Fam. Schachtler-Risi

Maurits Cornelis ESCHER

Maurits Cornelis ESCHER

männlich 1898 - 1972  (73 Jahre)


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  • Name Maurits Cornelis ESCHER  [1] 
    Geburt 17 Jun 1898  Leeuwarden, Friesland, Netherlands Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Tod 27 Mrz 1972  Hilversum, Noord-Holland, Netherlands Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Beerdigung Baarn, Baarn, Utrecht, Netherlands Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Baarn Nieuwe Begraafplaats: Afdeling E.38
    Personen-Kennung I20794  schap
    Zuletzt bearbeitet am 4 Nov 2026 

    Mutter Sara Adriana GLEICHMAN,   geb. 12 Okt 1860, S-Gravenhage, Zuid-Holland, Netherlands Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 27 Mai 1940, S-Gravenhage, Zuid-Holland, Netherlands Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 79 Jahre) 
    Beziehung natural 
    Familien-Kennung F21057  Familienblatt  |  Familientafel

  • Ereignis-Karte
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  • Fotos
    Maurits Cornelis ESCHER
    Maurits Cornelis ESCHER

  • Notizen 
    • Maurits Cornelis Escher (* 17. Juni 1898 in Leeuwarden, Provinz Friesland; † 27. März 1972 in Hilversum, Provinz Nordholland) war ein niederländischer Künstler und Grafiker, der vor allem durch seine Darstellung unmöglicher Figuren bekannt wurde.

      M. C. Escher kam 1898 als jüngster von fünf Söhnen des Wasserbauingenieurs George Arnold Escher im Princessehof in Leeuwarden zur Welt. 1903 zog die Familie nach Arnheim, wo der junge Escher die schulische Grundausbildung absolvierte. Allerdings war er ein ziemlich schlechter Schüler, musste zwei Klassen wiederholen und hatte trotz seiner zeichnerischen Begabung sogar im Fach Kunst schlechte Noten. 1917 zog die Familie nach Oosterbeek.
      Escher begann 1919 ein Architekturstudium in Haarlem, das er schon nach einer Woche abbrach. Sein dortiger Lehrer Samuel Jessurun de Mesquita, ein portugiesischstämmiger Jude, erkannte die außerordentliche Begabung und unterrichtete ihn weiter in grafischen Techniken. Escher beherrschte bald die Holzschnitttechnik. Mesquitas starke Persönlichkeit übte großen Einfluss auf Eschers weitere Entwicklung zum Grafiker aus.
      Ab 1921 bereiste er mehrfach Italien, meist zu Fuß oder auf dem Esel, sowie Spanien, wo er sich mit arabischer Ornamentik (Alhambra) auseinandersetzte. 1923 lernte er die vor den Bolschewiki aus Russland in die Schweiz geflohene Jetta Umiker kennen, die er 1924 in Viareggio heiratete. Das Paar ließ sich in der Nähe von Rom nieder. Am 23. Juli 1926 wurde ihr erster Sohn Georg geboren. Arthur, ihr zweiter Sohn, kam am 8. Dezember 1928 zur Welt.
      Während der 1920er Jahre erlangte Escher eine gewisse Popularität und hatte 1929 gleich fünf Ausstellungen in den Niederlanden und der Schweiz. Bis 1937 entstanden überwiegend mediterrane Landschaftsbilder, darunter die große Lithografie eines kleinen Abruzzendorfes (Castrovalva 1930). Vor allem in den USA hatte Escher Aufmerksamkeit erregt.
      Aus Abneigung gegen den italienischen Faschismus verlegten die Eschers ihren Wohnsitz 1935 in die Schweiz nach Château-d’Oex, nachdem sie sich eine Weile in Steckborn am Bodensee aufgehalten hatten. Auf einem Frachtschiff bereiste er die Adria, Sizilien und die Riviera. Nach einem zweiten Besuch der Alhambra 1936 veränderte sich Eschers Thematik, die Periode der Metamorphosen (Tag und Nacht 1938) begann. 1937 folgte ein weiterer Umzug in die Nähe von Brüssel und er experimentierte zunehmend mit Flächenfüllungen (Parkettierung (>1)).
      Als die Nationalsozialisten in Brüssel einmarschierten, zog die Familie erneut um, ins niederländische Baarn. Sein Lehrer Samuel Jessurun de Mesquita wurde 1944 von den deutschen Besatzern verschleppt und im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Escher konnte zumindest einen Großteil von Mesquitas Werk retten.
      Nach Kriegsende erlernte Escher die Mezzotintotechnik (>2) und wandte sich ab 1946 verstärkt perspektivischen Bildern (Oben und Unten 1947) zu. Er erhielt vermehrt gut bezahlte Aufträge, verkaufte viele seiner Drucke und war 1950 in den USA ein gefragter Künstler. Sein großer Durchbruch in Europa erfolgte im September 1954, als ihm das Stedelijk Museum eine Einzelausstellung in Amsterdam anlässlich eines gleichzeitig dort abgehaltenen Mathematiker-Kongresses gewährte.[5] 1955 wurde Escher die Ritterwürde des Oranje-Nassau-Ordens verliehen. Die beiden letzten Ausstellungen zu seinen Lebzeiten fanden 1969 im Rheinischen Landesmuseum Bonn und in der Kunsthalle Bern statt.
      1962 und 1964 musste er operiert werden. 1972 starb er im Krankenhaus in Hilversum.
      Escher schuf vor allem grafische Arbeiten und brachte es in den Techniken des Holzschnitts, des Holzstichs und der Lithografie zur technischen Perfektion. Als junger Mann reiste er durch Italien und den Mittelmeerraum bis Portugal und schuf viele Landschaftsdarstellungen und Architekturstudien in einer breiten Palette grafischer Stile. Die Motive der südlichen Landschaften bildeten zugleich den Formen-Kanon seiner späteren „naturfremden“ Arbeiten.
      Durch seine vielen Reisen verband Escher eine besondere Liebe mit dem Meer und der Schifffahrt. So hielt er noch im Alter Vorträge über die mannigfachen Naturphänomene und Eindrücke, die einem Schiffsreisenden im Mittelmeer begegnen.
      Seine bekanntesten Werke, die Escher nahezu den Status eines Popstars einbrachten, beschäftigen sich mit der Darstellung perspektivischer Unmöglichkeiten, optischer Täuschungen (>3) und multistabiler Wahrnehmungsphänomene (>4) . Man sieht Objekte oder Gebäude, die auf den ersten Blick natürlich zu sein scheinen, auf den zweiten aber vollkommen widersprüchlich sind („unmögliche Figuren“).
      Die von Lionel Penrose 1958 entworfene unendliche Penrose-Treppe (>5) bildete die Grundlage zu Eschers Bild Wasserfall (1961). Es zeigt einen Wasserlauf, der sich von einem Wasserrad im Vordergrund im Zick-Zack vom Betrachter fortbewegt, jede Ecke Teil von insgesamt zwei Türmen auf Säulen. Schließlich läuft das Wasser als ein Wasserfall im Vordergrund nach unten und streicht über das Wasserrad vom Anfang und macht die Konstruktion scheinbar zu einem Perpetuum mobile. Das Wasser läuft größtenteils bergauf, gleichzeitig scheinbar in immer weitere Ferne, obwohl die Ecken des Wasserlaufs trotzdem abwechselnd in einem der beiden Türme liegen. Das Bild Treppauf Treppab (1960 (>6)) zeigt eine auf ähnliche Weise konstruierte viereckige, endlose Treppe.
      Die unmögliche Lattenkiste (>7) ist Ausgangspunkt des Bildes Belvedere. Ober- und Untergeschoss eines Aussichtspavillons in einer norditalienischen Landschaft sind um 90° gegeneinander verdreht. Eine Leiter, die auf dem Boden des Untergeschosses steht, lehnt an der Außenwand der oberen Etage. Die Säulen, die das Gebäude tragen, wechseln unmerklich die Seiten. Das paradoxe Gebäude wirkt dennoch auf den ersten Blick völlig stabil.
      Seine Lithographie Drawing Hands (1948) zeigt zwei einander gegenüberliegende Hände, die sich in einem paradox wirkenden Vorgang gegenseitig zeichnen.
      Ausgehend von den Metamorphosen der Ornamental-Kunst der maurischen Majolika, die Escher in Südspanien studiert hatte, entwickelte er in seinen Bildern Metamorphose I bis Metamorphose III und weiteren eine Technik der regelmäßigen Flächenfüllung durch teilweise fantastische Figuren. Das verfeinerte er, indem er in diese Flächenmuster immer wieder leichte Variationen (Vogel Fisch, 1938 oder Luft und Wasser, 1938) einfließen ließ, so dass sich die verwendeten Figuren verwandeln und beispielsweise Vögel zu Fischen werden und die Ebene füllen.
      Escher widmete sich in seinen Arbeiten auch Themen wie:
      Möbiusbändern (>8) (Möbiusband I und II)
      Kristallformen (Kristall, Kontrast – Ordnung and Chaos)
      Spiegelungen (bekannt ist ein Selbstporträt in der Spiegelung einer Glaskugel (>9))
      optischen Verzerrungen (>10) (Print gallery I, Up and Down)
      Fraktalen (>11) (Kreislimit III)
      Die „Kaleidozyklen“ hat er nicht erfunden. Das sind aus mindestens acht Tetraedern bestehende Körper, die sich so drehen lassen, dass der Betrachter alle Seiten des Dreiecks sieht. Diese Körper sind vielmehr eine Weiterführung seines Werkes durch die amerikanische Mathematikerin Doris Schattschneider und den Künstler Wallace G. Walker, die Herausgeber des Buches M. C. Escher Kaleidozyklen. Der Bezug zu Escher besteht darin, dass die Körperoberflächen mit verschiedenen Darstellungen aus seinem Werk versehen sind.
      Escher schuf auch einige gewerbliche Arbeiten, so ein 58 Meter langes Metamorphose-Wandbild für die Hauptpost in Den Haag, das sich heute im Flughafen Schiphol befindet, eine Säulengestaltung für eine Schule und eine Keksdose in Form eines Dodekaeders mit Seestern-Motiv in limitierter Auflage. Seine Entwürfe für Geldscheine, für die er an einem Auswahlverfahren teilgenommen hatte, scheiterten daran, dass sie nicht fälschungssicher waren. Ebenso nicht verwirklicht wurden Entwürfe für Briefmarken.
      Rezeption: https://de.wikipedia.org/wiki/M._C._Escher#Rezeption
      Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/M._C._Escher
      470 Kunstwerke von Maurits Cornelis Escher: https://www.wikiart.org/de/m-c-escher/all-works
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      >1: https://de.wikipedia.org/wiki/Parkettierung
      >2: https://de.wikipedia.org/wiki/Schabkunst
      >3: https://de.wikipedia.org/wiki/Optische_T%C3%A4uschung
      >4: https://de.wikipedia.org/wiki/Multistabile_Wahrnehmung
      >5: https://de.wikipedia.org/wiki/Penrose-Treppe
      >6: https://de.wikipedia.org/wiki/Treppauf_Treppab
      >7: https://de.wikipedia.org/wiki/Unm%C3%B6gliche_Lattenkiste
      >8: https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6biusband
      >9: https://images.findagrave.com/photos/2003/329/8129363_1069833588.jpg
      >10: https://de.wikipedia.org/wiki/Verzeichnung
      >11: https://de.wikipedia.org/wiki/Fraktal

  • Quellen 
    1. [S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, M. C. Escher.
      Maurits Cornelis Escher (niederländisch [?m?ur?t?s k?r?ne?l?s ????r]; * 17. Juni 1898 in Leeuwarden, Provinz Friesland; † 27. März 1972 in Hilversum, Provinz Nordholland) war ein niederländischer Künstler und Grafiker, der vor allem durch seine Darstellung unmöglicher Figuren bekannt wurde. - M. C. Escher kam 1898 als jüngster von fünf Söhnen des Wasserbauingenieurs George Arnold Escher im Princessehof in Leeuwarden zur Welt.

      https://de.wikipedia.org/wiki/M._C._Escher