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Kinder:
M Arsakes II. VON ARMENIEN (* ca 0330, Großarmenien; + ca 0369/70, Festung Andmesh, Gefängnis des Vergessens, Sassanidenreich); König von Armenien
M Artasches von Armenien (* ca 0332, Großarmenien; + <0350, Armenien); Prinz, jung verstorben
M Trdat / Tiridates von Armenien (* ca 0334, Großarmenien; + ca 0350, Armenien; zusammen mit seiner Familie von den Persern während der Invasion hingerichtet); Vater des späteren Prinzen Gnel
Nicht zu verwechseln mit:
Arsaces II. von Parthien: Ein früher parthischer Großkönig (regierte ca. 211–191 v. Chr.) aus der parthischen Hauptlinie, der Jahrhunderte vor der armenischen Linie lebte.
Arsaces III. von Armenien: Sein gleichnamiger Enkel (Sohn des Königs Pap), der als letzter Monarch über das ungeteilte Großarmenien regierte, bevor das Territorium ca. 387 n. Chr. aufgeteilt wurde.
Arsaces I. von Armenien: Ein sehr früher armenischer König aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. (Sohn des Königs Artabanos III. von Parthien), der nur kurze Zeit regierte.
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Arschak II. (latinisiert Arsaces, griechisch Arsakes genannt; * 4. Jh.; † um 368) war wohl von ca. 338 bis ca. 368 König Armeniens. Die Chronologie ist allerdings unsicher, möglich ist auch eine Regierungszeit von 350 bis ca. 368. Er gehörte zur Dynastie der Arsakiden und wird in der Forschung gelegentlich als Arsakes III. gezählt.
Seine Herrschaftszeit war geprägt von der Rolle Armeniens als Zankapfel der römisch-persischen Rivalität. Hierbei stellte sich Arschak auf Seite der Römer, da die Sassaniden die zuvor herrschende arsakidische Dynastie im Partherreich gestürzt hatten. In diesem Zusammenhang ist auch seine Heirat im Jahr 351 mit Olympias, der Tochter des römischen Konsuls Flavius Ablabius, zu sehen, deren Vormund der römische Kaiser Constantius II. war, als dessen Freund Arschak galt. Arschak konnte Armenien bis 361 aus dem Konflikt zwischen Rom und dem Sassanidenreich heraushalten.
Im Jahr 363 kam es dennoch zum Krieg: Nach dem Scheitern des Feldzuges Kaiser Julians, bei dem die Armenier lediglich eine defensive Rolle spielten, verhandelte dessen Nachfolger Jovian den Frieden von 363, in dem er den Sassaniden weitgehende Zugeständnisse machte und Rom somit aus den Kampfhandlungen ausschied. Daraufhin konnte der sassanidische Großkönig Schapur II. ungehindert Armenien angreifen. Rom griff nicht ein, zumal der nun regierende Kaiser Valens im Inneren mit Problemen zu kämpfen hatte. Arschak konnte unter gemeinsamer Leitung mit dem Feldherrn Wardan Mamikonjan den Angriff abwehren, wurde aber unter dem Vorwand von Friedensverhandlungen in die Festung Agabana (Gefängnis des Vergessens) gelockt und gefangen genommen. Der Legende nach beging Arschak in Gefangenschaft Selbstmord.
Nach Arschaks Tod gelangte Armenien kurzzeitig unter sassanidische Herrschaft, die Nachfolge als König trat im Jahr 370 sein damals 17-jähriger Sohn Pap (lat. Papas) an.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Arschak_II._(Armenien)
[S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Arschak II. (Armenien).
Arschak II. (latinisiert Arsaces, griechisch Arsakes genannt; * 4. Jh.; † um 368) war wohl von ca. 338 bis ca. 368 König Armeniens. Die Chronologie ist allerdings unsicher, möglich ist auch eine Regierungszeit von 350 bis ca. 368. Er gehörte zur Dynastie der Arsakiden und wird in der Forschung gelegentlich als Arsakes III. gezählt.
[S179] Stammlisten - Herrscherlisten, (Name: wikipedia et alt.;), Arsakiden (Armenien).
Die Arsakiden regierten das Königreich Armenien von 54 bis 428. Sie waren ursprünglich eine Seitenlinie der iranisch-parthischen Arsakiden, wurden seit dem 3. Jahrhundert aber eine eindeutig armenische Dynastie. Die arsakidischen Könige regierten in den chaotischen Jahren nach dem Fall der Artaxiden zunächst mit Unterbrechungen das zwischen Parthern und Römern umkämpfte Land, bis im Jahr 62 n. Chr. Trdat I. die arsakidische Herrschaft in Armenien sicherte. Eine weitere, unabhängige Königslinie wurde von Vologaeses II. (Valarses/Vagharshak) im Jahr 180 in Iberien etabliert. Zwei der wichtigsten Ereignisse unter den Arsakiden war die Konversion Armeniens zum Christentum durch Gregor den Erleuchter im Jahr 314 (gemäß armenischer Tradition bereits 301) und die Schaffung des Armenischen Alphabetes um 400 durch Mesrop Maschtoz.