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Anna VON TOSKANA, geb. 17 Okt 1879, Lindau Bodensee, Lindau, Bavaria, Germany gest. 30 Mai 1961, Baden-Baden, Baden-Württemberg, Germany (Alter 81 Jahre)
Eheschließung
12 Feb 1901
Salzburg, Salzburg, Austria
Notizen
Kinder:
F Maria Rosa ZU HOHENLOHE-BARTENSTEIN (* 21 Dez 1903, Schloss Bartenstein; + 28 Mai 1999, Lahr). oo (1923) Josef Hugo Waldenmaier (1895–1976), Schuldirektor; o/o 1928. Zwei Söhne.
M Karl ZU HOHENLOHE-BARTENSTEIN (* 20 Okt 1905, Schloss Bartenstein; + 07 Mai 1950, Autounfall in Unterbalbach bei Königshofen, Baden). oo (1936) Baronin Clara von Meyern-Hohenberg (1912–2001). Drei Kinder.
M Albrecht ZU HOHENLOHE-BARTENSTEIN (* 09 Sep 1906, Schloss Bartenstein; + 23 Jan 1996, Niederstetten). oo (1936) Therese Gräfin von Geldern-Egmont (1911–2000). Drei Kinder.
F Elisabeth ZU HOHENLOHE-BARTENSTEIN (* 08 Dez 1907, Schloss Bartenstein; + 01 Aug 1927, Aigen Glas bei Salzburg), unverheiratet.
F Margarethe ZU HOHENLOHE-BARTENSTEIN (* 14 Feb 1909, Schloss Bartenstein; + 22 Dez 1986, Rom). oo (1971) Raffaele Corsi, Edelmann der Freiherren von Turri und Maggio (1908–1988). Ohne Nachkommen.
M Friedrich ZU HOHENLOHE-BARTENSTEIN (* 03 Sep 1910, Aeschach bei Lindau; + 16 Mai 1985, Bonn-Bad Godesberg). oo (1959) Marie-Claire Buet de Villars (* 02 Aug 1916; + 09 Dez –2012). Eine Tochter.
Johannes Friedrich Michael Karl Maria Fürst zu Hohenlohe-Bartenstein und Jagstberg (* 20. August 1863 auf Schloss Bartenstein; † 19. August 1921 ebenda) war ein deutscher Offizier und Standesherr des Königreichs Württemberg.
Geboren wurde Johannes zu Hohenlohe-Bartenstein als Sohn von Fürst Karl zu Hohenlohe-Bartenstein (1837–1877) und Rosa, geborene Gräfin von Sternberg (1836–1918); er hatte noch eine ältere Schwester Marie (1861–1933) und eine jüngere Schwester Nora (1864–1945), die später eine bekannte Salonnière am Wiener Hof wurde. Um 1864 verfiel sein Vater in eine als unheilbar diagnostizierte „Schwermut“, und die Mutter zog mit den Kindern zu ihren Eltern nach Böhmen, wo der Großvater Jaroslav Graf von Sternberg Schloss ?astolovice und Schloss Zasmuk besaß; er stellte seiner Tochter das Schloss Nedielischt zur Verfügung und vererbte es ihr später. Den Winter verbrachte die Familie im Sternberg'schen Haus am Radetzkyplatz in Prag, das Frühjahr in Wien. Die Kinder erhielten an diesen wechselnden Orten Privatunterricht. Später besuchte Erbprinz Johannes ein Gymnasium in Wien.
Anschließend studierte Johannes zu Hohenlohe-Bartenstein Staatswissenschaften an der Eberhard Karls Universität Tübingen. 1887 wurde er Corpsschleifenträger des Corps Suevia Tübingen. Im April 1888 trat er in die Offizierslaufbahn der Württembergischen Armee. Er stieg bis 1915 zum Oberst des Ulanen-Regiments „König Karl“ (1. Württembergischen) Nr. 19 auf. Er bekleidete auch hohe militärische Ränge in der Bayerischen Armee und in der Sächsischen Armee. Im Ersten Weltkrieg war er Etappendelegierter der freiwilligen Krankenpflege bei der Armeeabteilung unter General der Infanterie Ludwig von Falkenhausen.
Als sein Vater 1877 starb, wurde Erbprinz Johannes als nunmehriger Fürst Oberhaupt des Hauses Hohenlohe-Bartenstein, verbunden mit einem Mandat in der Kammer der Standesherren der württembergischen Landstände in Stuttgart. Er konnte das Mandat wegen seiner Minderjährigkeit zunächst nicht selbst wahrnehmen und ließ sich dort von seinem Onkel, Albert zu Hohenlohe-Jagstberg, vertreten. 1886 trat er persönlich in die Kammer ein und blieb dort als Standesherr bis 1918. Von 1911 bis 1918 war er Präsident dieser sogenannten Ersten Kammer der württembergischen Landstände. Fürst Johann war auch erbliches Mitglied in der Kammer der Reichsräte der Krone Bayern.
Neben seinem Militärdienst und seinen öffentlichen Ämtern verwaltete Johannes die fürstlichen Familiengüter. Durch den Tod seines Onkels Fürst Albert zu Hohenlohe-Bartenstein-Jagstberg im Jahre 1898 konnte er die Standesherrschaften Jagstberg und Niederstetten wieder mit seiner Hauptlinie Bartenstein vereinigen.
1896 wurde Johannes zu Hohenlohe-Bartenstein mit dem Großkreuz des Ordens der Württembergischen Krone ausgezeichnet. Er war außerdem Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies, des Hausordens der Rautenkrone sowie des Ordens des Heiligen Georg.
Fürst Johannes war römisch-katholisch und heiratete am 12. Februar 1901 in der Salzburger Residenz Anna Maria Theresia, Erzherzogin von Österreich-Toskana (* 17. Oktober 1879 in Lindau; † 30. Mai 1961 in Baden-Baden). Sie war Tochter des abgesetzten Großherzogs Ferdinand IV. von Toskana und seiner zweiten Gemahlin Alicia von Bourbon-Parma. - Aus der Ehe des Fürstenpaares Anna und Johannes gingen sechs Kinder hervor.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_zu_Hohenlohe-Bartenstein