurt-Rosenburg
(1.3.) Anna Marie († 7. Januar 1245) ? Herzog Barnim I. von Pommern
(1.4.) Brigitte (Jutta) († 4. April 1266), (verlobt mit Otto von Braunschweig) ? vor 1255 Markgraf Johann I. von Brandenburg [Stifter der Johanneischen Linie]
(1.5.) Mathilde (Mechthild) († 28. Juli 1266) ? um 1241 Graf Johann I. von Holstein
oo2 (1238) Agnes von Thüringen (* 1205; † 1246), Tochter des Landgrafen Hermann I. - Kinder:
(2.1.) Agnes
(2.2.) Margarete († 1265). oo (1264) Helmhold III. Graf von Schwerin
oo3 (1247) Helene von Braunschweig (* 1231; † 6. September 1273), Tochter von Herzog Otto I.
oo3 (1247) mit Helene von Braunschweig (* 1231; † 6. September 1273), Tochter von Herzog Otto I. - 5 Kinder
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_I._(Sachsen)
- Albrecht I., Herzog von Sachsen, auch Albert I. (* um 1175; † 7. Oktober 1260 oder 8. November 1261 begraben im Kloster Lehnin) aus dem Geschlecht der Askanier war Herzog von Sachsen-Wittenberg, Engern, Westfalen und Herr von Nordalbingien, Kurfürst und Erzmarschall des Heiligen Römischen Reiches und Graf von Askanien.
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Quellen - [S188] Community, _GeneaNet, (Name: Geneanet SAS; Location: 165 bis, rue de Vaugirard / 75015 Paris / France; Date: 1996;), _Familiengeschichte von Bernd Josef JANSEN, +(33)1 42 74 40 30.
Stammbaumbesitzer: Bernd Josef JANSEN (bjjansen)
https://gw.geneanet.org/bjjansen - [S188] Community, _GeneaNet, (Name: Geneanet SAS; Location: 165 bis, rue de Vaugirard / 75015 Paris / France; Date: 1996;), _Familiengeschichte von Patrick WILD, +(33)1 42 74 40 30.
Stammbaumbesitzer : Patrick WILD (pwild1)
A Glarus family tree that goes back to the beginnings of church records in the canton of Glarus, as something as far back as the 16th century. - Interested people can also read a lot of background information on my website www.glarusfamilytree.com. Immerse yourself and discover the wealth of information about Glarus and its families.
https://gw.geneanet.org/pwild1 - [S292] FamilySearch.org, Find a Grave Index, "Find a Grave Index", FamilySearch (https://www.familysearch.org/ark:/61903/1:1:QK1V-2FJH : Mon Mar 31 18:21:51 UTC 2025), Entry for Albrecht I von Sachsen.
https://familysearch.org/ark:/61903/1:1:QK1V-2FJH - [S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Albrecht I. (Sachsen).
Albrecht I., Herzog von Sachsen, auch Albert I. (* um 1175; † 7. Oktober 1260 oder 8. November 1261 begraben im Kloster Lehnin) aus dem Geschlecht der Askanier war Herzog von Sachsen-Wittenberg, Engern, Westfalen und Herr von Nordalbingien, Kurfürst und Erzmarschall des Heiligen Römischen Reiches und Graf von Askanien. - Albrecht wurde als Sohn des Herzogs Bernhard und der Judith von Polen, Tochter des Herzogs Mieszko III., nach seinem Bruder Heinrich I. geboren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_I._(Sachsen) - [S179] Stammlisten - Herrscherlisten, (Name: wikipedia et alt.;), Askanier.
Die Askanier sind ein altsächsisches Hochadelsgeschlecht, das seit dem 11. Jahrhundert namentlich historisch nachweisbar ist und dessen Stammburgen Aschersleben, Ballenstedt, Bernburg und Anhalt sich im heutigen Sachsen-Anhalt befinden. Die Burg Anhalt liegt im Harz nordöstlich von Harzgerode und ist heute eine Ruine. Die Bezeichnung Askanier entstand aus der Latinisierung des Burgsitzes Aschersleben. Die Askanier werden auch als Haus Anhalt und als Anhaltiner bezeichnet, da seit dem Ende des 17. Jahrhunderts nur noch der anhaltinische Zweig existiert. Albrecht der Bär wurde 1138 Herzog von Sachsen und mit der Beherrschung der Mark Brandenburg 1150 der erste Markgraf im vormals slawischen Siedlungsraum. Im Jahr 1180 gelangten östliche Gebiete des Stammesherzogtums Sachsen an den Askanier Bernhard von Sachsen. Als Herzöge von Sachsen-Wittenberg erhielt die Familie 1356 die erbliche Kurwürde. Das Geschlecht beherrschte Anhalt-Dessau, Anhalt-Bernburg, Anhalt-Koethen, Anhalt-Zerbst, Anhalt-Plötzkau und Anhalt-Aschersleben. Alexius Friedrich Christian von Anhalt-Bernburg erlangte im April 1806 als erster der anhaltischen Fürsten die Herzogswürde. Bei Anhalt-Koethen und Anhalt-Dessau wurde der Herzogtitel 1807 angenommen. Seit 1863 existiert nur noch die Dessauer Linie, die aufgrund der Novemberrevolution im Jahr 1918 ihren Thronverzicht im Herzogtum Anhalt erklärte und deren Familienoberhaupt seit 1963 Eduard Prinz von Anhalt ist.
mit Herrscherliste und
Die Stammliste der Askanier nennt die Askanier angefangen bei dem ersten nachweisbaren Mitglied dieses deutschen Uradelsgeschlechts, das nachträglich als Adalbert von Ballenstedt bezeichnet wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Askanier
- [S188] Community, _GeneaNet, (Name: Geneanet SAS; Location: 165 bis, rue de Vaugirard / 75015 Paris / France; Date: 1996;), _Familiengeschichte von Bernd Josef JANSEN, +(33)1 42 74 40 30.
