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Kinder:
F (Zwilling) Hermine Amalie Marie von Österreich (* 14 Sep 1817, Ofen; + 13 Feb 1842, Wien), Äbtissin des Theresianischen Damenstiftes in Prag
M (Zwilling) Stephan Franz Viktor von Österreich (* 14 Sep 1817, Ofen; + 19 Feb 1867, Menton), bis 1848 Palatin von Ungarn, ab 1848 Graf bzw. Fürst von Holzappel-Schaumburg
Nicht zu verwechseln mit:
Hermine Amalie Marie von Österreich: Ihre eigene Tochter, die im Jahr 1817 geboren wurde und unverheiratet als Äbtissin des Theresianischen Damenstifts in Prag verstarb (lebte 1817–1842).
Hermine Reuß ältere Linie: Die zweite Ehefrau des letzten deutschen Kronprinzen Wilhelm von Preußen (lebte 1887–1947).
Hermine von Waldeck-Pyrmont: Eine Prinzessin des 19. Jahrhunderts, die durch Heirat Fürstin von Schaumburg-Lippe wurde (lebte 1827–1910).
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Prinzessin Hermine Amalie Marie von Anhalt-Bernburg-Schaumburg-Hoym (* 2. Dezember 1797 in Hoym, Fürstentum Anhalt-Bernburg-Hoym; † 14. September 1817 in Ofen, Königreich Ungarn) war durch Heirat Erzherzogin von Österreich und Palatinissa von Ungarn.
Hermine war die älteste Tochter des Fürsten Victor II. von Anhalt-Bernburg-Schaumburg-Hoym (1767–1812) aus dem Hause der Askanier und dessen Gattin Prinzessin Amalie von Nassau-Weilburg (1776–1841). Sie wuchs zusammen mit ihren drei Schwestern in Hoym auf und bekam eine umfangreiche Erziehung.
Im Alter von 17 Jahren wurde sie mit dem 39-jährigen Erzherzog Joseph von Österreich (1776–1847), dem siebten Sohn des römisch-deutschen Kaisers Leopold II. und dessen Frau Infantin Maria Ludovica von Spanien, verheiratet. Die Heirat fand am 30. August 1815 auf Schloss Schaumburg statt.
Hermine war für ihre Wohltätigkeit bekannt. Sie, die der Reformierten Kirche Helvetischen Bekenntnisses angehörte, unterstützte tatkräftig ihre Glaubensgenossen im Königreich Ungarn. Für den Bau der Reformierten Kirche (am heutigen Kálvin-Platz) stiftete sie aus ihrem Privatvermögen 16 000 Gulden.
Erzherzogin Hermine starb an den Folgen der Zwillingsgeburt im Alter von 19 Jahren in Ofen und wurde in der Krypta der Reformierten Kirche am damaligen Heumarkt (heute Kálvin-Platz) zu Pest bestattet. Bei dem verheerenden Hochwasser von 1838, das weite Gebiete der Stadt Pest überflutete, wurde auch die Gruft der Kirche überschwemmt. Deshalb sah man sich genötigt, den Sarg mit ihren sterblichen Überresten in die Palatinusgruft auf der Ofener Burg zu überführen.
Aus der Ehe mit Palatin Joseph ging ein Zwillingspaar hervor.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hermine_von_Anhalt-Bernburg-Schaumburg-Hoym
[S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Hermine von Anhalt-Bernburg-Schaumburg-Hoym.
Prinzessin Hermine Amalie Marie von Anhalt-Bernburg-Schaumburg-Hoym (* 2. Dezember 1797 in Hoym, Fürstentum Anhalt-Bernburg-Hoym; † 14. September 1817 in Ofen, Königreich Ungarn) war durch Heirat Erzherzogin von Österreich und Palatinissa von Ungarn. - Hermine war die älteste Tochter des Fürsten Victor II. von Anhalt-Bernburg-Schaumburg-Hoym (1767–1812) aus dem Hause der Askanier und dessen Gattin Prinzessin Amalie von Nassau-Weilburg (1776–1841).
[S179] Stammlisten - Herrscherlisten, (Name: wikipedia et alt.;), Askanier.
Die Askanier sind ein altsächsisches Hochadelsgeschlecht, das seit dem 11. Jahrhundert namentlich historisch nachweisbar ist und dessen Stammburgen Aschersleben, Ballenstedt, Bernburg und Anhalt sich im heutigen Sachsen-Anhalt befinden. Die Burg Anhalt liegt im Harz nordöstlich von Harzgerode und ist heute eine Ruine. Die Bezeichnung Askanier entstand aus der Latinisierung des Burgsitzes Aschersleben. Die Askanier werden auch als Haus Anhalt und als Anhaltiner bezeichnet, da seit dem Ende des 17. Jahrhunderts nur noch der anhaltinische Zweig existiert. Albrecht der Bär wurde 1138 Herzog von Sachsen und mit der Beherrschung der Mark Brandenburg 1150 der erste Markgraf im vormals slawischen Siedlungsraum. Im Jahr 1180 gelangten östliche Gebiete des Stammesherzogtums Sachsen an den Askanier Bernhard von Sachsen. Als Herzöge von Sachsen-Wittenberg erhielt die Familie 1356 die erbliche Kurwürde. Das Geschlecht beherrschte Anhalt-Dessau, Anhalt-Bernburg, Anhalt-Koethen, Anhalt-Zerbst, Anhalt-Plötzkau und Anhalt-Aschersleben. Alexius Friedrich Christian von Anhalt-Bernburg erlangte im April 1806 als erster der anhaltischen Fürsten die Herzogswürde. Bei Anhalt-Koethen und Anhalt-Dessau wurde der Herzogtitel 1807 angenommen. Seit 1863 existiert nur noch die Dessauer Linie, die aufgrund der Novemberrevolution im Jahr 1918 ihren Thronverzicht im Herzogtum Anhalt erklärte und deren Familienoberhaupt seit 1963 Eduard Prinz von Anhalt ist.
mit Herrscherliste und
Die Stammliste der Askanier nennt die Askanier angefangen bei dem ersten nachweisbaren Mitglied dieses deutschen Uradelsgeschlechts, das nachträglich als Adalbert von Ballenstedt bezeichnet wurde.