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Ernest VON ANHALT-ZERBST, geb. um 1451, Dessau, Saxony-Anhalt, Germany gest. 12 Jun 1516, Dessau, Saxony-Anhalt, Germany (Alter ~ 65 Jahre)
Beziehung
natural
Mutter
Margareta VON MÜNSTERBERG-OELS, geb. 25 Aug 1473, Wroclaw, Dolnoslaskie, Poland gest. 28 Jun 1530, Dessau, Saxony-Anhalt, Germany (Alter 56 Jahre)
Beziehung
natural
Eheschließung
20 Jan 1494
Cottbus, Spree-Neisse, Brandenburg, Germany
Notizen
Kinder:
Thomas (* 1503; + jung)
Johann IV. (1504–1551), Fürst von Anhalt-Zerbst. oo (1534) Prinzessin Margareta von Brandenburg (1511–1577)
Georg III. (1507–1553), Fürst von Anhalt-Plötzkau
Joachim I. (1509–1561), Fürst von Anhalt-Dessau
Margareta VON BRANDENBURG, geb. um 1511, Brandenburg, Germany gest. um 3 Nov 1577 (Alter ~ 66 Jahre)
Eheschließung
15 Feb 1534
Dessau, Saxony-Anhalt, Germany
Notizen
Kinder:
M Karl (1534–1561), Fürst von Anhalt-Zerbst. oo (1557) Prinzessin Anna von Pommern (1531–1592)
M Joachim Ernst (1536–1586), Fürst von Anhalt. oo1 (1560) Gräfin Agnes von Barby (1540–1569). oo2 (1571) Prinzessin Eleonore von Württemberg (1552–1618)
F Marie (1538–1563). oo (1559) Graf Albrecht X. von Barby und Mühlingen (1534–1586)
M Bernhard VII. (1540–1570), Fürst von Anhalt-Dessau. oo (1565) Prinzessin Klara von Braunschweig-Lüneburg (1550–1598)
F Margarete (1541–1547)
F Elisabeth (1545–1574). oo (1570) Graf Wolfgang II. von Barby (1531–1615)
Kinder
1. Joachim Ernst VON ANHALT-ZERBST, geb. 21 Okt 1536, Dessau, Saxony-Anhalt, Germany gest. 6 Dez 1586, Dessau, Saxony-Anhalt, Germany (Alter 50 Jahre) [Vater: natural] [Mutter: natural]
: Adresse
: Ortsteil
: Ort
: Region
: (Bundes-)Staat/-Land
: Land
: Nicht festgelegt
Notizen
Johann IV. von Anhalt-Zerbst (* 4. September 1504 in Dessau; † 4. Februar 1551 in Zerbst) war ein Fürst von Anhalt-Zerbst aus dem Hause der Askanier.
Johann war der ältere Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Zerbst (1451–1516) aus dessen Ehe mit Margarethe (1473–1530), Tochter des Herzogs Heinrich I. von Münsterberg. Nach seiner sorgsamen Erziehung ging Johann bis zu seiner Volljährigkeit an den Hof seines Vormundes Joachim I. von Brandenburg.
Wegen seiner Kenntnisse und seines ausgeglichenen Charakters wurde er von verschiedenen Fürsten oft zur Vermittlung bei Streitfragen eingesetzt. So verhandelte er im Auftrag von Kaiser Karl V. mit Martin Luther und im Auftrag König Christians II. von Dänemark mit dem brandenburgischen Hof.
Zunächst eifriger Katholik, geriet er in Auseinandersetzung mit seinen der Reformation zuneigenden anhaltischen Verwandten, nahm aber später unter dem Einfluss seines Bruders Georg selbst den lutherischen Glauben an und trieb die Reformation ab 1535 auch im Land voran. In der gemeinsamen Regierung mit seinen Brüdern, hatte Johann die eigentliche Regierungsgewalt inne.
Bei der Teilung des Landes 1544 erhielt Johann den Zerbster Landesteil und die jenseits der Elbe liegenden Aemter und Städte. Er erlitt aber noch im selben Jahr einen Schlaganfall und erholte sich davon bis zu seinem Tod 1551 nicht wieder. Unter Johann wuchs der Wohlstand des Landes aber auch die Schuldenlast.
Er heiratete am 15. Februar 1534 in Dessau Margareta (1511–1577), Tochter des Kurfürsten Joachim I. von Brandenburg und Witwe von Herzog Georg I. von Pommern. Deshalb erhielt sie von dessen Nachfolger und Sohn, Philipp I., wegen des Brautschatzes eine jährliche Leibrente von 1.200 Gulden, die jeweils zu Ostern vom Wolgaster Landrentmeister an Margaretas Beauftragte in Pasewalk auszuzahlen waren. Die aus erster Ehe mit Georg I. stammende Tochter Georgia mussten Johann IV. und Margarethe 1543 an Philipp I. übergeben, weil sie als pommersche Prinzessin galt und damaligen Rechtsanschauungen zufolge dort erzogen werden musste.
Die Heirat mit der wesentlich ranghöheren Witwe aus kurbrandenburgischem Haus wurde entsprechend pompös gefeiert. Doch Johann kraenkelte bereits wenige Jahre nach der Eheschließung und erlitt schließlich 1544 einen Schlaganfall. Mit seiner Gemahlin überwarf er sich in den folgenden Jahren, was 1550 zu deren vorübergehender Inhaftierung führte, aus der sie jedoch floh. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_IV._(Anhalt-Zerbst)
[S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Johann IV. (Anhalt-Zerbst).
Johann IV. von Anhalt-Zerbst (* 4. September 1504 in Dessau; † 4. Februar 1551 in Zerbst) war ein Fürst von Anhalt-Zerbst aus dem Hause der Askanier. Johann war der ältere Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Zerbst (1451–1516) aus dessen Ehe mit Margarethe (1473–1530), Tochter des Herzogs Heinrich I. von Münsterberg.
[S179] Stammlisten - Herrscherlisten, (Name: wikipedia et alt.;), Askanier.
Die Askanier sind ein altsächsisches Hochadelsgeschlecht, das seit dem 11. Jahrhundert namentlich historisch nachweisbar ist und dessen Stammburgen Aschersleben, Ballenstedt, Bernburg und Anhalt sich im heutigen Sachsen-Anhalt befinden. Die Burg Anhalt liegt im Harz nordöstlich von Harzgerode und ist heute eine Ruine. Die Bezeichnung Askanier entstand aus der Latinisierung des Burgsitzes Aschersleben. Die Askanier werden auch als Haus Anhalt und als Anhaltiner bezeichnet, da seit dem Ende des 17. Jahrhunderts nur noch der anhaltinische Zweig existiert. Albrecht der Bär wurde 1138 Herzog von Sachsen und mit der Beherrschung der Mark Brandenburg 1150 der erste Markgraf im vormals slawischen Siedlungsraum. Im Jahr 1180 gelangten östliche Gebiete des Stammesherzogtums Sachsen an den Askanier Bernhard von Sachsen. Als Herzöge von Sachsen-Wittenberg erhielt die Familie 1356 die erbliche Kurwürde. Das Geschlecht beherrschte Anhalt-Dessau, Anhalt-Bernburg, Anhalt-Koethen, Anhalt-Zerbst, Anhalt-Plötzkau und Anhalt-Aschersleben. Alexius Friedrich Christian von Anhalt-Bernburg erlangte im April 1806 als erster der anhaltischen Fürsten die Herzogswürde. Bei Anhalt-Koethen und Anhalt-Dessau wurde der Herzogtitel 1807 angenommen. Seit 1863 existiert nur noch die Dessauer Linie, die aufgrund der Novemberrevolution im Jahr 1918 ihren Thronverzicht im Herzogtum Anhalt erklärte und deren Familienoberhaupt seit 1963 Eduard Prinz von Anhalt ist.
mit Herrscherliste und
Die Stammliste der Askanier nennt die Askanier angefangen bei dem ersten nachweisbaren Mitglied dieses deutschen Uradelsgeschlechts, das nachträglich als Adalbert von Ballenstedt bezeichnet wurde.