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Quintus Caecilius Metellus Macedonicus (* zwischen 190 und 185 BC; + 115 BC) war ein römischer Politiker.
Macedonicus war der älteste Sohn des Quintus Caecilius Metellus, der im Jahr 206 BC Konsul gewesen war. Metellus war ein erfolgreicher General, kämpfte im Dritten Makedonischen Krieg und brachte die Siegesbotschaft von Pydna nach Rom. Er sicherte 146 BC die Annexion Makedoniens als römische Provinz - daher das Cognomen Macedonicus - und errichtete aus der Beute die Porticus Metelli, die er mit geraubten Kunstwerken ausschmückte. Für seinen Erfolg erhielt er einen Triumph.
154 wurde er zum Volkstribun gewählt, 148 zum Prätor. Als Konsul im Jahr 143 BC und Prokonsul im Jahr 142 BC kämpfte Macedonicus erfolgreich gegen die Keltiberer und eroberte Contrebia. Unklar ist, ob er auch hierfür einen Triumph erhielt. 136 war er als Legat des Lucius Furius Philus in Spanien, 133 schlug er eine Sklavenrevolte in Minturnae nieder. 131 BC wurde er zum Censor gewählt. Als konservativer Aristokrat war er ein Gegner der Gracchen. Während seiner Zeit als Censor machte er die Ehe für Römer zur Pflicht - ein Gesetz, das nie angewandt wurde. In der Zeit von 140 bis zu seinem Tod 115 BC war er Augur.
Seine vier Söhne Quintus, Lucius, Marcus und Gaius erreichten alle das Konsulat. Er hatte auch zwei Töchter , Caecilia Metella, die Mutter des Publius Servilius Vatia Isauricus, und deren gleichnamige Schwester Caecilia Metella, die Gattin des Konsuls von 111 BC, Publius Cornelius Scipio Nasica Serapio.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Quintus_Caecilius_Metellus_Macedonicus
[S204] Steinlin, Uli W., Die Vorfahren der Familie Steinlin von St. Gallen, Quintus Caecilius METELLUS Macedonicus, * um 188, + 115.
393-6.2/7.5
[S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Quintus Caecilius Metellus Balearicus.
Quintus Caecilius Metellus Balearicus war ein römischer Politiker des späten 2. Jahrhunderts BC - Quintus Caecilius Metellus Balearicus war ein Sohn des Quintus Caecilius Metellus Macedonicus.
[S181] wikipedia, Patrick A. Wild et alt., Glossar: Genealogisches Glossar, Cognomen / Agnomen.
Das Cognomen (alternative Schreibweise Kognomen, lateinisch für „Beiname“; Plural Cognomina) war oft der dritte Namensbestandteil der regulären römischen Namensgebung (tria nomina). Dieses Dreinamenssystem aus praenomen, nomen gentile und cognomen, das sich Ende des 3. Jahrhunderts BC entwickelt hatte, war auch in der etruskischen Namensgebung üblich. - Ursprünglich waren Cognomina wohl den einzelnen Träger charakterisierende Bei- oder Spottnamen (zum Beispiel Cicero, abgeleitet von cicer „Kichererbse“; Crassus von crassus „fett“), wurden später aber teilweise innerhalb einer Familie (gens) erblich, wobei meist nur der älteste Sohn das Cognomen des Vaters übernahm. Ein jüngerer Sohn musste sein Cognomen dann vom Namen der Mutter oder anderswie ableiten. - Freigelassene Sklaven führten in der Regel ihren bisherigen (einzigen) Namen als Cognomen, während sie Prae- und Gentilnomen von ihrem früheren Herrn übernahmen.
Vom Cognomen zu unterscheiden ist das Agnomen, ein zusätzlicher Beiname, der eine auffällige Eigenschaft einer Person kennzeichnete oder nach (militärischen) Erfolgen verliehen wurde (zum Beispiel Africanus bei Publius Cornelius Scipio Africanus und Germanicus bei Nero Claudius Drusus Germanicus). Es übernahm allerdings zunehmend die Funktion des Cognomens, als auch dieses anfing, erblich zu werden.