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Autor von "Geschichte der Familie Steinlin von St. Gallen" mit einer Ahnentafel in über 400 grossformatigen Tafeln und Informationen über zig-Tausende von Familien und Personen. - Dieses beachtenswerte Werk ist eine wesentliche Grundlage für den hier vorliegenden Familienbaum.
Uli W. Steinlin wurde am 11. Februar 1927 in Schaffhausen geboren. Nach dem frühen Tod seines Vaters Otto Steinlin zog seine Mutter mit ihm nach St. Gallen, in die Heimatstadt der Steinlins. In der Schule lernte er bereits seine spätere Frau Vera Marklder kennen.
Er studierte seit 1946 an der ETH Zürich Physik, wechselte dann aber seiner Neigung folgend 1950 bis 1954 nach Basel in die Astronomie. Besonders prägten ihn in Basel die Vorlesungen von Carl Jaspers. Er war in Basel bald wissenschftlicher Mitarbeiter am Astronomischen Institut und wurde 1954 promoviert. Aufenthalte in den USA: 1956-1958 Assistent an der University of California in Berkley und 1961-1962 Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds am California Institute of Technology. In der Wüste von Passadena schloss er Freundschaft mit den Pueblo- und Navajo-Indianern.
1962 zurück in Basel, schlug er eine gründliche Reform der Universitätsorganisation nach amerikanischem Vorbild vor. Steinlins Offenheit, Unvoreingenommenheit und Direktheit provozierten und faszinieren noch heute.
1969 initiierte er die Schweizerische Gesellschaft für Astrophysik und Astronomie und war bis 1975 deren erster Präsident. Anschliessend war er bis 1982 Delegierter im Zentralvorstand der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft.
1970 kam Sohn Marc und 1972 Tochte Bettina zur Welt. 1971 bezog die Familie ein Haus in Biel-Benken.
Schon seit 1988, vier Jahre vor seiner Emeritierung, war Uli Steinlin Mitglied der Eidgenössischen Maturitätskommission und hat bis 1999 maßgeblich die Lehrpläne und den Prüfungsstoff in den Naturwissenschaften reformiert.
Nach seiner Eneritierung bis 2008 erarbeitete Uli Steinlin die "Geschichte der Familie Steinlin von St. Gallen", 2010 ausgezeichnet von der "Stiftung Kreatives Alter" der Vontobel-Stiftung in Zürich.
Quelle: Lupold von Lehnsten: Uli W. Steinlin-Markwalder zum Gedenken / Biel-Benkemer Dorf-Zytig, Nr, 486 vom 26 Feb 2016
[S204] Steinlin, Uli W., Die Vorfahren der Familie Steinlin von St. Gallen, Uli Werner Steinlin, * 1927.
1.1.8
[S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Uli W. Steinlin.
Uli Werner Steinlin (* 11. Februar 1927 in Schaffhausen; † 7. Dezember 2015) war ein Schweizer Astronom und Hochschullehrer.