Fam. Schachtler-Risi

Otto VON BRANDENBURG, II.

Otto VON BRANDENBURG, II.

männlich nach 1148 - 1205  (< 55 Jahre)


Angaben zur Person    |    Notizen    |    Quellen    |    Alle

  • Name Otto VON BRANDENBURG  [1] 
    Suffix II. 
    Geburt nach 1148 
    Geschlecht männlich 
    Dynasty Askanier  [2] 
    Tod 4 Jul 1205 
    Personen-Kennung I24160  schap
    Zuletzt bearbeitet am 4 Nov 2026 

    Vater Otto VON BRANDENBURG, I.,   geb. zwischen 1125 und 1128, Brandenburg, Saxony-Anhalt, Germany Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. um 7 Mrz 1184 (Alter ~ 59 Jahre) 
    Beziehung natural 
    Mutter Judyta PIAST,   geb. nach 1130, Poland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. vor 8 Jul 1175 (Alter < 43 Jahre) 
    Beziehung natural 
    Eheschließung um 1148 
    Notizen 
    • Laut heutigem Kenntnisstand hatte Otto zwei Söhne aus erster Ehe (Otto und Heinrich), und einen dritten Sohn aus zweiter Ehe (Albrecht).

      Kinder:
      M Otto II. (der Freigiebige) VON BRANDENBURG; * ca 1150, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Deutschland; + 04 Jul 1205; Markgraf von Brandenburg
      M Heinrich, erster Graf von Gardelegen
    Familien-Kennung F3296  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Adelheid VON HOLLAND,   geb. 1163, Zuid-Holland, Netherlands Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 1205 (Alter 42 Jahre) 
    Eheschließung nach 1184 
    Familien-Kennung F18490  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 4 Nov 2026 

  • Notizen 
    • Otto II., Markgraf von Brandenburg (* nach 1148; † 4. Juli 1205), genannt „der Freigiebige“, entstammte dem Geschlecht der Askanier. Er war von 1184 bis zu seinem Tode dritter Markgraf von Brandenburg.

      Otto II. war der älteste Sohn Markgraf Ottos I. und der polnischen Herzogstochter Judith. 1184 wurde er nach dem Tod des Vaters neuer Markgraf. Seinen Bruder Heinrich unterstützte er 1189 bei der Gründung eines Kollegiatstifts in Stendal. 1192 übernahm er nach dessen Tod dessen Allodialbesitz in der Altmark. In diesem Jahr und zwei Jahre darauf unterstützte Otto Herzog Adolf von Holstein im Kampf gegen die Dänen.
      1194 nahm Otto II. seinen jüngeren Halbbruder Albrecht gefangen, der einen Aufstand zur Durchsetzung seiner Ansprüche begann, ließ ihn jedoch bald wieder frei und akzeptierte ihn als Mitregent in der Mark. 1195 und 1196 übertrugen beide ihren gesamten Allodialbesitz (Altmark, Schollene, Zauche) an das Erzstift Magdeburg und nahmen es von diesem als Lehen.
      Um 1198 machte Otto II. sich slawische Gebiete im westlichen Pommern um Tribsees lehnsabhängig und ließ sich dieses vom neuen König Philipp von Schwaben bestätigen. 1200 und 1203 unterstützte er Philipp in der Auseinandersetzung um die Herrschaft im Reich gegen den Gegenkönig Otto IV.
      Otto II. wurde nur viermal in der Mark Brandenburg erwähnt, bei Schenkungen für das Domstift zwischen 1192 und 1204. Er machte Klöstern und Stiften zahlreiche Schenkungen, weswegen er später der Freigiebige genannt wurde.
      Otto war mit Ada von Holland verheiratet. Da die beiden keine Nachkommen hatten, wurde sein Halbbruder Albrecht nach seinem Tod neuer Markgraf von Brandenburg.
      Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_II._(Brandenburg)

  • Quellen 
    1. [S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Otto II. (Brandenburg).
      Otto II., Markgraf von Brandenburg (* nach 1148; † 4. Juli 1205), genannt „der Freigiebige“, entstammte dem Geschlecht der Askanier. Er war von 1184 bis zu seinem Tode dritter Markgraf von Brandenburg. - Otto II. war der älteste Sohn Markgraf Ottos I. und der polnischen Herzogstochter Judith.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_II._(Brandenburg)

    2. [S179] Stammlisten - Herrscherlisten, (Name: wikipedia et alt.;), Askanier.
      Die Askanier sind ein altsächsisches Hochadelsgeschlecht, das seit dem 11. Jahrhundert namentlich historisch nachweisbar ist und dessen Stammburgen Aschersleben, Ballenstedt, Bernburg und Anhalt sich im heutigen Sachsen-Anhalt befinden. Die Burg Anhalt liegt im Harz nordöstlich von Harzgerode und ist heute eine Ruine. Die Bezeichnung Askanier entstand aus der Latinisierung des Burgsitzes Aschersleben. Die Askanier werden auch als Haus Anhalt und als Anhaltiner bezeichnet, da seit dem Ende des 17. Jahrhunderts nur noch der anhaltinische Zweig existiert. Albrecht der Bär wurde 1138 Herzog von Sachsen und mit der Beherrschung der Mark Brandenburg 1150 der erste Markgraf im vormals slawischen Siedlungsraum. Im Jahr 1180 gelangten östliche Gebiete des Stammesherzogtums Sachsen an den Askanier Bernhard von Sachsen. Als Herzöge von Sachsen-Wittenberg erhielt die Familie 1356 die erbliche Kurwürde. Das Geschlecht beherrschte Anhalt-Dessau, Anhalt-Bernburg, Anhalt-Koethen, Anhalt-Zerbst, Anhalt-Plötzkau und Anhalt-Aschersleben. Alexius Friedrich Christian von Anhalt-Bernburg erlangte im April 1806 als erster der anhaltischen Fürsten die Herzogswürde. Bei Anhalt-Koethen und Anhalt-Dessau wurde der Herzogtitel 1807 angenommen. Seit 1863 existiert nur noch die Dessauer Linie, die aufgrund der Novemberrevolution im Jahr 1918 ihren Thronverzicht im Herzogtum Anhalt erklärte und deren Familienoberhaupt seit 1963 Eduard Prinz von Anhalt ist.

      mit Herrscherliste und
      Die Stammliste der Askanier nennt die Askanier angefangen bei dem ersten nachweisbaren Mitglied dieses deutschen Uradelsgeschlechts, das nachträglich als Adalbert von Ballenstedt bezeichnet wurde.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Askanier