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Vardandoukht MAMIKONIAN, geb. zwischen 365 und 370, Armenia gest. nach 389, Armenia (Alter ~ 25 Jahre)
Eheschließung
zwischen 379 und 384
Armenia
politisch arrangiert durch ihren Vater Manuel Mamikonjan
Notizen
Kinder (oder Enkel):
M Johannes VON ARMENIEN (* 0385-90, Grossarmenien; + 0460<, Persarmenien); (Urahn und Stammvater der späteren byzantinisch-arsakidischen Militär- und Elite-Linie
Nicht zu verwechseln mit:
Arsaces I. und II. von Armenien: Frühere Monarchen des armenischen Territoriums aus derselben arsakidischen Dynastie, die im 1. und 4. Jahrhundert herrschten.
Arsaces I. von Parthien: Der legendäre Begründer des parthischen Reiches im 3. Jahrhundert v. Chr., auf den die gesamte weitverzweigte Dynastie der Arsakiden zurückgeht.
Artabanos I. (Arsaces III. von Parthien): Ein parthischer Herrscher (regierte ca. 214–196 v. Chr.), der in älteren historischen Abhandlungen fälschlicherweise manchmal mit dem gleichen lateinischen Zählnamen geführt wird.
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Arschak III. (latinisiert Arsaces, griechisch Arsakes genannt; * im 4. Jahrhundert; † kurz nach 387) war von 378 bis etwa 387 König Armeniens. Er gehörte zur Dynastie der Arsakiden und wird in der Forschung gelegentlich als Arsakes IV. gezählt.
Arschak III. war ein Sohn des armenischen Königs Pap, des Sohns und Nachfolgers des Arschak II. Seine Mutter war eine armenische Adlige namens Zarmandukht, und er hatte einen jüngeren Bruder Valaršak. Sein Geburtsdatum ist nicht überliefert. Er wuchs in Armenien auf.
Nach der Ermordung des Königs Pap im Jahr 374 ernannte der römische Kaiser Valens (>1) den Arsakiden Varazdat (>2), einen Sohn von Paps Halbbruder Anob, zum neuen Herrscher Armeniens. Varazdat regierte vier Jahre und ließ 378 seinen wichtigsten Berater, den General Mushel Mamikonian, ermorden. Manuel Mamikonian übernahm die Stellung seines verstorbenen Bruders Mushel als Sparapet (Oberkommandierender der armenischen Streitkräfte) und vertrieb Varazdat aus Armenien. Dort hatte er nun die führende Stellung inne und stellte den jungen Arschak III., den er mit seiner Tochter Vardandukht verheiratete, und dessen Bruder Valaršak als gemeinschaftliche Könige auf. Auch kümmerte sich Manuel um die Erziehung von Arschak III. und Valaršak, behandelte deren Mutter Zarmandukht ehrfurchtsvoll und arbeitete mit ihr in Regierungsgeschäften zusammen.
386 wurde Arschak III. nach dem Tod seines Bruders Valaršak und dem im gleichen Jahr erfolgten Ableben des Regenten Manuel Mamikonian Alleinherrscher. Doch bald danach einigten sich der römische Kaiser Theodosius I. (>3) und der sassanidische Großkönig Schapur III. (>4) auf die Teilung Armeniens in einen kleineren, unter römischer Oberherrschaft stehenden und einen wesentlich größeren, unter persischer Hegemonie stehenden Teil; die Demarkationslinie verlief durch Karin (Erzurum) im Norden und Amida (Diyarbak?r) im Süden. - Arschak III. begab sich nach der Teilung des Landes nach Acilisene und regierte Westarmenien unter römischem Schutz. Er starb aber bald, woraufhin die Verwaltung des römischen Armeniens durch Comites begann, während im persischen Armenien der Arsakide Chosroes IV. als Vasallenkönig der Sassaniden an die Macht kam.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Arschak_III.
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>1: https://de.wikipedia.org/wiki/Valens
>2: https://de.wikipedia.org/wiki/Varazdat
>3: https://de.wikipedia.org/wiki/Theodosius_I.
>4: https://de.wikipedia.org/wiki/Schapur_III.
[S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Arschak III.
Arschak III. (latinisiert Arsaces, griechisch Arsakes genannt; * im 4. Jahrhundert; † kurz nach 387) war von 378 bis etwa 387 König Armeniens. Er gehörte zur Dynastie der Arsakiden und wird in der Forschung gelegentlich als Arsakes IV. gezählt. - Arschak III. war ein Sohn des armenischen Königs Pap, des Sohns und Nachfolgers des Arschak II. Seine Mutter war eine armenische Adlige namens Zarmandukht, und er hatte einen jüngeren Bruder Valaršak. Sein Geburtsdatum ist nicht überliefert.
[S179] Stammlisten - Herrscherlisten, (Name: wikipedia et alt.;), Arsakiden (Armenien).
Die Arsakiden regierten das Königreich Armenien von 54 bis 428. Sie waren ursprünglich eine Seitenlinie der iranisch-parthischen Arsakiden, wurden seit dem 3. Jahrhundert aber eine eindeutig armenische Dynastie. Die arsakidischen Könige regierten in den chaotischen Jahren nach dem Fall der Artaxiden zunächst mit Unterbrechungen das zwischen Parthern und Römern umkämpfte Land, bis im Jahr 62 n. Chr. Trdat I. die arsakidische Herrschaft in Armenien sicherte. Eine weitere, unabhängige Königslinie wurde von Vologaeses II. (Valarses/Vagharshak) im Jahr 180 in Iberien etabliert. Zwei der wichtigsten Ereignisse unter den Arsakiden war die Konversion Armeniens zum Christentum durch Gregor den Erleuchter im Jahr 314 (gemäß armenischer Tradition bereits 301) und die Schaffung des Armenischen Alphabetes um 400 durch Mesrop Maschtoz.