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Adolf VON DER PFALZ, geb. 27 Sep 1300, Wolfratshausen, Bad Tolz-Wolfratshausen, Bavaria, Germany gest. 29 Jan 1327, Neustadt an der Weinstrasse, Rhineland-Palatinate, Germany (Alter 26 Jahre)
Beziehung
natural
Mutter
Irmengard VON OETTINGEN, geb. um 1310 gest. 6 Nov 1389, Worms, Rheinland-Pfalz, Germany (Alter ~ 79 Jahre)
Beziehung
natural
Eheschließung
1320
Notizen
Nachkommen:
Ruprecht II. (1325-1398), Kurfürst von der Pfalz
Friedrich (* 1326, verschwand als Kleinkind)
Adolf (starb früh)
eine Tochter (+ 1389)
Alle heute lebenden Wittelsbacher stammen von Adolf ab
Beatrix VON SIZILIEN-ARAGON, geb. 1326, Palermo, Sicilia, Italy gest. 12 Okt 1365, Heidelberg, Baden-Württemberg, Germany (Alter 39 Jahre)
Eheschließung
1345
Notizen
Kinder:
Anna (1346-1415); oo (1360) Herzog Wilhelm II. von Berg
Friedrich (1347-1395)
Johann (1349-1395)
Mechthild (1350-1378); oo (1378) Graf Sigost von Leuchtenberg
Elisabeth (1351-1401), verlobt mit dem Burggrafen Albrecht von Nürnberg
Ruprecht III. (1352-1410); oo (1374) Burggräfin Elisabeth von Hohenzollern-Nürnberg (1358-1411), 1400 bis 1410 römisch-deutscher König. Ruprecht II. war über 30 Jahre lang verwitwet und heiratete nicht mehr. Aus dieser Zeit hatte er eine illegitime Tochter namens Else von Stromberg, die seit 1392 als Dominikanerin im Kloster Liebenau zu Worms lebte.
Adolf (1355-1358), bestattet im Kloster Liebenau, Worms
Alle heute lebenden Wittelsbacher stammen von Ruprecht ab.
Kinder
1. Ruprecht VON PFALZ, (HRR), geb. 5 Mai 1352, Amberg, Bavaria, Germany gest. 18 Mai 1410, Oppenheim, Mainz-Bingen, Rhineland-Palatinate, Germany (Alter 58 Jahre) [Vater: natural] [Mutter: natural]
Ruprecht II., der Harte oder der Ernste (* 12. Mai 1325 in Amberg; + 6. Januar 1398 ebenda) war Pfalzgraf und Kurfürst von der Pfalz (1390-1398).
Ruprechts von der Pfalz Eltern waren Pfalzgraf Adolf der Redliche und Prinzessin Irmengard von Oettingen. Ruprechts Vater Adolf war 1327 im vergeblichen Kampf um sein Erbteil gestorben. Dessen Onkel Ludwig der Bayer hielt damals die Rheinpfalz besetzt. Der junge Prinz wuchs unter der Vormundschaft seines österreichisch gesinnten Onkels, des Grafen Johann I. von Nassau-Weilburg heran. 1329 kam es im Hausvertrag von Pavia zum Ausgleich zwischen Ludwig dem Bayern und Adolfs Brüdern Rudolf II. und Ruprecht I. An Stelle seines verstorbenen Vaters Pfalzgraf Adolf trat der vierjährige Ruprecht II. mit in die Erbschaft ein.
1334 einigte sich Ruprecht I. mit seinem unmündigen Neffen Ruprecht II. dahingehend, dass sie im Falle einer Teilung mit Rudolf II. die ihnen zufallenden Stücke gemeinsam besitzen und verwalten wollten. Dazu kam es im Februar 1338, als ihnen in der ersten Pfälzischen Landesteilung gemeinsam der größte Teil der Rheinpfalz mit Heidelberg und ein Stück der Oberpfalz zugewiesen wurde. Sie regierten diese Gebiete bis Ende des Jahres 1353 zusammen, als nach dem Tod Rudolfs II. eine neuerliche Landesteilung erfolgte. Hier erhielt Ruprecht I. das Hauptstück des Gesamtterritoriums, einschließlich Rudolfs ehemaligem Gebiet, Ruprecht II. nur einen kleineren Teil, darunter die bedeutenderen Orte Lindenfels, Alzey, Stromberg (Hunsrück) und Burg Stahleck. 1355 avancierte Ruprecht II. zum Nachfolger seines Onkels Ruprecht I., falls dieser ohne männliche Erben bleiben sollte. Dieses Abkommen erfuhr 1357 eine nochmalige Bestätigung; 1368 einigten sich beide über die zukünftige Unteilbarkeit der meisten Gebiete und der Neffe stieg zum Mitregenten auf. In dieser Eigenschaft beteiligte er sich an der Gründung der Universität Heidelberg durch seinen Onkel Ruprecht I. und ist mit diesem auch auf dem historischen Universitätssiegel von 1386 abgebildet.
Im Städtekrieg 1387-1389 ging er mit großer Härte vor. 1390, nach dem Tod des Onkels, trat Ruprecht II. die Nachfolge als Pfalzgraf des Gesamtstaates an und erklärte sich 1394, mit Einverständnis König Wenzels, auch zum Kurfürsten. Es verblieben ihm nur knapp 7 Lebensjahre zur Alleinregierung.
1391 vertrieb Ruprecht Juden und Haeretiker aus der Pfalz, beschlagnahmte den gesamten Besitz und vermachte ihn der Universität Heidelberg. 1395 erließ er die so genannte Rupertinische Konstitution, welche den Zusammenhalt der Teile der Pfalz sichern sollte.
Ruprecht II. liegt im Zisterzienserkloster Schönau bei Heidelberg begraben. Der Wittelsbacher wollte zum Zeichen der Buße in einem einfachen Leinengewand mit einem Stein oder Erdklumpen unter seinem Kopf begraben werden, in einem Grab, das nicht über den Boden erhaben sowie durch eine einfache Platte mit dem Kreuzzeichen bedeckt sein und sich zu Füßen des Grabes seines Vaters Adolf befinden sollte.
Kurfürst Ruprecht II. von der Pfalz heiratete 1345 Beatrix von Sizilien-Aragon (1326-1365), die Tochter des Königs Peter II. von Sizilien aus dem Hause Aragon und dessen Gattin Elisabeth von Kärnten. Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor.
Alle heute lebenden Wittelsbacher stammen von Ruprecht ab.
[S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Ruprecht II. (Pfalz).
Ruprecht II., der Harte oder der Ernste (* 12. Mai 1325 in Amberg; † 6. Januar 1398 ebenda) war Pfalzgraf und Kurfürst von der Pfalz (1390–1398).
[S179] Stammlisten - Herrscherlisten, (Name: wikipedia et alt.;), Wittelsbach (Stammliste u.v.m.).
Das Haus Wittelsbach ist eines der ältesten deutschen Hochadelsgeschlechter. Es ist nach seinem Stammsitz im 12. Jahrhundert, der Burg Wittelsbach, benannt.[1] Aus ihm gingen jahrhundertelang die Pfalzgrafen, die späteren Herzöge, Kurfürsten und Könige von Bayern (1180–1918) hervor, ebenso wie die Pfalzgrafen bei Rhein (1214–1803 und 1816–1918), die als Herrscher der Kurpfalz Kurfürsten des Heiligen Römischen Reichs waren. - Zwei Wittelsbacher, Ludwig IV. und Karl VII., waren römisch-deutsche Kaiser (Kaiserkrönungen 1328 und 1742); ein weiterer, Ruprecht, wurde 1400 zum römisch-deutschen König gewählt. - Als eine der bedeutendsten Dynastien Europas stellten sie zeitweilig auch die Könige von Ungarn (1305), Schweden (1441–1448 und 1654–1720), Dänemark und Norwegen (1440) sowie von Griechenland (1832–1862). Die Wittelsbacherin Sophie von der Pfalz, mütterlicherseits eine Stuart, wurde durch den Act of Settlement von 1701 Erbin des englischen, ab 1707 britischen Throns.