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Friedrich Wilhelm VON BRANDENBURG, geb. 16 Feb 1620, Berlin, Berlin, Germany gest. 9 Mai 1688, Potsdam, Brandenburg, Germany (Alter 68 Jahre)
Eheschließung
14 Jun 1668
Notizen
Kinder:
M Markgraf Philipp Wilhelm zu Brandenburg-Schwedt (* 19 Mai 1669; + 19 Dez 1711). oo (25 Jan 1699) Prinzessin Johanna Charlotte von Anhalt-Dessau (* 06 Apr 1682; + 31 Mrz 1750)
F Maria Amalia (* 26 Nov 1670; + 17 Nov 1739). oo1 (20 Aug 1687) Karl (* 18 Nov 1664; + 15 Mrz 1688), Erbprinz von Mecklenburg-Güstrow. oo2 (05 Jul 1689) Moritz Wilhelm (* 12 Mrz 1664; + 15 Nov 1718), Herzog von Sachsen-Zeitz
M Albrecht Friedrich (* 24 Jan 1672; + 21 Jun 1731), Markgraf zu Brandenburg-Schwedt, Herrenmeister von Sonnenburg. oo (31 Okt 1703) Prinzessin Marie Dorothea von Kurland (* 02 Aug 1684; + 17 Jan 1743)
M Karl Philipp (* 05 Jan 1673; + 23 Jul 1695), Markgraf zu Brandenburg. oo (1695) Katharina von Balbiano (* 1670; + Dez 1719)
F Elisabeth Sophie (* 05 Apr 1674; + 22 Nov 1748). oo1 (29 Apr 1691) Friedrich Kasimir (* 1650; + 22 Jan 1698), Herzog von Kurland. oo2 (30 Mrz 1703) Christian Ernst (* 27 Juli 1644; + 10 Mai 1712), Markgraf von Brandenburg-Bayreuth. oo3 (03 Jun 1714) Ernst Ludwig (* 07 Okt 1672; + 24 Nov 1724), Herzog von Sachsen-Meiningen
F Dorothea (* 06 Jun 1675; + 11 Sep 1676)
M Christian Ludwig (* 24 Mai 1677; + 03 Sep 1734), Markgraf zu Brandenburg-Schwedt, Administrator von Halberstadt
Kinder
1. Philipp Wilhelm VON BRANDENBURG-SCHWEDT, geb. 19 Mai 1669, Kaliningrad, Russia gest. 19 Dez 1711, Schwedt, Uckermark, Brandenburg, Germany (Alter 42 Jahre) [Vater: natural] [Mutter: natural]
: Adresse
: Ortsteil
: Ort
: Region
: (Bundes-)Staat/-Land
: Land
: Nicht festgelegt
Notizen
Dorothea Sophie von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (* 9. Oktober 1636 in Glücksburg; † 6. August 1689 in Karlsbad) war von 1668 bis zu ihrem Tod durch ihre Ehe mit Kurfürst Friedrich Wilhelm Kurfürstin von Brandenburg.
Dorothea war die Tochter von Herzog Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg und Sophie Hedwig von Sachsen-Lauenburg. Als Urenkelin des dänischen Königs Christian III. war sie auch mit dem dänischen Königshaus verwandt. Sie wuchs auf Schloss Glücksburg auf.
Seit 1653 war Dorothea mit Herzog Christian Ludwig von Braunschweig-Lüneburg, dem Schwager des dänischen Königs Friedrich III., verheiratet und lebte mit ihm auf Schloss Celle. Die Ehe mit dem jähzornigen und trinkfreudigen Welfenherzog blieb kinderlos. Im Jahre 1665 starb ihr Ehemann und sie zog sich zunächst auf den Witwensitz Schloss Herzberg zurück.
Seit dem 14. Juni 1668 war sie in zweiter Ehe mit Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, dem Großen Kurfürsten, verheiratet, von dem sie sieben Kinder bekam.
Dorothea war eine selbstbewusste und geschäftstüchtige Frau. Um die finanzielle Versorgung ihrer vier Söhne zu sichern, erwarb sie 1670 Brandenburg-Schwedt und weitere Gebiete, ähnlich wie der Kurfürst seiner ersten Ehefrau Luise Henriette von Oranien 1650 das Amt Bötzow (Amt Oranienburg) als Versorgungsquelle übertragen hatte. 1670 erhielt sie von ihrem Ehemann außerdem ein unbebautes Areal vor den Toren der damaligen Städte Berlin und Kölln (zwischen der heutigen Oranienburger Straße und Unter den Linden) als Geschenk. Sie ließ das Gelände parzellieren und verpachten. Ab 1674 wurde dort planmäßig die Berliner Neustadt angelegt, später „Dorotheenstadt“ genannt. Für die Lindenallee als Flaniermeile soll Dorothea 1680 den ersten Baum gepflanzt haben. In der Dorotheenstadt siedelten sich nach dem Edikt von Potsdam unter anderem Hugenotten an. Am Ufer der Spree entstand Anfang der 1680er Jahre auch eine Werft (Schiffbauhof).
Auch andere Projekte dienten der Wiederbelebung der infolge des Dreißigjährigen Krieges noch lange Zeit daniederliegende Wirtschaft in Brandenburg. Dazu gehörten der Betrieb einer Meierei und eines Gasthofes auf dem Gelände des späteren Schlosses Monbijou sowie Anstrengungen zur Belebung der Herrschaften Schwedt-Vierraden und Wildenbruch oder dem Betrieb einer Papiermühle in Liebenow. Dorothea ließ auch Schloss Schwedt und Schloss Wildenbruch neu aufbauen, nachdem sie die dortigen Grundherrschaften erworben hatte.
Die brandenburgische Kurfürstin setzte sich gemeinsam mit ihrem Gemahl für die Entwicklung von Potsdam als zweite Residenz des brandenburg-preußischen Staates ein. Im Jahr 1673 erwarb der Kurfürst für sie das Schloss Caputh bei Potsdam, wo sie ein ländliches Herrenhaus zu einem Lustschloss erweitern und ausstatten ließ. Heute ist es ein Museum der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, dessen Ausstellung über das Leben und Wirken Dorotheas informiert.
Ein halbes Jahr nach ihrer Hochzeit mit Friedrich Wilhelm von den preußischen Ständen nach ihrer religiösen Überzeugung befragt, übergab Dorothea diesen Anfang 1669 ein ausführliches "Glaubensbekenntnis", das mit dem Satz beginnt: "Ich glaube nicht, was der Papst befiehlt, auch nicht in allen Stücken, was Luther, Zwingli, Beza und Calvin schreiben (...)." Aus Liebe zu ihrem zweiten Ehemann wechselte sie von der lutherischen zur reformierten Konfession. Sie trat mutig für die religiöse Toleranz ein: "(Ich) lasse (...) einem Jedweden die Freiheit seines Gewissens (...)." Gemeinsam mit ihrem Mann Friedrich Wilhelm hieß sie 1671 Juden und 1685 Hugenotten in Brandenburg-Preußen willkommen.
Ihre letzte Ruhestätte befindet sich in der Hohenzollerngruft des Berliner Doms.
In der Geschichtsschreibung werden die Leistungen der gebürtigen Glücksburgerin seit jeher weitgehend anerkannt. Positiv wird vermerkt, dass sie ihren Mann auf allen seinen Feldzügen begleitet habe, auf den Schlachtfeldern genächtigt, als Gleichberechtigte sehr großen Einfluss auf die Politik genommen und mit ihrem Mann alle Pläne bezüglich des Staates diskutiert habe (François de Rébenac, der Gesandte des französischen Königs Ludwig XIV. in Berlin). Darüber hinaus hat sie es geschafft, durch geschicktes Wirtschaften und überlegte Investitionen, sowohl ihr eigenes Vermögen zu mehren, als auch die Staatswirtschaft zu stärken.
Aus ihrer zweiten Ehe hatte Dorothea sieben Kinder.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Dorothea_Sophie_von_Schleswig-Holstein-Sonderburg-Gl%C3%BCcksburg
[S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Dorothea Sophie von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg.
Dorothea Sophie von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (* 9. Oktober 1636 in Glücksburg; † 6. August 1689 in Karlsbad) war von 1668 bis zu ihrem Tod durch ihre Ehe mit Kurfürst Friedrich Wilhelm Kurfürstin von Brandenburg. - Dorothea war die Tochter von Herzog Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg und Sophie Hedwig von Sachsen-Lauenburg.