Fam. Schachtler-Risi
König Friedrich August VON SACHSEN, II.
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Name Friedrich August VON SACHSEN [1] Titel König Suffix II. Geburt 17 Okt 1696 Dresden, Sachsen, Germany
Geschlecht männlich Titel (Nobility) Sachsen, Germany
Kurfürst (Salzburg) Titel (Nobility) nach 1733 Grossherzog (Litauen) August III. Titel (Nobility) nach 1733 Kurfürst und Herzog (Sachsen) als August II. Titel (Nobility) nach 1733 König (Polen) August III. Tod 5 Okt 1763 Dresden, Sachsen, Germany
Beerdigung Dresden, Sachsen, Germany
- Wettiner-Gruft der Katholischen Hofkirche
Personen-Kennung I11439 schap Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2026
Vater August der Starke VON SACHSEN, geb. 12 Mai 1670, Dresden, Sachsen, Germany
gest. 1 Feb 1733, Warszawa, Mazowieckie, Poland
(Alter 62 Jahre) Beziehung natural Mutter Christiane Eberhardine VON BRANDENBURG-BAYREUTH, geb. 19 Dez 1671, Bayreuth, Bayern, Germany
gest. 4 Sep 1727, Pretzsch, Wittenberg, Saxony-Anhalt, Germany
(Alter 55 Jahre) Beziehung natural Eheschließung 20 Jan 1693 Bayreuth, Bayern, Germany
Notizen - Kind:
M Friedrich August II./August III. (* 17 Okt 1696, Dresden; + 05 Okt 1763, Dresden), Kurfürst und Herzog von Sachsen und König von Polen. oo (20 Aug 1719, Wien) Maria Josefa von Österreich (* 08 Dez 1699, Wien; + 17 Nov 1757, Dresden), Tochter des römisch-deutschen Königs und Kaisers Joseph I. und der Kaiserin Amalie Wilhelmine geb. Prinzessin von Braunschweig-Lüneburg und Erzherzogin von Österreich, Prinzessin von Ungarn und Böhmen etc. und ältere Schwester der Kaiserin Maria Amalia; verh. mit Karl Albert von Bayern / Kaiser Karl VII. Er folgte seinem Vater auf die Throne von Sachsen und Polen.
Familien-Kennung F5956 Familienblatt | Familientafel
Familie Königin Maria Josepha VON OESTERREICH, geb. 8 Dez 1699, Wien, Vienna, Austria
gest. 17 Nov 1757, Dresden, Sachsen, Germany
(Alter 57 Jahre) Eheschließung 20 Aug 1719 Wien, Vienna, Austria
Notizen - Kinder (alle erhielten von ihrer Mutter als Bewunderin des Heiligen Franz Xaver die Vor- oder Beinamen Franz Xaver bzw. Francisca Xaveria erhielten; in der folgenden Auflistung sind allerdings nur die gebräuchlichsten Vornamen von Maria Josephas Kindern angeführt):
M Friedrich August Franz Xaver VON SACHSEN (* 18 Nov 1720 in Dresden; + 22 Jan 1721 ebenda), Königlicher Prinz von Polen und Kurprinz von Sachsen
M Joseph August Wilhelm Friedrich Franz Xaver Johann Nepomuk VON SACHSEN (* 24 Okt 1721 in Pillnitz; + 14 Mrz 1728 in Dresden), Königlicher Prinz von Polen und Kurprinz von Sachsen
M Friedrich Christian Leopold Johann Georg Franz Xaver VON SACHSEN; * 05 Sep 1722, Dresden, Niedersachsen, Deutschland; + 17 Dez 1763, Dresden, Niedersachsen, Deutschland; königlicher Prinz von Polen und Kurfürst von Sachsen
F Totgeborene Tochter (*/+ 23 Jun 1723 in Dresden)
F Maria Amalia Chirstina Franziska Xaveria Flora Walburga VON SACHSEN; * 24 Nov 1724, Dresden, Niedersachsen, Deutschland; + 27 Sep 1760, Madrid, Spanien; königliche Prinzessin von Polen und Prinzessin von Sachsen. oo Karl, Herzog von Parma und Piacenza, König von Spanien, Neapel und Sizilien
F Maria Margareta Francisca Xaveria VON SACHSEN (* 13 Sep 1727 in Dresden; + 01 Feb 1734 ebenda), Königliche Prinzessin von Polen und Prinzessin von Sachsen
F Maria Anna Sophia Sabina Angela Franziska Xaveria VON SACHSEN; * 29 Aug 1728, Dresden, Niedersachsen, Deutschland; + 17 Feb 1797, München, Bayern, Deutschland; königliche Prinzessin von Polen und Prinzessin von Sachsen. oo Maximilian III. Joseph, Kurfürst von Bayern
M Franz Xaver VON SACHSEN (1730–1806), Königlicher Prinz von Polen und Prinz von Sachsen, Graf von der Lausitz, Administrator von Sachsen
F Maria Josepha Carolina Eleonora Franziska Xaveria VON SACHSEN; * 04 Nov 1731, Dresden, Niedersachsen, Deutschland; + 13 Mrz 1767, Versailles, Île-de-France, Frankreich; königliche Prinzessin von Polen und Prinzessin von Sachsen. oo Ludwig Ferdinand, Dauphin von Frankreich
M Karl Christian Joseph Ignaz Eugen Franz Xaver VON SACHSEN; * 13 Jul 1733, Dresden, Niedersachsen, Deutschland; + 16 Jun 1796, Dresden, Niedersachsen, Deutschland; königlicher Prinz von Polen und Prinz von Sachsen, Herzog von Kurland und Semgallen
F Maria Christina VON SACHSEN (1735–1782), Königliche Prinzessin von Polen und Prinzessin von Sachsen, Sternkreuzordensdame und Fürstäbtissin von Remiremont
F Maria Elisabeth VON SACHSEN (1736–1818), Königliche Prinzessin von Polen und Prinzessin von Sachsen, Sternkreuzordensdame
M Albert Kasimir August Ignaz Pius Franz Xaver VON SACHSEN; * 11 Jul 1738, Moritzburg, Meissen, Sachsen, Deutschland; + 10 Feb 1822, Wien, Niederösterreich, Österreich), königlicher Prinz von Polen, Prinz von Sachsen, Herzog von Teschen und Generalstatthalter der Österreichischen Niederlande
M Clemens Wenceslaus VON SACHSEN (1739–1812), Königlicher Prinz von Polen und Prinz von Sachsen, Domherr zu Köln, Propst von St. Johann und Ellwangen, Fürstbischof von Freising, Regensburg und Augsburg, Kurfürst und Erzbischof von Trier
F Maria Kunigunde VON SACHSEN (1740–1826), Königliche Prinzessin von Polen und Prinzessin von Sachsen, Sternkreuzordensdame, Kanonisse zu Münsterbilsen, Fürstäbtissin von Thorn und Essen
Kinder 1. Dauphine Maria Josepha Karolina Eleonore Franziska Xaveria VON POLEN UND SACHSEN, geb. 4 Nov 1731, Dresden, Sachsen, Germany
gest. 13 Mrz 1767, Versailles, Yvelines, Île-de-France, France
(Alter 35 Jahre) [Vater: natural] [Mutter: natural]2. Prinz Albert Kasimir VON SACHSEN-TESCHEN, geb. 11 Jul 1738, Dresden, Sachsen, Germany
gest. 10 Feb 1822, Wien, Vienna, Austria
(Alter 83 Jahre) [Vater: natural] [Mutter: natural]3. Friedrich Christian VON SACHSEN, geb. 5 Sep 1722, Dresden, Sachsen, Germany
gest. 17 Dez 1763, Dresden, Sachsen, Germany
(Alter 41 Jahre) [Vater: natural] [Mutter: natural]4. Königin Maria Amalia VON WETTIN, geb. 24 Nov 1724, Dresden, Sachsen, Germany
gest. 27 Sep 1760, Madrid, Spain
(Alter 35 Jahre) [Vater: natural] [Mutter: natural]Familien-Kennung F10212 Familienblatt | Familientafel Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2026
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Ereignis-Karte
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Fotos 
August III. 
August (), III.
August III. von Pietro Antonio Rotari, 1755 (Bildausschnitt)
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Notizen - Friedrich August II. (* 17. Oktober 1696 in Dresden; † 5. Oktober 1763 ebenda) wurde 1733 nach dem Tod seines Vaters August des Starken Kurfürst und Herzog von Sachsen und als August III. auch König von Polen und Großfürst von Litauen. In Fortführung der väterlichen Außenpolitik führte er den Kurstaat Sachsen in den verheerenden Siebenjährigen Krieg. Die Personalunion von Sachsen-Polen endete mit seinem Tod. Unbestritten ist sein Rang als einer der größten Kunstmäzene seiner Zeit. 1736 stiftete er den St.-Heinrichs-Orden.
Gewöhnlich wird von dem Sohn König Augusts des Starken und der Christiane Eberhardine von Brandenburg-Bayreuth behauptet, dass er sich häufig in das Private zurückgezogen und sich wenig um Politik gekümmert habe. Betont wird in der älteren Literatur, dass er gern große Jagden veranstaltete, häufig in die Oper ging, sich um seine umfangreichen Kunstsammlungen kümmerte, sowie großen Familiensinn zeigte. Die neuere polnische Forschung, etwa Jacek Staszewski, betont dagegen auch, dass August III. ein sehr fleißiger und umsichtiger polnischer König gewesen sei.
Er war das einzige legitime Kind Augusts des Starken und nur elf Tage älter als dessen erstes von acht durch ihn anerkannten illegitimen Kindern, der spätere Herzog von Kurland und französische Generalfeldmarschall Moritz von Sachsen. Die Erziehung Augusts III. erfolgte zunächst am Hof seiner Großmutter Anna Sophie, einer dänischen Königstochter mit Witwensitz in Prettin, und stand unter dem Einfluss von Mitgliedern der Adelsopposition, die den König und seine Polenpolitik ablehnten. Der schwerwiegendste familiäre Streitpunkt war die Religionsfrage, denn sowohl Friedrich Augusts Mutter Christiane Eberhardine (residierte in Pretzsch) als auch seine Großmutter lehnten einen Übertritt zum Katholizismus ab, der die Voraussetzung für eine spätere Nachfolge als König in Polen war. August der Starke entschloss sich daraufhin, ihn dem Einfluss der beiden Frauen und der Adelsopposition zu entziehen und schickte ihn im Mai 1711 unerwartet auf eine mehrjährige Kavalierstour quer durch Europa.
Im November 1712 trat der Prinz zum katholischen Glauben über. Aber der Übertritt wurde jahrelang geheim gehalten, um die Opposition im Mutterland der Reformation nicht herauszufordern. Zwar wurde Friedrich August (II.) nach dem Wunsch seines Vaters ein Katholik und zeigte sich nach der jahrelangen Kavalierstour den schönen Seiten des Lebens (Kunst, Musik, Jagden usw.) zugeneigt, aber er wurde auch ein durchaus frommer Mann mit moralischen Ansprüchen, der die Mätressenwirtschaft und die fast endlosen, lärmenden Feierlichkeiten seines Vaters ablehnte und später eine funktionierende Ehe führte. Im Oktober 1717 wurde in Wien sein Glaubensübertritt bekanntgegeben, was in Sachsen eine innenpolitische Krise auslöste, ihm aber auch die Bewerbung um die Hand der Kaisertochter ermöglichte.
Als Kurprinz heiratete er 1719 die Tochter Kaiser Josephs I., Maria Josepha von Österreich (* 8. Dezember 1699 in Wien; † 17. November 1757 in Dresden), Erzherzogin von Österreich, Prinzessin von Ungarn und Böhmen etc. Die Heirat sollte ihm nach dem Willen seines Vaters spätere Ansprüche auf das Habsburgische Erbe verschaffen. Die sogenannten Planetenfeierlichkeiten im Rahmen der Hochzeit schrieben Stadtgeschichte in Dresden. Maria Josepha war ungewöhnlich gläubig. Sie hatte bereits als junges Mädchen Priester bei ihrer Arbeit zu Kranken und Sterbenden begleitet und dabei selbst Alte und Kranke betreut. Ihr Beichtvater war der Jesuit Anton Steyerer, ihr Lieblingsheiliger war der Jesuit Franz Xaver, was sich auch in der Namensgebung mehrerer Söhne zeigt (ihre Töchter hießen alle Maria). Sie war gleichermaßen religiös wie der Aufklärung gegenüber aufgeschlossen und teilte mit ihrem Mann die Freude an der Jagd. Die körperliche Behinderung des späteren Kronprinzen Friedrich Christian ist wohl darauf zurückzuführen, dass sie während der Schwangerschaft bei einer Jagd vom Pferd stürzte.
Im Verlauf der 1720er Jahre wurde Friedrich August (II.) nach und nach an die Regierung herangeführt und übernahm die Leitung des Geheimen Kabinetts und die Stellvertretung seines Vaters bei dessen Abwesenheit in Polen. Er bevorzugte allerdings schon damals die „kollegiale Form der Entscheidungsfindung“.
Als Kurfürst und König: https://de.wikipedia.org/wiki/August_III.#Als_Kurf%C3%BCrst_und_K%C3%B6nig
Als der Siebenjährige Krieg im Hubertusburger Frieden 1763 zu Ende ging, war das bis dahin (trotz Misswirtschaft) recht wohlhabende Sachsen ruiniert, was der königliche Hof nur ungern zur Kenntnis nahm.
August III. starb bei einem Opernbesuch am 5. Oktober 1763. Der König wurde in der Wettiner-Gruft der Katholischen Hofkirche beigesetzt. Auf die nachfolgende Vergabe der polnischen Krone hatte Sachsen keinerlei Einfluss: Polen-Litauen war mehr denn je unter die Vorherrschaft Russlands geraten, und den Nachfolger Augusts III., Stanislaus II. August Poniatowski, bestimmte die Zarin Katharina II.[ Dauerhafteren Nachruhm bescherte jedoch dem Kurfürst-König seine Liebe zur Kunst.
Die Dresdner Oper war damals eine der größten und besten Bühnen Europas. Sie fasste in den 1750ern 2'000 Zuschauer und ihr Unterhalt verschlang Millionen. Allein Johann Adolf Hasses Jahresgage betrug 12'000 Taler, das Personal insgesamt kostete jährlich über 100'000 Taler. Eine zweimal aufgeführte Ballettoper kostete im Februar 1752 über 36'000 Taler. Die Primadonnen waren Faustina Bordoni und ihre Rivalin Regina Valentini. Erwähnenswert waren zum Beispiel die Inszenierungen Solimano (1753) und Ezio (1755). Für Ezio holte man 500 Darsteller, 102 Pferde und acht Dromedare auf die Bühne und bezahlte dafür 30'000 Taler. Es geschah aber nichts, was musikalisch revolutionierend wirkte, vielmehr erreichte die spätbarocke Entwicklung ihren hell leuchtenden Höhe- und Schlusspunkt.
Auch in Warschau bemühte sich der König um die Förderung der Oper. Aber das auf seine Anweisung 1748 neu errichtete Opernhaus im Sächsischen Garten war mit 540 Plätzen nie voll besetzt, zum Bedauern des Königs.
August III. war auch als Gemäldesammler bekannt, für den Ankäufer (z. B. Francesco Algarotti) überall in Europa tätig waren. Nach der Ankunft der Sammlung des Herzogs von Modena wurden die Gemälde ab 1747 im umgebauten Stallgebäude am Jüdenhof repräsentiert und gleichzeitig zu einer öffentlichen, allgemein zugänglichen Sammlung gemacht, was damals keine Selbstverständlichkeit war. Als bedeutendstes Bild wird heute die 1754 erworbene 'Sixtinische Madonna' von Raffael angesehen, im 18. Jahrhundert war es die 'Heilige Nacht' von Correggio (1746 mit der Galerie des Herzogs von Modena erworben); von großer kunsthistorischer Bedeutung ist auch die lange verkannte 'Schlummernde Venus' von Giorgione.
Am 20. August 1719 heiratete August III. in Wien Maria Josefa Benedikta (1699–1757), Erzherzogin von Österreich. Sie hatten gemeinsam folgende fünfzehn Kinder, von denen elf das Kindesalter überlebten.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/August_III.
- Friedrich August II. (* 17. Oktober 1696 in Dresden; † 5. Oktober 1763 ebenda) wurde 1733 nach dem Tod seines Vaters August des Starken Kurfürst und Herzog von Sachsen und als August III. auch König von Polen und Großfürst von Litauen. In Fortführung der väterlichen Außenpolitik führte er den Kurstaat Sachsen in den verheerenden Siebenjährigen Krieg. Die Personalunion von Sachsen-Polen endete mit seinem Tod. Unbestritten ist sein Rang als einer der größten Kunstmäzene seiner Zeit. 1736 stiftete er den St.-Heinrichs-Orden.
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Quellen - [S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, August II.
Friedrich August II. (* 17. Oktober 1696 in Dresden; † 5. Oktober 1763 ebenda) wurde 1733 nach dem Tod seines Vaters August des Starken Kurfürst und Herzog von Sachsen und als August III. auch König von Polen und Großfürst von Litauen. In Fortführung der väterlichen Außenpolitik führte er den Kurstaat Sachsen in den verheerenden Siebenjährigen Krieg. Die Personalunion von Sachsen-Polen endete mit seinem Tod. Unbestritten ist sein Rang als einer der größten Kunstmäzene seiner Zeit. 1736 stiftete er den St.-Heinrichs-Orden.
https://de.wikipedia.org/wiki/August_III.
- [S195] Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, August II.
